50/50 bedeutet nicht Geschlechter-Gerechtigkeit: Kinderrechte, Bildungsdesaster und Quoten

by Yara El-Sabagh

Not to miss: #Confare Blog mit Klaus Podirsky: 50/50 bedeutet nicht Geschlechter-Gerechtigkeit: Kinderrechte, Bildungsdesaster und Quoten

In seinem Buch „Der Eisberg des Gender Gap“ hat sich Klaus Podirsky mit der Einseitigkeit des Gender-Diskurses in der heutigen Gesellschaft auseinandergesetzt. Er ist überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft meistern wir nur gemeinsam. „Es gibt nur ein Boot ist“ ist das Motto seiner Initiative twogether.wien.

Am 15. September lädt man zum Symposium ein – Frauen für Männer, Männer für Frauen.

Seien Sie dabei! Freuen Sie sich auf viele Gedankenanstöße, neue Netzwerkpartner/innen und die Möglichkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Anmelden kann man sich hier:  www.twogether.wien.

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Jahr für Jahr wird der Equal Pay Day zelebriert, um symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufzuzeigen. Aber in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit werden laufend Fortschritte erzielt. Sind wir auf dem richtigen Weg?

Vorneweg: Die entscheidenden Fragen, denen manN / frau sich im Gender-Diskurs heutzutage m.E. stellen muss: Was bedeutet überhaupt „Geschlechtergerechtigkeit“? Und gibt es etwas, das manN / frau als „wahre Geschlechtergerechtigkeit“ bezeichnen kann? Sowie die daraus implizite Frage: Gibt es auch falsche Geschlechtergerechtigkeit? – Meine persönliche Sicht: „Wahre Geschlechtergerechtigkeit“ dient beiden / allen Geschlechtern, „falsche Geschlechtergerechtigkeit“ aber dient keinem der Geschlechter.

Diese Veränderungsdynamik ist heute deutlich größer als noch vor Jahrzehnten, Jahrhunderten, oder Jahrtausenden. Was es aber gleichfalls zu bedenken gibt: Es gibt meines Erachtens ein „Naturerbe“ im Bereich beider Geschlechter, das unsere Anerkennung und Wertschätzung verdient (auch um es schonend zu ändern).

Ich selbst war vor 40 Jahren – nach meinem fertigen Architekturstudium – ein Jahr in Vaterkarenz, während meine damalige Frau ihr Pädagogik-Studium mit dem Praktikumsjahr abschloss. Dies war zu einer Zeit, als es dieses Wort noch gar nicht gab und natürlich auch kein Geld. Ich bin mir bewusst, dass Männer solche Lebenspositionen erlernen können. Selbst dann, wenn sie dafür meiner Meinung kein gleichwertiges Rüstzeug mitbekommen haben wie Mütter. Ich bedaure, wie wenig manchen feministisch motivierten Menschen klar ist, um welche Art von Veränderung es hier REAL geht: Z.B., wenn den Vätern in Artikeln zum Vatertag „5 Fisch- bzw. Vogelarten“ (wie die Kaiser-Pinguine) als Vorbild für „tolle Väter“ präsentiert werden. Solch z.B. pinguin’sches Verhalten ist aber fixierte Biologie. Ebenso fixiert wie das ALLER Säugetierarten, wo die Muttertiere stillen und sich deshalb KEIN Tier-Vater je um die kleinen Babys kümmert. – Manch Ungeduld mag menschlich verständlich sein. Wenn es aber darum geht, derart genetisch-epigenetische Realitäten innerhalb derart kurzer Zeit zu wandeln, scheint mir dies sehr unpassend.

Das Thema wird bereits von einzelnen erkannt und auch diskutiert wie z.B. von der einstigen deutschen Familienministerin Kristina Schröder, wie kürzlich in der FAZ zu lesen war. Da hieß es: „Die Lebensverläufe von Männern und Frauen werden sich auch in einer utopischen Welt größtmöglicher Freiheit noch deutlich unterscheiden – und das ist auch gut so. ‚Ungleichheit‘ ist zu einem Schreckgespenst der öffentlichen Diskussion geworden. Bis weit in die Unionsparteien hinein gilt ‚Ungleichheit‘ inzwischen als Synonym für ‚Ungerechtigkeit‘ … Seit vielen Jahren kommt als Gegenmittel die ‚Gleichstellung“ zur Anwendung. Sie geht nicht von Individuen aus, sondern von Gruppenzugehörigkeiten nach Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. Und sie zielt auf Ergebnisse: die Verteilung von Positionen, Ämtern oder Gütern nach Quoten und Proporz. Im Endeffekt zielt Gleichstellung damit auf eine neue ständisch gegliederte Gesellschaft.
(FAZ https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/feminismus-wie-gerecht-gleichstellung-wirklich-sein-kann-18095316.html)

Ich kann mir vorstellen, dass diese Sichtweise nicht ganz ohne Widerspruch bleibt – was sind denn die Aspekte, bei denen Du am meisten auf Widerstand stößt? Wie reagierst Du darauf?

