
Rainer Karcher – Founder & CEO von Heartprint – spricht in diesem Bloginterview über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen 2026. Konkret geht es um die Bedeutung der Digitalisierung, den Hoffnungsschimmer der aktuellen Wirtschaftslage und vieles mehr.
Welche Rolle spielen IT und Digitalisierung heute dabei, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen?
IT und Digitalisierung sind längst keine Unterstützungsfunktion mehr – sie sind die zentrale Infrastruktur, auf der unsere Gesellschaft operiert. Energie, Mobilität, Gesundheit, Lieferketten und Verwaltung laufen digital; Klimaresilienz, soziale Teilhabe und Wirtschaftsfähigkeit lassen sich ohne datengetriebene Entscheidungen nicht mehr steuern: Ohne digitale Technologien lösen wir keine einzige der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Aber – und das sage ich bewusst als jemand, der über 27 Jahre in der IT-Branche gearbeitet hat – Technologie allein rettet uns nicht. Was wir brauchen, ist das, was ich Twin Transformation nenne: die konsequente Verzahnung von Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit. Es reicht nicht, Prozesse zu digitalisieren, wenn das zugrunde liegende Geschäftsmodell in einer Welt mit 2,5 Grad Erwärmung nicht mehr funktioniert. Und es reicht nicht, Nachhaltigkeitsberichte zu schreiben, wenn die Datengrundlage dafür in Excel-Tabellen schlummert.
Die eigentliche Rolle von IT und Digitalisierung ist es, Entscheidungsfähigkeit herzustellen – in Echtzeit, datenbasiert und kontextbezogen. Wer das verstanden hat, sieht IT nicht als Kostenstelle, sondern als Überlebensversicherung.
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Welche Auswirkungen hat die aktuelle Wirtschaftslage konkret auf Investitionen, Prioritäten und Erwartungshaltungen in der Unternehmens-IT?
Die Lage ist ganz sicher sehr angespannt – aber nicht hoffnungslos. Was mich mehr beunruhigt als die wirtschaftliche Unsicherheit selbst, ist die Reaktion vieler Unternehmen darauf: Sparen an den falschen Stellen. Nachhaltigkeitsinitiativen werden zurückgefahren, Innovationsbudgets gekürzt, und alles, was nicht in 12 Monaten ROI liefert, landet auf der Streichliste. Das ist nicht nur kurzsichtig – das ist fahrlässig.
Gleichzeitig sehe ich einen massiven Erwartungsdruck auf IT-Organisationen: Sie sollen KI-Projekte liefern, Cybersecurity gewährleisten, Legacy-Systeme modernisieren, Souveränität hertsellen, regulatorische Anforderungen wie den EU AI Act oder den Digital Accessibility Act umsetzen – und das alles mit stagnierenden oder sinkenden Budgets. Das ist die Quadratur des Kreises.
Meine Beobachtung: Die Unternehmen, die jetzt klug investieren – in Automatisierung, in datengetriebene Entscheidungsfähigkeit, in die Qualifikation ihrer Menschen – werden in drei bis fünf Jahren die Gewinner sein. Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt, wird in 15 Jahren nicht mehr existieren. So hart das klingt: Twin Transformation ist kein Nice-to-have, sie entscheidet über die Existenz.
Was bedeutet das für Heartprint? Wo setzt Ihr 2026 bewusst Schwerpunkte?
Heartprint setzt 2026 drei klare Schwerpunkte:
1) Twin Transformation auf Augenhöhe: Wir bringen Konzern-Erfahrung dorthin, wo sie am meisten bewirkt – zu Unternehmen aller Branchen und Größen in ganz Europa. Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit gleichzeitig denken und operationalisieren: Green-IT-Maßnahmen, digitale Resilienz, soziale Verantwortung sowie Inklusion und Barrierefreiheit als integralen Bestandteil jeder Transformation. Besonderer Fokus liegt auf KMU – denn sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und verdienen dieselbe strategische Tiefe, die bisher Konzernen vorbehalten war.
Dabei räumen wir mit einem gefährlichen Missverständnis auf: Ja, der EU-Omnibus hat die direkte CSRD-Berichtspflicht für viele KMU entschärft – Lobbyisten feiern das als Erfolg. Doch wer glaubt, damit sei das Thema vom Tisch, irrt gewaltig. Denn 2026 legen Großkonzerne einen massiven Fokus auf Scope 3 – also ihre gesamte Lieferkette. In Ausschreibungen werden Transparenz zum CO₂-Fußabdruck und konkrete Dekarbonisierungsstrategien gefordert. Wer das nicht liefern kann, gefährdet bestehende Kundenbeziehungen und schließt sich selbst von Neukunden aus. Und es geht weiter: Banken und Versicherer halten ebenfalls an Zukunftsfähigkeitskriterien fest – bei Kreditvergabe und Unternehmensversicherungen wird Transparenz und Resilienz zunehmend zur Voraussetzung. Die Nicht-Berichtspflicht ist also kein Freifahrtschein, sondern eine Falle für alle, die jetzt aufhören zu handeln.
