AI agents reason, robots act, and people lead – AI und Automatisierung im Jahr 2026

by Bianca Bogad-Frey

Saurabh Vartikar (UiPath): AI agents reason, robots act, and people lead – AI und Automatisierung im Jahr 2026

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Automatisierung und KI sind nicht einfach schnell umgesetzt. Es braucht genaue Planung und neue Teamstrukturen, bietet dafür aber herausragende Effizienzmöglichkeiten. Im heutigen Interview mit Saurabh Vartikar (Area Vice President Germany & Austria bei UiPath) beschäftigen wir uns genauer mit der praktischen Einführung von KI in Ihrem Unternehmen.  

Warum skaliert KI in Unternehmen nur selten, obwohl die technologischen Möglichkeiten längst vorhanden sind?

KI scheitert selten an der Technologie selbst, sondern am Übergang vom funktionierenden Piloten in den produktiven End-to-End-Prozess. Forrester sieht die Hauptlücken bei strategischer Klarheit, Leadership-Alignment, Workforce Enablement und Governance; UiPath beschreibt dieselbe Lücke als Abstand zwischen einem überzeugenden Piloten und einem Prozess, der in komplexen Unternehmensabläufen verlässlich läuft.

 

Welche organisatorischen Voraussetzungen sind entscheidend, damit Automatisierung und KI im Alltag wirksam werden?

Wirksam werden Automatisierung und KI dort, wo Operating Model, CoE, Priorisierungspipeline, Risk-/Compliance-Einbindung und Fachbereichsbefähigung zusammenkommen. Gartner empfiehlt dafür „fusion teams“ aus Business, Entwicklung und KI-Expertise; bei Vielen UiPath-Kunden wurde Skalierung erst mit Governance-Modell, Prozess-Workshops und einer aktiv gesteuerten Pipeline erreicht.

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Welche Rolle spielt der Mensch, wenn Prozesse stärker automatisiert und Entscheidungen datengetriebener werden?

Der Mensch wird nicht ersetzt, sondern aufgewertet: weniger manuelle Abarbeitung, mehr Steuerung, Ausnahmebehandlung, Freigabe und Urteil in kritischen Momenten, und ultimativ mehr Produktivität für Ihr Unternehmen. UiPath fasst das mit „AI agents reason, robots act, and people lead“ zusammen; bei einem Kude aus dem Healthcare-Bereich blieb die finale Validierung bewusst bei Fachkräften, während die KI die Vorarbeit in Minuten statt in über einer Stunde lieferte.

 

Wo liegen in Transformationsprojekten die größten Hürden?

Die größten Hürden sind meist fragmentierte Prozesse, DIY-Integrationen, fehlende Interoperabilität, Governance-Lücken und mangelnde Produktionsreife. Analysten verweisen zusätzlich auf Policy Enforcement, Feedback Loops und Sicherheitskontrollen als Voraussetzung für vertrauenswürdige Skalierung; Gartner warnt ausdrücklich vor einem wachsenden Risiko durch missbrauchte KI Agents.

 

Wie gelingt es, Systeme, Teams und Prozesse wirksam zu verbinden?

Nicht durch noch irgendein weiteres Tool, sondern durch Orchestrierung: ein gemeinsames Steuerungsmodell, das Systeme, Dokumente, APIs, KI Agents und Menschen in einem End-to-End-Flow verbindet. Everest beschreibt Prozessorchestrierung als „unified backbone“; UiPath positioniert sich hier mit einem „single intelligent control plane“ für long-running, adaptive Workflows. (Weitere Informationen: UiPath)

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Welche typischen Fehler passieren, wenn Automatisierung und KI als reines Technologiethema gesehen werden?

Typisch sind zu viele Piloten ohne harte Priorisierung, zu wenig Einbindung der Fachbereiche, Fokus auf Tool-Features statt Business-KPIs und ein zu spätes Nachziehen von Security, Testing und Change-Management. Gartner empfiehlt daher wenige priorisierte Use Cases, MVPs mit klaren KPI-Hypothesen und interdisziplinäre Teams; zusätzlich verstehen immer mehr Kunden, dass Erfolg nicht nur in Einsparungen, sondern auch in Geschwindigkeit, Stabilität und Risikoreduktion und anderen Faktoren zu messen.

 

Wie verändert sich Verantwortung durch den Einsatz von Automatisierung und KI?

Verantwortung wird breiter verteilt und expliziter: Fachbereiche verantworten Outcome und Regeln, IT verantwortet Plattform und Guardrails, Risk/Legal/Compliance verantworten Freigabefähigkeit, und Operations verantwortet Observability, Auditability und Eskalation. Genau deshalb betont Gartner Governance-by-Design und zusätzliche Überwachungsmechanismen für KI Agents; dies bestätigte sich unter anderem bei einem Großkunden aus der Finanzdienstleisterbranche, der Compliance, Risk, Legal, Cyber und Cloud von Anfang an eingebunden hat und damit enorme Erfolge erzielte.

 

Woran erkennt man, dass Automatisierung und KI wirklich skaliert wurden?

Man erkennt es daran, dass Automatisierung und KI nicht mehr in einzelnen Piloten stecken, sondern als gesteuerte, wiederholbare und messbare End-to-End-Workflows in der Produktion laufen. Sichtbar wird das an klaren Betriebs- und Business-KPIs: kürzere Durchlaufzeiten, weniger manueller Aufwand, geringerer Wartungsaufwand, bessere Compliance, stabilere Prozesse und messbare Wirkung in großem Volumen. (Weitere Informationen: UiPath)

Unser Zielbild ist dabei klar: weg von isolierter Task-Automatisierung, hin zu gesteuerter Orchestrierung über Systeme, KI Agents und Menschen hinweg, die zuverlässig in der Produktion läuft und echte Geschäftsergebnisse liefert. Kundenbeispiele zeigen das entsprechend über konkrete Outcomes – zum Beispiel mit etwa 90 % weniger manuellem Aufwand, $10M+ vermiedenen SLA-Kosten, 80 % weniger Wartungsaufwand oder 2,5 Mio.+ verarbeiteten Dokumente pro Jahr.

 

Welche Rolle spielt UiPath dabei?

UiPath kann in diesem Bild nicht nur einzelne Aufgaben automatisieren, sondern als Plattform für Agentic Business Orchestration fungieren: also KI Agents, Robots, Menschen, Dokumente und Systeme in gesteuerte, auditierbare End-to-End-Workflows bringen. Die aktuelle Positionierung setzt deshalb auf Orchestrierung, Ausführung, Dokumentenverarbeitung, Testing, Governance und neue branchenspezifische Solutions; flankiert wird das durch aktuelle Anerkennungen etwa im Gartner RPA MQ 2025, im IDC MarketScape Business Automation Platforms 2025 und im Everest PEAK Matrix 2025. (UiPath)

 

Zusammengefasst

KI skaliert nicht durch mehr Experimente, sondern durch Orchestrierung, Governance und einen klaren Platz des Menschen im Prozess. Genau dort setzt UiPath an: weg von isolierten Automationen und KI-Inseln, hin zu produktionsreifen, messbaren End-to-End-Workflows. (UiPath)

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