Auf echten Widerstand stoße ich bzw. das von mir gegründete twogether.wien nicht. Aber es gibt natürlich diese anderen Sichtweisen, welche unser Streben nach gemeinsamen Lösungen leider immer wieder mit großer Konsequenz ignorieren. Andererseits finden sich auch wieder Menschen, die dankbar sind, dass sich hier eine neue Sicht im Gender-Diskurs auftut.

M.E. ist es nur berechtigt, der heutigen Gender-Situation und ihren – in dieser Bedeutungs-Dimension – „hurtigen Änderungen“ eine Evaluierung angedeihen zu lassen. – Was würde in so einer evidenzbasierten, wissenschaftlichen Evaluierung sichtbar werden? Welche Anpassung des einstmals Angedachten folgt daraus? Mark Twain, der Essayist und Schriftsteller, formulierte einmal so: „Der Radikale des einen Jahrhunderts ist der Konservative des nächsten Jahrhunderts.“ Das erleben wir immer wieder mal im Begegnen. Aber: Nichts ändert sich von heute auf morgen und das ist ja auch ok so.

Weiter setzen wir uns auch für die Achtung der UN-Kinderrechtskonvention ein, in welcher u.a. dem „Willen des Kindes“ eine zentrale Bedeutung eingeräumt wird. Wir stellen uns daher auch kritisch zu den momentanen Bestrebungen, „jedem Kind das Grundrecht auf Fremdbetreuung ab dem 1.Lebensjahr (in Ö), bzw. ab dem 3. Monat (in D) einzuräumen“. Welches Baby will denn so ein Grundrecht?! – Aus unserer Sicht braucht es dringend eine individuell zu beurteilende Krippen-Reife (analog der Schul-Reife) sowie die verpflichtende Einführung zeitgemäßer „Eltern-Kompetenztrainings“. Für Väter wie auch für Mütter.

Wo kommt denn u.a. so ein am Erwachsenen orientierter Fremdbetreuungs-Impuls her, der m.E. nur in Notsituationen berechtigt ist?

Eine der großen Vorreiterinnen des heutigen Feminismus, die französische Schriftstellerin Simon de Beauvoir, hat anhand ihrer persönlich erlebten Biographie, sie sei „nicht als Frau geboren, sondern zur Frau erzogen“, eine der diesbezüglich prägendsten Folgen dieses über unsere Nachkommen wirkenden „sozialen Klimawandels“ in Gang gesetzt: (Fremdbetreuung „ab-dem-3.-Monat“ ist durch sie in Frankreich seit Jahrzehnten Usus). De Beauvoir, die ihr Leben lang kinderlos blieb, sagt in einem Interview (1975) über Mütter (und letztlich auch Väter): „Nein, wir glauben nicht, dass Frauen diese Wahl haben sollten. Keiner Frau sollte erlaubt sein, zu Hause zu bleiben, um ihre Kinder zu erziehen. … Frauen sollten diese Wahl nicht haben, genau darum, weil zu viele Frauen, wenn es eine solche Wahl gäbe, diese dann auch in Anspruch nähmen. Es ist ein Weg, Frauen in eine bestimmte Richtung zu zwingen.“ (S. de Beauvoir, in „Sex, Society, and the Female Dilemma. A Dialogue between Simone de Beauvoir and Betty Friedan“, in: Saturday Review, 14.6.1975, S. 18.) Solche Aussagen verstärken m.E. die Tendenz, Frauen von ihrer Weiblichkeit zu entfremden und sie in ihren Gefühlen zu verunsichern.