2) Wissensmanagement & Wissenstransfer: Wir bündeln Erfahrungen aus Großkonzernen in skalierbaren Angeboten – Trainings zu Zukunftsfähigkeit und Transparenzanforderungen, KI-gestützte Wissenssysteme, Supplier-Enablement-Methodik. Unser Siemens-Case zeigt, wie KI-gestützte Chatbots und strukturierte Wissenssysteme Lieferanten befähigen, komplexe Anforderungen effizient zu erfüllen.
3) Zukunftsfähigkeit „as a Service”: Schluss mit riesigen, langatmigen Projekten, die im Konzeptfriedhof enden. Heartprint steht für pragmatische, lösungsorientierte Projekte mit echtem Mehrwert – schnell, messbar, skalierbar. Ob datengetriebene Klimaresilienz für Kommunen, Transparenz- und Resilienzstrategien für den Mittelstand oder KI-Governance-Frameworks: Wir liefern Ergebnisse, keine PowerPoints. Echte Zukunftsfähigkeit entsteht nur, wenn alle Aspekte berücksichtigt werden – ökologisch, sozial, digital, inklusiv. Eben ganz im „Klimaaktivist im Anzug”-Style: mit Haltung, Handlungsdruck und dem Anspruch, dass Zukunftsfähigkeit kein Luxusprojekt ist, sondern Tagesgeschäft werden muss.
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Die geopolitische Unsicherheit der letzten Jahre hat viele Abhängigkeiten sichtbar gemacht. Was braucht es, damit Europa daraus einen nachhaltigen Innovations- und Digitalisierungsschub entwickelt?
Europa muss aufhören, sich selbst kleinzureden. Wir haben beinahe alles, was wir brauchen – wir nutzen es nur nicht konsequent genug.
Fangen wir bei der digitalen Souveränität an: Wir reden seit Jahren darüber, aber handeln zu zögerlich. Dabei haben wir längst leistungsfähige europäische Alternativen. Im Bereich der großen Sprachmodelle gibt es Mistral und Aleph Alpha, bei KI-Anwendungen Lösungen wie Langdock oder n8n, bei Übersetzung DeepL, bei Produktivität und Kollaboration OpenOffice und Nextcloud. Viele davon sind Open Source – also vollständig transparent, auditierbar und unabhängig von den Geschäftsinteressen einzelner US-Konzerne. Die Frage ist nicht, ob wir Alternativen haben. Die Frage ist, warum wir sie nicht flächendeckend einsetzen.
Denn digitale Souveränität ist kein technisches Thema – es ist ein demokratisches. Wer seine digitale Infrastruktur in die Hände von Unternehmen legt, die unter dem Einfluss autokratischer oder zunehmend unberechenbarer politischer Strukturen stehen, riskiert mehr als Datenverlust. Er riskiert die Grundpfeiler unserer offenen Gesellschaft: Meinungsfreiheit, Datenschutz, demokratische Selbstbestimmung. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie schnell sich politische Rahmenbedingungen ändern können – auch in Ländern, die wir als stabile Partner betrachtet haben. Europa muss sich so aufstellen, dass seine demokratischen Werte nicht von der Tagespolitik eines anderen Kontinents abhängen.
Und hier kommt ein Aspekt ins Spiel, den viele in der IT-Debatte übersehen: Energie. Die Abhängigkeit von Technologie aus den USA und Rohstoffen für IT-Hardware aus China ist bereits heute ein strategisches Risiko. Aber das nächste Kapitel derselben Geschichte schreiben wir gerade bei der Energie. Wir haben uns aus der Abhängigkeit von russischem Gas gelöst – nur um uns in neue Abhängigkeiten von US-amerikanischem LNG oder Öl aus dem Nahen Osten zu begeben. Das ist kein Fortschritt, das ist ein Lieferantenwechsel.
Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien sind deshalb nicht nur Klimapolitik – sie sind Sicherheitspolitik und Souveränitätspolitik. Wer seine Rechenzentren mit europäischem Wind- und Solarstrom betreibt, wer seine KI-Modelle auf europäischen Servern trainiert, wer seine Lieferketten diversifiziert und transparent macht – der baut echte Resilienz auf. Nicht als Idealismus, sondern als strategische Notwendigkeit.
