Die 3 wichtigsten Führungswerte – und warum Vielfalt die IT stärkt

by Bianca Bogad-Frey

Confare Blog Interview mit Rebecca Lesiewicz (Syntegon): Die 3 wichtigsten Führungswerte – und warum Vielfalt die IT stärkt

Rebecca Lesiewicz ist Abteilungsleiterin Programm- und Projektmanagement bei Syntegon Technology. In diesem Bloginterview beschreibt sie ihren persönlichen Weg durch die IT, welche Ansprüche sie an gute Führung hat, Herausforderungen, denen sie als Frau gewachsen sein musste und vieles mehr.

Rebecca Lesiewicz - Die 3 wichtigsten Führungswerte - Wieso Frauen die IT bereichern

Du hast Deine Karriere eigentlich anders als andere aufgesetzt, erst jung Kinder bekommen, Familie gegründet und Dein Studium „nachgeholt“. Kannst Du uns ein bisschen Deinen Weg in die IT beschreiben.

Mein Interesse an IT wurde früh geweckt – mein Vater hat mich schon in jungen Jahren für Technik begeistert. Nach der 10. Klasse habe ich mich entschieden, statt Abitur die Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Datenverarbeitung zu machen. Ich wusste schnell, dass ich beruflich in die Richtung IT gehen möchte, und habe mich für den damals neuen Ausbildungsberuf der IT-Systemkauffrau entschieden – eine spannende Kombination aus Technik und kaufmännischem Know-how.

Nach meiner Ausbildung habe ich gemeinsam mit meinem Mann entschieden, früh eine Familie zu gründen. Diese Lebensphase habe ich ganz bewusst der Familie gewidmet. Als unsere beiden Kinder dann in der Schule waren, kam für mich der Punkt der Neuorientierung: Ich war mit meiner damaligen Rolle als Sachbearbeiterin unzufrieden und habe mich gefragt, was ich eigentlich beruflich wirklich will.

Nach einer intensiven Reflexionsphase wurde mir klar: Ich möchte an der Schnittstelle zwischen IT und Business arbeiten – genau da, wo ich Menschen, Prozesse und Technologie zusammenbringen kann. Das war der Auslöser für mein Wirtschaftsinformatik-Studium – und gleichzeitig der Startpunkt für meine berufliche Entwicklung der letzten zehn Jahre.

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Lass mich noch einmal an die Situation eingehen, als Du zu studieren begonnen hast mit zwei kleinen Kindern – was hat Dich getrieben, motiviert und wie hast Du es vor allem geschafft?

Als ich mich für das Studium entschieden habe, war ich seit Jahren in einem Teilzeitjob, der mich unterfordert hat. Ich war wissbegierig, lernhungrig – und voller Tatendrang, mich weiterzuentwickeln. Mein Ziel war klar: Ich wollte wieder in ein größeres Unternehmen und dort Verantwortung übernehmen. Mir war bewusst, dass das ohne ein Studium kaum möglich sein würde – und genau das war mein Antrieb.

Natürlich war der Schritt mit zwei kleinen Kindern eine Herausforderung – vor allem zeitlich und finanziell. Doch ich hatte das große Glück, durch die Stiftung Begabtenförderung ein Stipendium zu erhalten. Viel entscheidender war jedoch die Unterstützung meines Mannes und unseres gesamten Umfelds. Ohne diesen Rückhalt wäre es nicht möglich gewesen.

Ich erinnere mich an Situationen, in denen ich für Prüfungen gelernt habe, während meine Tochter neben mir Blockflöte geübt hat – das war manchmal laut, manchmal anstrengend, aber ich war so motiviert, dass es keine Rolle spielte. Ich habe schnell gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Das Lernen fiel mir anfangs nicht leicht, aber es hat mir große Freude bereitet.

Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und Unterstützung der Hochschule. Bereits vor Studienbeginn habe ich bei der Veranstaltung „Studieren probieren“ ein längeres Gespräch mit Professor Dieter Hertweck geführt, das mich sehr bestärkt hat. Er hat mir sogar angeboten, mich bei der Suche nach einem Nebenjob zu unterstützen – und dieses Versprechen später auch eingelöst. Auch viele andere Lehrende haben mir das Gefühl gegeben, am richtigen Ort zu sein.

Ja, ich musste in dieser Zeit auf manches verzichten – gemeinsame Ausflüge, freie Wochenenden, Zeit mit der Familie. Aber es war eine Investition, die sich mehr als gelohnt hat. Mein Mann hat damals gesagt: „Was sind schon dreieinhalb Jahre im Vergleich zu dreißig Jahren Berufsleben?“ Und genau so war es.

Du machst auf mich einen sehr entschlossenen Eindruck, bewegst Dich kontinuierlichen Deiner Karriere voran. Braucht man dazu ein bestimmtes Mindset?

Ich glaube, ein Stück weit hat das mit dem eigenen Wesen zu tun – ich bin sehr zielstrebig, intrinsisch motiviert und habe einen starken Gestaltungswillen. Ich möchte Dinge anpacken und voranbringen – das treibt mich an. In dem Sinne würde ich mich als Macherin bezeichnen.

Gleichzeitig bin ich überzeugt: Der entscheidende Schritt ist, sich selbst ehrlich mit der Frage auseinanderzusetzen, was man wirklich will. Das war bei mir der schwierigste Teil – gerade nach der Familienphase, als ich gespürt habe, dass ich unzufrieden bin. Ich musste erst Klarheit darüber gewinnen, wo ich hinmöchte.

