Auf der Suche nach dem „Sexiest Project“: Cognizant CDO Simon Erdmann

by Annecilla Sampt

Als CDO von Cognizant sorgt Simon Erdmann dafür, dass man nicht nur den eigenen Kunden Services rund um Digitalisierung anbietet, sondern dass auch das Unternehmen selbst zukunftssicher und fit für das Digitale Business aufgestellt ist. Dies macht ihn in den Augen der Jury zu einem vielversprechenden Kandidaten für die Auszeichnung als Top CIO und den Swiss CIO AWARD 2018, den Confare in Zusammenarbeit mit EY am 19.9. auf dem Swiss CIO SUMMIT in Zürich verleiht.

Wie verändert sich Ihre Branche? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung?

Obwohl nicht Alles neu ist in der „Digitalisierung“, so stehen doch tiefgreifende Veränderungen an in der Service-Branche – ebenso wie Digitalisierung derzeit alle Branchen gleichermassen betrifft. Unser klassisches Geschäft wird, wie in anderen Branchen auch, zunehmend durch Digitalisierung absorbiert, zum Beispiel durch höhere Automatisierung und Robotics & Process Automation statt Outsourcing und Globalisierung. Wir sind in allen Bereichen tätig, die Kunden, Konsumenten und Mitarbeiter betreffen und haben daher die Herausforderung ein sehr breites Spektrum abzudecken. Time to Market und Agilität sind wesentlich für den Erfolg und dies war auch in der Service Industrie nicht immer der Fall.  Neben dieser externen Sicht verändert sich natürlich auch unsere eigene Branche, denn wir helfen nicht nur anderen Unternehmen dabei, sich neu auszurichten, sondern nutzen unser Wissen auch für uns selber, zum Beispiel im Bereich Conversational AI oder Automatisierung.

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Welche Anforderungen haben Management, Mitarbeiter und Kunden dabei an Sie?

Swiss CIO Simon ErdmnannDie Anforderungen seitens des Managements sind zum einen traditionell, wie zum Beispiel in Bezug auf entsprechendes Wachstum, auf der anderen Seite haben wir aber auch einen Veränderungsauftrag nach Innen. Wir bilden sozusagen die Speerspitze der digitalen Transformation unseres eigenen Unternehmens. Bei Mitarbeitern und Kunden ist die Situation ähnlich. Um unser starkes Wachstum zu stützen, haben wir einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten, neugierigen und geografisch flexiblen Mitarbeitern – um hier zu bestehen müssen wir als Arbeitgeber unsere Attraktivität täglich unter Beweis stellen. Dies stellt besondere Anforderungen an das Management, da Command & Control keinen Bestand mehr hat. Neben einer team- und ergebnisorientierten Mentalität haben wir ausserdem die Aufgabe, unseren Teams spannende und herausfordernde Tätigkeiten zu ermöglichen und „the sexiest project“ mit unseren Kunden umzusetzen.  Unsere Kunden erwarten auf der einen Seite klare, technisch ausgereifte, Use Cases und auf der anderen Seite neue und kreative Ansätze. In Kombination mit immer schnellerer Marktreife und einem Anspruch an sinkende Kosten ist das oftmals sehr ambitioniert. Da wir eines der wenigen Digitalunternehmen im Markt sind, die alle wesentlichen Bereiche von IoT, AI & Analytics bis zum HxO, und hier von der Idee zum Design und der schellen und skalierenden Implementierung abdecken können, finden wir in den meisten Fällen eine gute Basis für wertschöpfende Zusammenarbeit.

Welche Bedeutung hat für Sie der Swiss CIO AWARD? Warum ist es wichtig, Digitalisierungsvorreiter auf die Bühne zu holen?

Natürlich finde ich es toll, für einen solchen Award nominiert zu sein! Für mich steht aber das Team im Vordergrund, denn keine unserer transformativen Ideen und Lösungen sind das Produkt eines Einzelnen.

Einen solchen Award in der Schweiz zu haben ist aus meiner Sicht wichtig, um den Anspruch eines Digital Hubs nach Aussen zu demonstrieren und auch eine, speziell branchenübergreifende Plattform zu haben, die Einblick in digitale Projekte ermöglicht! Die Mehrheit der Menschen schaffen Innovation, indem eine bestehende Idee weiterentwickelt wird. Daher ist es wichtig, Anstösse zu geben, zu zeigen was technisch möglich ist und wie dies wertschöpfend eingesetzt werden kann

Der Austausch über Grenzen der eigenen Branche (und Funktion) hinweg ist aus meiner Sicht einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren in der heutigen, digitalen, Zeit. Wie kann ich Transformation oder Disruption erwarten, wenn ich diese auf 20 Jahren Erfahrung in meiner Industrie aufbauen möchte? Leider ist dies noch nicht in allen Unternehmen angekommen, dabei können wir Alle viel voneinander lernen.

Teil 2: “It´s fun to do the impossible!” 3 Tipps für Ihren Erfolg als Chief Digital Officer

Treffen Sie Simon Erdmann, Oliver Lindner (AI Evangelist der Continental AG), PAX Vorstand Volker Schmidt und knapp 200 weitere hochkarätige IT-Manager beim 7. Confare Swiss CIO SUMMIT am 19. September in Zürich und sein Sie dabei, wenn die Schweizer IT-Manager des Jahres gekürt werden.

 

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