Darum ist die Kombination aus digitaler Souveränität, Kreislaufwirtschaft (bei Hardware), sozialer Inklusion (bei Zugang und Teilhabe) und einer schnellen, ehrlichen Energiewende (erneuerbare Energie, regionale Produktion) eine Überlebensfrage.
Gibt es technologische Entwicklungen, die 2026 den Markt tatsächlich prägen werden?
Kurz und knapp:
- Industrial Agentic AI / Multi-Agent-Systeme: Nicht mehr nur Modelle, sondern Agenten, die reale Aufgaben orchestrieren, mit klarem Fokus auf Governance und ROI.
- Responsible AI & AI-Sovereignty: Regulatorik (AI Act) trifft technische Implementierung; Unternehmen brauchen Nachvollziehbarkeit, Datenherkunft und Governance.
- Green IT / Resilient Computing: Energieeffiziente Architekturen, Edge + Cloud-Mix und CO₂-orientierte Betriebsentscheidungen gewinnen Priorität.
- Predictive Cybersecurity & Zero Trust: Security wird proaktiv, automatisiert und AI-gestützt.
- Data Fabric / Data Governance: Datenqualität und Transparenz sind die Grundlage jeder KI-Ambition.
- Inklusion & Barrierefreiheit: Digitale Produkte und Services, die nicht für alle zugänglich sind, sind nicht zukunftsfähig. Accessibility ist kein Feature, sondern Grundvoraussetzung.
- Digital Twins für Klimaresilienz. Ob für Städte, die Landwirtschaft, Lieferketten oder Produktionsanlagen – digitale Zwillinge werden 2026 zunehmend eingesetzt, um Szenarien durchzuspielen, bevor die Realität zuschlägt.
Zwischen Legacy-Systemen und moderner KI-Welt, Stabilität und Transformation, Innovationsdruck und Cybersecurity: Welche Orientierung gibt es für CIOs, um in diesem Spannungsfeld Prioritäten setzen zu können?
Mein wichtigster Rat an CIOs: Hört auf, alles gleichzeitig zu wollen. Das Spannungsfeld, das ihr beschreibt, ist real – aber es lässt sich nicht durch noch mehr Projekte lösen. Es lässt sich lösen durch Klarheit. Die Prioritäten müssen dabei pragmatisch, messbar und reversibel sein. Meine Orientierungspunkte:
- Erst die Datenbasis: Ohne saubere, zugängliche und transparente Daten keine verlässliche KI.
- Automatisiert, was automatisierbar ist – und zwar jetzt. Nicht als Selbstzweck, sondern um Freiräume zu schaffen. Jede Stunde, die eure Leute mit manuellen Reports, redundanten Prozessen oder vermeidbaren Routineaufgaben verbringen, fehlt für echte Innovation. KI und Automatisierung sind eure Hebel, um aus dem Hamsterrad auszusteigen.
- Security & Governance first: Zero Trust und RAI-Governance parallel zu KI-Rollouts.
- Legacy-Modernisierung in kleinen, risikoreduzierten Schritten, nicht „Big Bang”.
- Investiert in Menschen, nicht nur in Technologie. Die beste KI nützt nichts, wenn eure Organisation sie nicht versteht, ihr nicht vertraut oder sie nicht sinnvoll einsetzen kann. Change Management, digitale Kompetenz und eine Kultur, in der Experimentieren erlaubt ist – das sind die wahren Differenzierungsmerkmale.
- Zukunftsfähigkeit ganzheitlich verankern: Ökologische, soziale und digitale Resilienz gehören in jede IT-Strategie – nicht als Anhang, sondern als Leitplanke. Der eigentliche Wert liegt darin, die eigene Wertschöpfungskette zu verstehen, Risiken zu identifizieren und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Wer Nachhaltigkeit nur als Berichtspflicht behandelt, verschenkt das größte strategische Werkzeug unserer Zeit.
Und noch etwas: CIOs müssen 2026 raus aus der reinen Technologie-Ecke und rein in die strategische Unternehmensführung. Die Fragen, die heute auf dem Tisch liegen – Klimarisiken, Lieferkettenresilienz, KI-Ethik – sind keine IT-Fragen. Es sind Überlebensfragen. Und CIOs haben die Daten, die Systeme und das Verständnis, um sie zu beantworten.
Welche Rolle spielen die Produkte und Dienstleistungen von Heartprint CIO-Ökosystem?
