CIO Agenda 2026 – Was die Entwicklung des Confare CIOSUMMIT Salzburg über die Rolle des CIO verrät

by Bianca Bogad-Frey

CIO Agenda 2026 – Was die Entwicklung des Confare CIOSUMMIT Salzburg über die Rolle des CIO verrät

CIO Agenda 2026 – Was die Entwicklung des Confare CIOSUMMIT Salzburg über die Rolle des CIO verrät

Das Confare CIOSUMMIT Salzburg entstand auf Initiative der Community. CIOs und IT-Führungskräfte aus Westösterreich haben sich ein Format gewünscht, das aktuelle Herausforderungen der Unternehmens-IT in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig Raum für persönlichen Austausch bietet.

Die Themen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. AI, digitale Souveränität, geopolitische Risiken, neue Organisationsmodelle und die wachsende Verantwortung der IT für Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit prägen heute die Agenda vieler CIOs.

Gleichzeitig verändert sich die Rolle des CIO spürbar. Aus einer primär technologischen Führungsfunktion wird zunehmend eine Position an der Schnittstelle von Technologie, Geschäftsentwicklung, Innovation, Risikomanagement und Unternehmensstrategie. CIOs gestalten heute nicht nur IT-Landschaften, sondern begleiten zentrale Entscheidungen zur Zukunftsfähigkeit ihrer Organisationen.

Mit dem Aufkommen von Agentic AI beginnt sich auch das Operating Model der IT zu verändern. Aufgaben, die bisher einzelnen Rollen, Teams oder Prozessen zugeordnet waren, werden zunehmend automatisiert. Für CIOs entstehen daraus neue Fragen zu Verantwortung, Steuerung und Zusammenarbeit.

Die Entwicklung des Confare CIOSUMMIT Salzburg spiegelt diese Veränderungen wider.

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1. Der CIO verantwortet heute deutlich mehr als Technologie

In vielen Unternehmen wird IT unmittelbar an Wertschöpfung, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gemessen.

Die Diskussion dreht sich längst nicht mehr um die Frage, welche Systeme betrieben werden, sondern welchen Beitrag Technologie zur Entwicklung des Unternehmens leisten kann.

Die Beiträge von Andreas Kranabitl (SPAR ICS), Markus Schaal (voestalpine) und Eric-Jan Kaak (eurofunk Kappacher) zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sich die Rolle von IT-Führungskräften verändert und welche unternehmerische Verantwortung damit verbunden ist.

2. Die Trennung zwischen IT und Business funktioniert immer seltener

Viele der aktuellen Herausforderungen lassen sich weder der IT noch den Fachbereichen alleine zuordnen.

AI, Automatisierung, datengetriebene Geschäftsmodelle oder digitale Kundenschnittstellen entstehen dort erfolgreich, wo Fachbereiche und IT gemeinsame Verantwortung übernehmen.

Die Frage lautet deshalb immer seltener, wer ein Projekt verantwortet. Entscheidend ist, wie Unternehmen Verantwortung, Entscheidungen und Umsetzung organisieren.

Diese Entwicklung steht auch im Mittelpunkt der Beiträge von Karin Wegscheider (ÖBB Personenverkehr) und weiteren Vertretern der Community.

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3. Digitale Souveränität wird zur Managementaufgabe

Cloud-Plattformen, AI-Modelle, Datenräume, Lieferketten und regulatorische Anforderungen beeinflussen heute strategische Entscheidungen vieler Unternehmen.

Fragen der digitalen Souveränität werden längst nicht mehr ausschließlich von Architekten oder Security-Verantwortlichen diskutiert. Sie beschäftigen Vorstände, Geschäftsführungen und CIOs gleichermaßen.

Mit Markus Hein (IKT Linz) und weiteren Experten widmet sich Salzburg einem Thema, das viele Unternehmen in den kommenden Jahren intensiv begleiten wird.

4. Neue Technologien verlangen mehr als technisches Know-how

AI, Automatisierung und künftig auch Quantencomputing verändern die Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Die eigentliche Herausforderung liegt dabei selten in der Technologie selbst. Sie liegt in Prozessen, Verantwortlichkeiten, Daten, Qualifikation und Governance.

Die Keynotes und Panels zeigen unterschiedliche Perspektiven auf diese Entwicklung – von AI bis zur Quantenkryptographie.

 

5. Wer IT gestalten will, muss Talente entwickeln

Technologie allein entscheidet nicht über den Erfolg von Transformation.

Das Confare Female IT Mentoring begleitet seit Jahren Frauen auf ihrem Weg in verantwortungsvolle Rollen der Unternehmens-IT. Erfahrene CIOs und Führungskräfte teilen Wissen, Erfahrungen und Netzwerke mit der nächsten Generation von IT-Leaderinnen.

Mit den Female IT Exchange Zones, kuratiert von Barbara Klinka-Ghezzo, wird dieses Angebot in Salzburg erweitert.

 

6. Erfolgreiche Digitalisierung entsteht in Teams

Die Confare LivinIT Trophy stellt bewusst die Leistungen von IT-Teams in den Mittelpunkt.

Ausgezeichnet werden Projekte, die in Unternehmen konkrete Ergebnisse erzielt haben – von Infrastruktur- und Modernisierungsinitiativen bis hin zu innovativen digitalen Services.

Die eingereichten Projekte zeigen jedes Jahr, wie unterschiedlich Digitalisierung in der Praxis umgesetzt wird und welche Rolle Zusammenarbeit für den Erfolg spielt.

 

7. Der Bedarf an Austausch wächst

Die Entwicklung des Confare CIOSUMMIT Salzburg spiegelt eine Veränderung wider, die in vielen Regionen zu beobachten ist.

CIOs suchen zunehmend den Austausch mit Menschen, die vor vergleichbaren Entscheidungen stehen. AI, digitale Souveränität, Cybersecurity, Fachkräftemangel, Regulierung und Transformation betreffen heute nahezu jede Organisation.

Der Wunsch nach Austausch auf Augenhöhe war einer der Gründe für die Entstehung des Confare CIOSUMMIT Salzburg. Er prägt die Veranstaltung bis heute.

Am 29. September 2026 trifft sich die Community in der Brandboxx Salzburg. Auf der Bühne stehen zahlreiche Confare CIOAWARD Preisträger und prägende Persönlichkeiten der österreichischen CIO-Community. Am Abend werden mit der Confare LivinIT Trophy jene Teams ausgezeichnet, die Digitalisierung in Unternehmen erfolgreich umgesetzt haben.

Der Confare CIOSUMMIT Salzburg zeigt, welche Themen CIOs aktuell beschäftigen.

Seine Entwicklung zeigt zugleich, wie sich die Rolle des CIO verändert hat: von der Verantwortung für Technologie hin zur Mitverantwortung für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Resilienz und die digitale Entwicklung von Unternehmen.

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