Der Arbeitsplatz der Zukunft ist überall

by Fernando Ducoing

3 strategische Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg des mobilen Arbeitens

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Dell Technologies

In unserer “Brain on Tech” Studie haben wir untersucht, wie sich schlecht funktionierende Technik auf die Produktivität und allgemeines Wohlbefinden auswirkt. Die Ergebnisse sind markant: Unter anderem können Mitarbeiter erstaunliche 37 Prozent mehr erreichen, wenn sie eine Technologie verwenden, die nicht nur neuer ist, sondern auch mit der richtigen Software und den richtigen Dienstleistungen unterstützt wird. Mit dem Wechsel zu “Work from Anywhere” – Der Arbeitsplatz der Zukunft – sind Computer ausserdem oft die einzige physische Verbindung, die ein Mitarbeiter zu einem Unternehmen hat. Und umso mehr wir uns auf die Technologie verlassen müssen, desto sensibler werden wir für ihre Leistungshochs und -tiefs. Ein Computer ist nicht nur für die Arbeit da, sondern auch das Tor, um sich mit der Unternehmenskultur auseinanderzusetzen und mit Kunden und Kollegen in Verbindung zu treten.” Stefan Trondl, Dell Technologies

CIO News Stefan Trondl, Dell Technologies

Die „Sterndstunde der IT“ hat es Confare #CIOAward Preisträger Franz Hillebrand genannt. Ab März 2020 wurde das verteilte Arbeiten zur gelebten Realität. Dank richtiger strategischer Ausrichtung, Cloudtechnologie und Collaboration Tools hat es bei vielen Unternehmen hervorragend geklappt Home-Office und Online Zusammenarbeit zu ermöglichen. In unseren Umfragen gaben mehr als 80 % der befragten IT-Manager an, dass sich dabei das Image der internen IT deutlich verbessert habe.

Aber noch höher war die Zustimmung auf die Frage, ob diese Umstellung die Arbeitsweise des Unternehmens nachhaltig verändern würde. Daher ist es für die IT-Entscheider umso wichtiger, dass WORK ANYWHERE nicht nur einmaliges Projekt betrachtet wird, sondern für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Dazu sehen preisgekrönte CIOs und IT-Profis drei entscheidende Grundpfeiler:

1.    Der mobile Arbeitsplatz darf nicht zweitrangig sein – er muss denselben Anforderungen genügen wie der Arbeitsplatz im Büro.

Höchste Flexibilität erreicht, wer den Arbeitsplatz nicht mehr durch seinen physischen Ort definiert, sondern über die Anforderungen des Anwenders

Manfred Immitzer, Porsche Informatik

Wir bauen einen Arbeitsplatz, der überall gleich funktioniert – egal ob der User im Büro oder remote arbeitet.” Manfred Immitzer, Porsche Informatik

Für uns stellt aber Teleworking (wir verwenden den Begriff Home-Office bewusst nicht, da wir der Meinung sind er wäre zu eng gefasst) aus ICT-Sicht nur einen anderen örtlichen ungebundenen Standort dar. Im Mission Statement unserer ICT-Strategie haben wir verankert „Together with our partners, Global ICT is providing secure, stable, defined and identical User Experience regardless of the physical PALFINGER ICT work place!”, wenn jetzt der ungebundene Telearbeitsplatz technisch gleich zu sehen ist wie ein anderer physikalischer Standort hat man schon viel gewonnen. Natürlich gibt es noch Mitarbeiter/innen die kein Firmenequipment zu Hause haben, sondern eventuell mit privatem Equipment auf Unternehmensressourcen zugreifen müssen, aber auch hier spielen uns die Cloudansätze und CITRIX in die Hände. Sollte es Probleme mit Internetanschlüssen geben, helfen wir mit SIM-Karten aus und sollte ein Gebiet anbindungstechnisch weder mobil noch leitungsgebunden ordentlich erschlossen sein, muss man das auch akzeptieren. Wobei heutzutage die Minimalanforderungen, die wir haben, fast überall erfüllt werden, sogar bei mir zu Hause am Berg auf fast 1000m Seehöhe 😉.” Alexander Wörndl-Aichriedler, Palfinger 

Alexander Wörndl-Aichriedler, Palfinger

2. Technische Ausstattung, Performance und Usability müssen mit dem Bürostandards mithalten können. Dazu braucht es eine Cloud-Strategie.

Um den hohen Ansprüchen an Performance und Verfügbarkeit standzuhalten, die unsere Arbeitswelt verlangt, gilt es Fragen rund um Konnektivität, Endgeräte und Sicherheit zu klären. Die österreichische Wirtschaft erfreut sich dabei eines relativ guten Breitband- und Mobilfunkausbaus.

Klar hat sich herausgestellt: Unternehmen, die schon vor der Coronakrise eine zukunftsorientierte Cloudstrategie hatten, konnten die Krise weitaus besser bewältigen.

