Availability ist nicht genug! Daten müssen lernen sich selbst zu managen

by Lisa Baur

In Chicago hat Veeam bei der Jahresveranstaltung VeeamON seine Vision für Hyper Availability im Zeitalter der Multicloud vorgestellt. Man spricht von lernenden Daten und Datenströmen, die sich selbst managen. Auch heuer wieder stellt Veeam Software Österreich Chef Mario Zimmermann gemeinsam mit seinem Team die Highlights von VeeamON bei VeeamON On Tour in Wien vor. Im Blog-Interview wollen wir darüber mehr wissen.

Welche Bedeutung haben Availability und Verlässlichkeit der IT-Systeme in einer digitalisierten Welt?

Mario Zimmermann, VeeamONAvailability ist nicht mehr genug – die heutige Zeit verlangt nach Hyper-Availability! Gerade diese Woche erst bei VeeamON in Chicago hat Veeam Software seine Vision für ein „Hyper-Available Enterprise“ vorgestellt. Ein Unternehmen, in dem alle Daten zu jeder Zeit am richtigen Ort sicher und verfügbar sind. Damit verbunden ist eine Produktstrategie, die Organisationen den Weg zu einem intelligenten Datenmanagement ebnet. Technologien von IoT (Internet of Things) über künstliche und maschinelle Intelligenz bis hin zu Blockchain erfordern eine Datenmanagement-Plattform, die auch für massive Datenvolumen skalierbar und zugleich bedienerfreundlich ist. Die Veeam-Plattform für intelligentes Datenmanagement sichert Business Continuity, minimiert Risiken und beschleunigt Innovationen.
Die Veeam Hyper-Availability Platform bietet Integration, Transparenz, Orchestrierung, Intelligenz und Automatisierung. So kann das Datenmanagement weiterentwickelt werden – von regelbasiert in Richtung ereignisgesteuert, und von manueller Verwaltung zu intelligenter Automatisierung. Nur so können die enormen und permanenten Datenströme in verteilten Multi-Cloud-Umgebungen optimal, eigenintelligent und sicher gesteuert werden. Damit sind Unternehmen in der Lage, schnell auf betriebliche Anforderungen zu reagieren, Effizienzverbesserungen zu erzielen und sie sind wesentlich reaktionsfähiger.

Daten spielen eine enorme Rolle für neue Digitale Geschäftsmodelle – Gleichzeitig werden die IT-Infrastrukturen immer heterogener – wie wirkt sich das auf den Umgang mit Daten aus?

Das explosionsartige Wachstum von Geschäftsdaten aus einer Vielfalt von Quellen, in ganz unterschiedlichen Formaten und über eine gesamte Organisation verteilt gespeichert, erfordert einen neuen Ansatz für die leistungsfähige Steuerung. Traditionelle regelbasierte Datenverwaltung stößt hier an ihre Grenzen. Die Zukunft gehört einem ereignisgesteuerten Ansatz, in dem Daten sich auch selbst managen können, um umgehend wichtige Erkenntnisse über Geschäftsverlauf und -betrieb zu liefern. In Verbindung mit dem Ökosystem aus 55.000 Partnern bietet die Veeam Hyper-Availability Platform eine umfassende Lösung, mit der Kunden den Übergang zu einem intelligenten Datenmanagement meistern.

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Wie sieht ein intelligentes Datenmanagement in so einer Umgebung aus?

Traditionell wird Verfügbarkeit mit Themen wie Business Continuity sowie Backup und Recovery verbunden: Der laufende Betrieb einer Organisation muss sichergestellt werden. Aber die Anforderungen an das Management von Geschäftsdaten steigen. Es geht nicht mehr nur darum, Daten in regelmäßigen Abständen mechanisch zu sichern. Daten müssen „lernen“, umgehend und richtig auf Ereignisse zu reagieren, die irgendwo in der Dateninfrastruktur eines Unternehmens passieren. Datenschutz und Datenmanagement müssen sich weiterentwickeln: von reaktiven Absicherungsmechanismen in ein aktives System, das klare Geschäftsvorteile erzeugt.

Was sind die Schlüsselfaktoren für ein gelungenes Multicloud Management?

Der Weg zu intelligentem Datenmanagement und damit „Hyper-Availability“ verläuft über fünf Stufen:

  • Stufe 1 – Backup: Alle Daten und Workloads müssen zuverlässig gesichert werden, damit sie bei Ausfällen, Angriffen, Verlust oder Diebstahl schnell wiederhergestellt werden können.
  • Stufe 2 – Aggregation: Sämtliche Mechanismen und Maßnahmen für den Schutz und die Verfügbarkeit aller Daten in Multi-Cloud-Umgebungen werden zusammengeführt, um einen konsolidierten Überblick über die Einhaltung von Service-Level-Vorgaben zu erhalten und die Bereitstellung digitaler Dienste zu unterstützen.
  • Stufe 3 – Transparenz: Ein klarer, ganzheitlicher Überblick sowie die Kontrolle über Datennutzung, Abläufe und Leistungsprobleme verbessert das Datenmanagement in Multi-Cloud-Umgebungen. Intelligente Funktionen für erweitertes Monitoring, Ressourcenoptimierung und Kapazitätsplanung eröffnen ein präventives Management, das Störungen in der Datenverfügbarkeit verhindert.
  • Stufe 4 – Orchestrierung: Das nahtlose Steuern und Verschieben von Daten an den jeweils besten Speicherort in einer Multi-Cloud-Umgebung sorgt für Business Continuity, Sicherheit, die Einhaltung von Richtlinien und die optimale Nutzung von Ressourcen. Basis
    dafür bilden umfassende Orchestrierungsfunktionen, mit denen Unternehmen Workloads bedarfsgerecht verlagern sowie Disaster Recovery (DR)-Pläne automatisieren können.
  • Stufe 5 – Automatisierung: Daten werden autonom. Sie lernen, Backups von sich selbst zu erstellen und sich automatisch an den Ort zu bewegen, an dem sie für Geschäftsabläufe benötigt werden. Sie erkennen ungewöhnliche Vorgänge und sichern sich dagegen ab; sie können sich bei Bedarf umgehend selbst wiederherstellen. Durch eine Kombination aus Datenanalysen, dem Erkennen von Verhaltensmustern sowie maschinellem Lernen erreicht das Datenmanagement in Unternehmen damit ein hohes Automatisierungsniveau.

Was erwartet die Besucher bei Veeam On Tour?

Wie jedes Jahr bringt VeeamON Tour auch heuer das Beste von VeeamON nach Österreich. Dieses Jahr verspricht das Zeitalter der Hyper-Availability einzuläuten – ein neues Level an Intelligenz.
Was unsere Besucher erwarten dürfen sind:

  • Live-Gespräche mit Fachexperten über Hyper-Criticality, Hyper-Growth und Hyper-Sprawl der Daten
  • Technik-Sessions über die innovative Technologie, mit der Sie auch in Ihrem Unternehmen Hyper-Availability erreichen
  • Diskussions-Plattformen mit unseren Allianz-Partnern wie z.B. Cisco, HPE, Nutanix oder VMware
  • Einen spannenden Vortrag über aktuelle IT-Security-Vorfälle. Wie arbeiten die Angreifer genau? Wie einfach ist es Angriffswerkzeuge auf „Geheimdienst-Niveau“ zu beschaffen? Wie sieht der Status quo aus und was erwartet uns in der Zukunft?
  • Und natürlich Zeit zum Networken

Dabei sein ist alles – Informationen aus erster Hand erhalten Sie bei:

VeeamON Tour, 5. Juni 2018, Erste Campus Wien

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