Hier ein paar Recherchen dazu aus meinem Buch „Der Eisberg des Gender Gap …“: Die Folgen solchen Lobbyings bezüglich Fremdbetreuung sind keineswegs zufällig: Frankreich führt seit Jahren bei der Verschreibung von Antidepressiva das weltweite Ranking an. (Siehe: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/frankreich-muss-auf-entzug/495282.html). Der deutsche „Tagesspiegel“ schrieb bereits 2004: „Frankreich muss auf Entzug“. (ebenda). Auch auf französischer Seite wird dies in der Presse thematisiert: „Frankreich ist eines der Länder weltweit mit dem höchsten Konsum an Medikamenten und Psychopharmaka. In Frankreich werden doppelt so viel Beruhigungsmittel zu sich genommen wie in Spanien, fünf Mal mehr als in Deutschland …“ https://de.globometer.com/abhaengigkeiten-beruhigungsmittel.php (Feb/2021).

Du hast das genannte Buch geschrieben mit dem Titel: „Der Eisberg des Gender Gap“. Was macht denn diesen Gender Gap aus? Was ist mit dem Eisberg gemeint?

Der Untertitel dieses Buches heißt: „Eine Hommage an die Verletzlichkeit des Mannes“. Das Buch ist der Versuch zu verdeutlichen, was ich auf dem Back-Cover“ so formulierte: „Die vorliegende Recherche greift die Verletzlichkeit des Mann-Seins anhand 53 Gender Gaps auf. Der feministische Diskurs muss, obwohl nachvollziehbar, als unvollständige Erzählung gewertet werden. Er stellt lediglich Teilaspekte in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit. Vieles jedoch hat es nicht bis ins kollektive Bewusstsein geschafft ...“ – Im Zuge dieser Recherche wurde mir bewusst, dass es nicht nur die 3 bekannten „Gender Gaps“ gibt (wie den „Pay Gap“, den „Care Gap“ und den „Pension Gap“, die sozio-politisch relativ einfach zu ändern sind – und auch bereits geändert werden). Diese 3 Gaps sind quasi nur die „Spitze dieses Eisbergs“. In der Tiefe recherchiert aber zeigen sich weitere 50 Gaps, die m.E. bedeutend schwerer verwandelt werden können, weil sie mit viel tiefer verankerten, geschlechterspezifischen Unterschiedlichkeiten zu tun haben, wo das Geschlechter-Gleichgewicht im Gesamtkontext bedeutend sensiblere Sichtweisen – wie auch Empathie – brauchen würde.

Schau mal, ich habe die letzten 11 Jahre als Sozialpädagoge gearbeitet. Eine meiner wesentlichsten Erfahrungen dieser Jahre war, dass die Bildungs-Situation von Jungs zunehmend ein Desaster ist. Innerhalb von nur 30 Jahren, hat sich die Chancen-Ungleichheit in der Bildung exakt ins Gegenteil verkehrt hat. (Siehe: https://confare.at/klaus-podirsky-gender-und-geschlechtergerechtigkeit/).  Unfassbar, wenn man weiß, dass HÖHERE BILDUNG unter Soziologen und Experten als DIE GEWALTPRÄVENTION SCHLECHTHIN gilt. Meine Recherchen für das Buch-Projekt „Geschlechtergerechtigkeit – Vom Sozialen Klimawandel und dem Verlust der Weiblichkeit in der Gesellschaft“ dauerten über 4,5 Jahre und letztlich habe ich einen Teil dieses Manuskripts im Buch „Der Eisberg des Gender Gap …“ veröffentlicht. Es liegt mittlerweile bereits in der 6. überarbeiteten Auflage vor.

Aber es entstand daraus NOCH ETWAS – und damit sind wir wieder bei meinem gegenwärtigen Herzens-Anliegen und Thema: Mein zivilgesellschaftliches Engagement für einen neuen gemeinschaftlichen Impuls im Gender-Diskurs. Nämlich: twogether.wien, wo Männer / Väter sich für Frauen / Mütter einsetzen UND UMGEKEHRT.

Du betonst, dass der klassische Ruf nach Halbe-Halbe, keine Option ist, um wahre Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen – warum ist der Fifty/Fifty Ansatz nicht adäquat?

50/50 bedeutet nicht Geschlechter

Meines Erachtens scheitert der Fifty/Fifty Ansatz, insofern er die individuelle Erlebnis-, Entscheidungs- und Bedürfnisebene nicht mit einbezieht und somit abstrakt bleibt. So ein Denken scheint denen, die es praktizieren, ja nur dann „angesagt“, um Chancen zu eröffnen, eigene Nachteile auszugleichen. Bzgl. Bereichen, wo die anderen Nachteile haben, neigt man dazu, sich „blind und taub“ zu stellen, bzw. bleibt der Fifty/Fifty Ansatz gerne in-der-Schublade … Kurzgefasst: Dieses Halbe-Halbe geht weitestgehend an einer fairen und seriösen Betrachtung der Geschlechter-Realitäten vorbei.

