Behind the Badge mit Confare TopCIO Matthias Byrner – Die digitale Lebensader des Kinderspitals Zürich

by Bianca Bogad-Frey

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Behind the Badge mit Confare TopCIO Matthias Bryner – Die digitale Lebensader des Kinderspitals Zürich

Matthias Byrner – Die digitale Lebensader des Kinderspitals Zürich

Im LinkedIn-Live-Interview zwischen Michael Ghezzo und der Confare TopCIO Matthias Bryner: Über die Wichtigkeit von IT im Kinderspital Zürich. Was macht ein CIO, wenn die IT den Unterschied macht, den Jüngsten in verletzlichen Zeiten zu helfen? Erfahren Sie es in unserer Behind the Badge Zusammenfassung

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Michael: Hallo und guten Morgen zu einer neuen Ausgabe von Behind the Badge! Heute mit einem CIO, der tagtäglich daran arbeitet, modernste Medizin, Forschung und Lehre digital zu unterstützen: Matthias Byrner vom Kinderspital Zürich. Guten Morgen, Matthias! Ihr seid ja mit dem Neubau des Kispi in eine neue digitale Ära gestartet. Was waren für dich die technologischen Highlights?

Matthias: Es sind zwei Leuchtturm-Gebäude entstanden, die mit hochmoderner Technologie ausgestattet sind. Ein Highlight, welches mich besonders beindruckt hat, ist der neue Intensiv- und OP-Bereich. Hier spielt Konnektivität eine zentrale Rolle. Das Netzwerk ist quasi die digitale Lebensader des Spitals. Erst durch die Vernetzung und Integration der Systeme können wir die Daten gewinnen, die für Klinik und Betrieb relevant sind. Gleichzeitig können wir die ohnehin sehr gute Versorgung noch weiter verbessern.

Michael: Du hast es als Meilenstein bezeichnet – warum?

Matthias: Weil wir mit dem Neubau einen grossen Sprung gemacht haben: Von einer Umgebung, in der digitale Abläufe oft an Infrastrukturlimits gestossen sind, hin zu einem Setting, in dem wir modernste Medizin auf einem neuen Niveau anbieten können. Das hat Vorbildwirkung, auch über das Kispi hinaus.

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Michael: Ein grosses Thema für viele CIOs ist die Gestaltung von Customer Experience – bei euch: Patient Experience. Wie digitalisiert man das?

Matthias: Wir starten gerade in eine neue Phase, in der wir die komplette Patient Journey optimieren und digital denken. Von der Zuweisung über Anmeldung bis zur Nachsorge. Da braucht es abgestimmte Workflows, digitale Dokumentation in Echtzeit.
Klar ist, die ICT alleine kann das Spiel nicht gewinnen, es braucht wirklich eine enge Verzahnung mit dem Business wo schlussendlich die Anforderungen liegen. Nur so können wir die Systeme zu echten Werkzeugen für die Teams heranwachsen lassen – und nicht zu zusätzlichen Hürden

Michael: Klingt nach echter Co-Creation?

Matthias: Absolut. Wir holen Technologiepartner frühzeitig an den Tisch. Und wir arbeiten eng mit der Unternehmensentwicklung und den Kliniken zusammen. Die ICT kann das nicht allein stemmen – nur gemeinsam mit den Fachbereichen schaffen wir echte Wirkung.

Michael: Bei euch gibt es sehr unterschiedliche Stakeholder – Medizin, Pflege, Verwaltung. Wie gelingt dir die Zusammenarbeit?

Matthias: Wir haben eine klare Strategie: Die ICT ist nicht nur operativer Dienstleister, sondern spielt auch eine taktische und strategische Rolle. Seit zwei Jahren betreiben wir ein aktives Demand Management. Das heisst: Anforderungen frühzeitig erkennen, gemeinsam priorisieren und auch wirklich umsetzen.

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Michael: Und wie schaffst du es, trotz dieser Komplexität Innovationen voranzutreiben?

Matthias: Vertrauen ist der Schlüssel. Vertrauen entsteht, wenn wir Stabilität liefern, mutig vorangehen und gemeinsam realistische Visionen verfolgen. Die Rolle der ICT wandelt sich – wir sind nicht mehr nur Systembetreuer, sondern auch Innovationstreiber.

Michael: Gerade im Spital spielt Medizintechnik eine grosse Rolle. Wie sieht die Schnittstelle zur internen ICT aus?

Matthias: Die Medizintechnik ist organisatorisch getrennt, aber wir arbeiten sehr eng und gut zusammen. Besonders beim Neubau hat sich diese Zusammenarbeit bewährt – z. B. bei sensiblen Bereichen wie Intensivstation und OPs. Wichtig ist: Wir treffen uns auf der Ebene der Schnittstellen und der Konnektivität und verfolgen das gemeinsame Ziel, eine wirkungsvolle Versorgung sicherzustellen.

Michael: Matthias, du bist für den Confare CIOAWARD nominiert. Was bedeutet dir diese Auszeichnung?

Matthias: Ich sehe es als Sichtbarmachung der Arbeit, die sonst oft im Hintergrund bleibt. Wenn alles läuft, redet niemand über ICT – erst bei Problemen rückt man ins Rampenlicht. Der Award zeigt, wie viel Wirkung ICT im Gesundheitswesen entfalten kann. Und für mein Team ist es eine Anerkennung für das, was sie Tag und Nacht leisten. Ich möchte damit auch dem gesamten Team danken.

Michael: Ich finde es grossartig, dass wir mit dir einen Kandidaten aus dem Gesundheitsbereich dabei haben – hier wird ICT mit echter gesellschaftlicher Relevanz gemacht. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen beim  Confare Swiss CIOSUMMIT  im September!

Hier gibt es das Behind the Badge mit Mathias Bryner in voller Länge:

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