Heartprint ist kein klassischer IT-Dienstleister. Wir verkaufen keine Software und keine Lizenzen. Was wir bieten, ist etwas, das im CIO-Ökosystem chronisch fehlt: die Verbindung zwischen technologischer Transformation und gesellschaftlicher Verantwortung.
Konkret heißt das: Wir liefern das Brückengleis aus Konzern-Erfahrung für KMU, pragmatische Trainings, KI-gestützte Supplier-Enablement-Lösungen und Konzepte für klimaresiliente Kommunen. Unser Anspruch: Vision und Strategien, die regulatorisch bestehen, transparent und messbar sind und echten Impact liefern – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Nicht nur Buzz, sondern Zukunftsfähigkeit, die man anfassen kann.
Wir helfen CIOs und ihren Organisationen dabei, Nachhaltigkeit nicht als Beiwerk, sondern als integralen Bestandteil ihrer Digitalisierungsstrategie zu denken. Ob es darum geht, die eigene IT-Lieferkette ESG-konform zu gestalten, KI-Projekte verantwortungsvoll aufzusetzen oder die Organisation für nachhaltige Transformation zu befähigen – wir bringen das Konzernwissen und die Praxiserfahrung mit, die man nicht aus Lehrbüchern lernt.
Unser Ansatz folgt dabei einer einfachen Logik: Fußabdruck reduzieren, Handabdruck erhöhen, Herzabdruck erzeugen. Den ökologischen Schaden minimieren, den positiven Beitrag maximieren und eine emotionale Verbindung zum Thema schaffen, die über Compliance hinausgeht. Das klingt vielleicht ungewöhnlich für die IT-Welt – aber genau das macht den Unterschied zwischen Pflichterfüllung und echter Wirkung.
Über unsere Rolle bei SustainableIT.org bringen wir CIOs außerdem in ein globales Netzwerk von über 120 Unternehmen, die gemeinsam an Standards und Best Practices für nachhaltige IT arbeiten. Denn eines ist klar: Kein Unternehmen schafft diese Transformation allein.
Was bedeutet das Motto der Confare CIOSUMMITs 2026 – Digitale Schöpfung: Create. Inspire. Own. – für Dich persönlich?
Dieses Motto trifft einen Nerv bei mir – denn es beschreibt exakt die Haltung, die ich mir von Technologie-Führungskräften wünsche.
Create. Nicht verwalten, sondern gestalten. Wir stehen an einem Punkt, an dem Technologie uns die Werkzeuge gibt, Dinge zu erschaffen, die vor fünf Jahren undenkbar waren. Aber Schöpfung bedeutet auch Verantwortung. Wer KI-Systeme baut, die Millionen Menschen betreffen, muss sich fragen: Für wen schaffe ich das? Und auf wessen Kosten?
Inspire. Das ist für mich der wichtigste Teil. Ich habe in meiner Karriere gelernt, dass die besten Strategien wertlos sind, wenn sie Menschen nicht erreichen. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Transformation – all das funktioniert nur, wenn wir Menschen begeistern, mitnehmen und befähigen. Deshalb nenne ich mich „Klimaaktivist im Anzug“ – weil ich glaube, dass man in der Sprache der Wirtschaft über Zukunftsfähigkeit sprechen muss, um gehört zu werden.
Own. Ownership heißt für mich nicht Besitz – es heißt Verantwortung. Eigentümerschaft für Entscheidungen, für deren Konsequenzen, für den Impact, den wir als Technologie-Community auf Gesellschaft und Planet haben. „Own" bedeutet auch: Schluss mit dem Delegieren von Verantwortung an die nächste Regulierung, den nächsten Dienstleister oder die nächste Generation.
Wenn ich das zusammenbringe: Digitale Schöpfung heißt für mich, Technologie so einzusetzen, dass sie einen Herzabdruck hinterlässt – nicht nur einen digitalen Fußabdruck. Das ist es, wofür Heartprint steht. Und das ist es, woran ich jeden Tag arbeite.
Schlusswort
2026 wird ein Jahr, in dem Weichen gestellt werden: Für Souveränität, für Resilienz, für eine Digitalisierung, die alle mitnimmt. Meine Einladung an CIOs und Entscheider: Tun Sie weniger – aber tun Sie das Richtige. Investieren Sie in Datenqualität, in transparente europäische Lösungen, in Energiesouveränität, in Barrierefreiheit und in Menschen. Wer heute klug und mutig gestaltet, sichert nicht nur Geschäft, sondern auch die Grundlagen unserer Demokratie, unseres Gemeinwohls und einer Wirtschaft, die wirklich zukunftsfähig ist.