Natürlich kann manN / frau per Quote versuchen, Frauen-in-die-Technik, oder per positiver Diskriminierung ins Bundesheer oder in die Top-Führungsetagen zu shiften. Meine Lösungsintention allerdings fragt: Gibt es „intrinsische Motivationen“, DIES zu wählen oder eher DAS? Lassen sich Aspekte finden, die etwas mit den eigenen Geschlechterbedürfnissen zu tun haben? Etwas fürs Individuum deutlich Spürbares, das sich dieser Frage nicht aus einem fragwürdigen „Vergleichen“ nähert, sondern aus Empathie? Aus Empathie – FÜR SICH SELBST. Etwas, was unabhängig vom finanziellen Lohn, gewollt und somit wahrer ist? Vielleicht vermehrt getragen vom Bewusstsein einer anderen Art von Lohn? Wie Zwischenmenschlichkeit, Dankbarkeit, Empathie: Sinnhaftigkeit einer ganz spezifischen Art. Etwas auch, was bei Männern und Frauen im Schnitt signifikant verschieden ist …?

Ihr habt bei Confare mit Informatik und Digitalisierung zu tun. Wie hoch sollte Deiner Auffassung nach der Frauenanteil – geschlechtergerecht betrachtet – in der Informatik-Branche sein, wenn erwiesenermaßen in den letzten Jahren (an der TU- Wien) die Abschlüsse von jungen Frauen zwischen 6 und 16,8% lagen? (Siehe: https://www.tuwien.at/tu-wien/ueber-die-tuw/zahlen-und-fakten).

Ich bin von meiner Grundausbildung Architekt und war u.a. auch lange Sozialpädagoge. Ich gebe Dir hier jetzt mal zwei Beispiele. Früher wurden öffentliche Männer- und Frauentoiletten gleich groß dimensioniert. – Heute baut man 2/3 Fläche zu 1/3. Aber 80:20 wäre vermutlich die geschlechtergerechte Lösung, weil die Bedürfnisse verschieden sind. – Als Sozialpädagoge ein gegensätzliches Beispiel: Wenn Du im Hartberger Schwimmbad bist – springen viele Mädchen und Jungs beide gleichermaßen vom 1m Brett. Andererseits habe ich nie ein Mädchen am 5m Sprungturm gesehen. Ist das sexistisch unfair? – Ich meine: Nein. Weil da kein Mädchen rauf will. Und manche Jungs stehen auch herunten und denken: „Was will ich da oben?“ Ich habe vermutlich ein sehr natürliches Verhältnis bzgl. Fairness. Mein Gefühl sagt mir, dass Unfairness nicht nur bei Fifty/Fifty Größe für Toiletten liegt, sondern auch, wenn per Verordnung festgelegt würde, dass jeder 2. Platz auf dem Sprungturm ab jetzt für Mädels reserviert sei. Quoten festzusetzen, ist für mich daher auch nur da berechtigt, wo sie für die Gemeinschaft wichtig sind. Das ist aber eine andere Thematik, die wir ein andermal im Detail besprechen müssten. Natürlich kann ich aber jedem Mädchen sagen: „Du, schau mal, trau dir’s zu. Und wenn Du magst, kletter’ rauf, spring runter.“

Warum ist ein rein feministischer Standpunkt nicht ausreichend für eine gerechte Gesellschaft?

Die einfachste Antwort ist: weil der Feminismus nur EIN Standbein im Geschlechter-Diskurs darstellt. Genährt aus dem Verständnis für die eigene Gesinnungsgemeinschaft. Da meines Erachtens aber alles Soziale systemisch ist, braucht es in diesem rasanten Veränderungsprozess dringend ein 2. Standbein – oder noch besser: eine gemeinsame Sicht aus gegenseitiger Empathie. Daher: twogether.wien: Men4Women, Women4Men – HUMANS4HUMANS. Einseitiges Lobbying verfälschen leider die Gesamtsicht im gesellschaftlichen Kulturbewusstsein.

Wir haben zu der Gender-Thematik ein twogether-Manifest verfasst. EIN zentraler Punkt ist eine klare Unterscheidung dessen, wo „Gleichheit“ wichtig ist – und wo Gleichheit dem Menschen und seinem Wesen als Individuum von Mann & Frau, widerspricht: Gleichheit vor dem Gesetz als menschliche Individuen: JA. – Aber: Freiheit sowie respektvolle Anerkennung der unterschiedlichen Anlagen und Fähigkeiten. Und: Brüderlichkeit – im Sinne von Solidarität. Geschwisterliches Verständnis individueller und geschlechter-spezifischer Bedürfnisse und ihrer realen Nöte. Bei diesen beiden letzten Aspekten sind wir als Frauen / Männer individuell und gleichwertig. – Aber sicherlich nicht gleichartig.