Andreas Kranabitl, SPAR ICS

Wichtig ist, dass wir unsere Remote Services optimieren, weil die waren in der Vergangenheit eher so ein „add-on“ und jetzt sind sie essentiell. PC mal durchstarten wenn VPN oder WLAN nicht funktioniert war früher halt Okay, heute müssen diese Dinge einfach funktionieren und zwar immer und überall und sofort. „Waiting for Connection“ ist keine Option mehr.

Es hat sich einfach gezeigt, dass die Cloud-Lösungen, gerade im Bereich Enterprise-Communication große Vorteile haben. Sie sind praktisch unendlich skalierbar und werden, wenn notwendig, „à la minute“ angepasst und verbessert. Dort, wo wir noch vereinzelt lokale Lösungen im Einsatz hatten, haben wir gesehen, dass wir damit in Engpässe geraten, die mit Cloud Architekturen einfach nicht zu befürchten sind. Insgesamt hat das Thema Cloud auf jeden Fall einen positiven Ruck nach vorne gemacht. Manchmal muss halt die Realität überzeugen 😉” Andreas Kranabitl, SPAR ICS

Ich denke das es bei vielen zu einem Umdenken kommt, vor allem bei den Themen Skalierbarkeit und Access. Viele sind an Ihre Grenzen gestoßen bei den Diensten die schnell und effizient hochskalieren müssen. Auch das Thema „Access“ dürfte viele vor Herausforderungen gestellt haben. Ich hoffe, dass alle nun Ihre Cloud Strategien für den Herbst/Winter nach dem ersten Lockdown so angepasst haben um bei eventuellen weiteren Lockdowns auf die vielfältigen Möglichkeiten von Cloud-Diensten zurückgreifen zu können. Inwieweit Unternehmensdaten in der Cloud liegen oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden. Aber Cloud heißt nicht zwangsweise Unternehmensdaten in der Cloud, es sind ganz oft „nur“ skalierbare Dienste um die Services aufrecht erhalten zu können.” Franz Hillebrand, SIGNA

Franz Hillebrand - SIGNA

3. Technik ist nicht Alles: Support, Kultur und Organisation müssen nachziehen

Technische Voraussetzungen zu schaffen, war aber 2020 nur die halbe Miete. Damit Zusammenarbeit und Produktivität nachhaltig sichergestellt sind, gilt es in vielen Bereichen nachzuziehen. Es braucht rechtliche und arbeitstechnische Regelungen, organisatorische Anpassungen und vor allem Support.

Da die IT das letzte verbindende Gebäude des Unternehmens darstellt, ist es entscheidend, dass Anwender sich nicht mit ihren Problemen im Stich gelassen fühlen. Dementsprechend hoch war das Aufkommen an Help Desk Anfragen, das zu bewältigen war.

Der Aufwand, auch diese Aspekte erfolgreich zu managen, darf nicht unterschätzt werden.

Andreas Kranabitl, SPAR ICS

Es gilt eine Menge organisatorischer und auch rechtlicher Dinge zu klären und zu fixieren. Dazu haben wir aktuell fünf Pilot-Teams installiert, die eruieren, was gut und weniger gut funktioniert und wo wir anpassen müssen. Das oberste Ziel der gesamten Führungsriege ist, dass die Performance und die Qualität passt – dazu gehören gute technische Voraussetzung, die optimale Motivation der Mitarbeitenden und eine neue Art des Performance-Measurement mit Tools und Vertrauen.”  Andreas Kranabitl, SPAR ICS

Der Remote-Arbeitsplatz braucht Spielregeln:  Was darf ich und was darf ich nicht. Das Kind zu Hause hat z. B. am Firmenlaptop nicht Online Games zu spielen.Franz Hillebrand, SIGNA

Franz Hillebrand - SIGNA
Stefan Zierlinger, VERBUND

Wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfangreich darüber informiert, welche Bandbreiten sie im Homeoffice benötigen und wie sie diese bei ihrem jeweiligen Telekomdienstleister anfordern können. Ein gewohnt stabiles Service in individuellen Umgebungen und außerhalb des Einflussbereiches aufrecht zu halten, hat die Servicekomplexität deutlich erhöht. Neben der Qualifikation der Support-Mitarbeiter sind vor allem Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Motivation die Erfolgskriterien zur Bewältigung der Herausforderung Remote-Arbeit.Stefan Zierlinger, Energie Burgenland Green Technology GmbH

Mehr zum Thema finden Sie im Work Anywhere Factsheet 2021.

Für Sie KOSTENLOS zum Downloaden:
Factsheet Work Anywhere

Für das Work Anywhere Factsheet haben beigetragen:  Franz Hillebrand (SIGNA), Manfred Immitzer (Porsche Informatik), Andreas Kranabitl (SPAR ICS), Stefan Trondl (Dell Technologies), Alexander Wörndl-Aichriedler (PALFINGER), Stefan Zierlinger (Energie Burgenland Green Technology GmbH)

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