Die Initiative twogether.wien veranstaltet zu diesen Themen auch 2022 wieder ein Symposium. Was erwartet die Teilnehmer/innen am Symposium? Warum lohnt sich der Besuch?50/50

Unser Motto in diesem Jahr: „Geschlechtergerechtigkeit: Gleichwertigkeit ohne Gleichmacherei!

Ich selbst als Gründer sehe twogether.wien als ein Vorreiter-Projekt wie „Fridays for Future“ – jedoch nicht in Bezug auf den globalen Klimawandel, sondern hinsichtlich eines „sozialen Klimawandels“. Was fortschrittliche Expert(inn)en heute bereits im Umweltbereich erkennen und tun: Sie re-naturieren Umweltsünden der Vergangenheit zu landschaftlichen Vorzeige-Biotopen. In Zeiten eines signifikanten „sozialen Klimawandels“ setzt twogether.wien mit dem Aufzeigen entsprechender Ideen für Wirtschaft, Kultur & Familie ebenfalls erneuernde Impulse. – Alles ist nur solange unmöglich, bis es getan ist!

  • Was erwartet Teilnehmer(inn)en am Symposium: Mit unserem Crossover-Konzept „Men4Women, Women4Men – HUMANS4HUMANS!“, bei dem Männer für Frauenanliegen und Frauen für Männeranliegen sprechen, fordern wir einen inspirierenden Dialog heraus. Dabei geht es uns primär um neue Ideen und darum, über Geschlechtergrenzen hinweg Empathie zu schüren.

Ein Beispiel: Für twogether.wien zählt zur Umsetzung einer erfolgreichen Postwachstums-Perspektive u.a., dass Männer UND Frauen Weiblichkeit auch im Führungsbereich achten, anstatt weiterhin primär tradierte Männlichkeit nachzuahmen.

  • Warum lohnt sich der Besuch? Unser Symposium gibt den Teilnehmer/innen die Möglichkeit interessante Speaker-Persönlichkeiten und ihre reflektierte und empathische Sicht auf das andere Geschlecht kennenzulernen. Sie erhalten Impulse, die Ihnen Zugang zu anderen Blickwinkeln ermöglicht und so Ihre Handlungsoptionen erweitert. Denn um unsere Ressourcen bestmöglich zu nutzen, ist es notwendig, einen Weg zu gehen, der die Unterschiedlichkeit der Geschlechter als Chance wertet, Ergänzung bejaht und Chancengerechtigkeit bestärkt.

Mit dabei – und alle ehrenamtlich: die Wissenschaftlerin, Gründerin und Filmemacherin, Dr.in Angelica Marte sowie Prof. Gerald Hüther mit seiner Expertise als Neurowissenschaftler und Prof. Bernhard Heinzlmaier als Jugendforscher. Weiters: Dr. Georg Fraberger (klinischer Psychologe am AKH), die Filmemacherin Barbara Miller sowie Journalist(inn)en von ORF und Puls4 – und weitere Persönlichkeiten.

Mehr dazu auf unserer Veranstaltungs-Website: www.twogether.wien.

Seien Sie dabei! Freuen Sie sich auf viele Gedankenanstöße, neue Netzwerkpartner/innen und die Möglichkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

DI Klaus Podirsky, MA; lebt in Wien und ist seit wenigen Wochen frisch verheiratet. Er ist Vater erwachsener Kinder und arbeitet u.a. als Sozialpädagoge (Seminarleitung www.vaterkind-camp.at) sowie Coach (www.krisencoaching.at); er ist Gründer der zivilgesellschaftlichen Initiative twogether.wien (www.twogether.wien); Klaus Podirsky hat ein abgeschlossenes Studium in Architektur (TU) und Waldorfpädagogik (Uni Krems) und war u.a. Schwerbehinderten-Betreuer sowie Ausbildner für Heilpädagogen & Sozialtherapeuten; weiters: Künstler und Autor (Werke u.a. „Wissenschaft trifft Spiritualität, Bd.1 / Bd.2“ 2016 sowie „Der Eisberg des Gender Gap. – Hommage an die Verletzlichkeit des Mannes“ 2021).

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