Dafür habe ich gezielt den Austausch mit anderen gesucht, Beratungsangebote genutzt, Stellenanzeigen durchforstet und reflektiert, was mich wirklich interessiert – und welche Voraussetzungen ich dafür mitbringen muss. Als ich diese Klarheit hatte, konnte ich mein Ziel mit voller Energie verfolgen.

Deshalb ist mein Mindset vielleicht weniger ein „Karriere-Plan“, sondern eher ein konsequentes Handeln aus innerer Überzeugung – mit klarem Ziel und der Bereitschaft, dafür Verantwortung zu übernehmen.

Teamführung und Leadership sind im Laufe Deiner Karriere, neben dem Fachlichen, immer mehr in den Fokus gerückt ist. Was ist Deine Herangehensweise?

Mein Führungsanspruch hat sich früh entwickelt – vor allem durch viele Negativbeispiele, bei denen ich gespürt habe: Das muss auch anders gehen. Ich war überzeugt, dass gute Führung mehr sein kann als Anweisung und Kontrolle – nämlich ein echter Beitrag zur Entwicklung von Menschen und Teams.

Deshalb bin ich zunächst bewusst den Weg über das Projektmanagement gegangen – die ideale Schnittstelle zwischen IT und Business, in der ich viel Verantwortung übernehmen und gleichzeitig Einfluss nehmen konnte. Doch mir wurde schnell klar, dass ich langfristig auch disziplinarische Führung übernehmen möchte. Denn in der rein fachlichen Rolle war mein Handlungsspielraum begrenzt – gerade, wenn es darum ging, Mitarbeitende zu fördern, ihre Entwicklung zu begleiten oder Strukturen aktiv zu gestalten.

Heute verstehe ich Führung als Verantwortungsgemeinschaft: Es geht für mich darum, Vertrauen aufzubauen, Orientierung zu geben und gemeinsam Wirkung zu erzielen – mit dem Team, nicht über das Team hinweg.

Du bist im IT Management, hast aber auch unglaublich viel Fachwissen! Ist es aus Deiner Sicht schwerer sich als Frau durchzusetzen?

Das hängt stark vom Umfeld ab – aber ich habe in meiner Karriere durchaus erlebt, dass es als Frau schwieriger sein kann, sich mit Karriereambitionen sichtbar zu machen. Wenn ich klar geäußert habe, dass ich mich weiterentwickeln möchte, stieß das nicht immer auf Verständnis. Man riet mir sogar, das lieber nicht so offen zu sagen – was ich irritierend fand. Gleichzeitig habe ich bei männlichen Kollegen, auch jüngeren, oft erlebt, dass ihre Ambitionen selbstverständlich akzeptiert – oder sogar gefördert – wurden. Solche Reaktionen habe ich bei ihnen kaum beobachtet.

Auch fachlich ist die Wahrnehmung nicht immer ausgewogen: Mein Schwerpunkt liegt im Projektmanagement – einer Disziplin, die viele weiche Faktoren vereint, aber gleichzeitig hohe Leadership-Kompetenz, Struktur und Durchsetzungskraft erfordert. Im Vergleich zu klassisch-technischen Kompetenzen, wie z. B. in SAP oder Softwareentwicklung, wird dieses Wissen oft unterschätzt – dabei sind es gerade diese Fähigkeiten, die Projekte letztlich zum Erfolg bringen.

Natürlich hatte ich auch viele Unterstützer:innen auf meinem Weg – aber insgesamt habe ich die Erfahrung gemacht, dass Frauen sich in der IT stärker behaupten müssen, besonders wenn sie nicht aus dem „harten Technikbereich“ kommen. Ich habe gelernt, damit umzugehen, mein Profil bewusst zu schärfen und meine Haltung klar zu vertreten.

Wie denkst Du wird in der IT mit Führungsqualifikationen umgegangen? Steht Stehen Fachkenntnisse über Führungserfahrung und Leadership-Kompetenzen? Werden in der Regel Personen bevorzugt die inhaltlich fit sind, aber keine Führungserfahrung haben?

Nach meiner Erfahrung werden in der IT häufig Expert:innen befördert – Fachkenntnisse stehen oft an erster Stelle, während Leadership-Kompetenzen weniger Beachtung finden. Gerade in klassischen IT-Umfeldern wird die „beste Fachkraft“ schnell zur Führungskraft, unabhängig davon, ob sie für die Rolle als People Lead wirklich geeignet ist.

Ich bin überzeugt, dass sich dieses Verständnis ändern muss – und auch zunehmend ändert. Denn die Herausforderungen der Zukunft in der IT liegen nicht nur im Technischen, sondern vor allem darin, Veränderungen zu gestalten, Silos aufzubrechen und Menschen mitzunehmen. Dafür sind Leadership-Skills entscheidend: Zuhören, Orientierung geben, Prioritäten setzen, Vertrauen schaffen.

Fachliches Wissen ist ohne Frage wichtig – aber es ist erlernbar. Leadership hingegen erfordert Haltung, Empathie und die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Deshalb ist für mich nicht allein der Wissensstand entscheidend, sondern die Offenheit, ständig dazuzulernen – fachlich wie menschlich.

Was sind Deine drei wichtigsten Führungswerte?

Erstens Vertrauen und Eigenverantwortung. Ich möchte klare Ziele vorgeben, aber gleichzeitig Raum für eigene Entscheidungen lassen. Mikromanagement liegt mir fern – meine Mitarbeitenden sollen Verantwortung übernehmen und ihre Stärken in ihrem Aufgabenbereich entfalten können.

Zweitens offene und wertschätzende Kommunikation. Mir ist wichtig, Entscheidungen transparent zu erklären, Feedback in beide Richtungen zu ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven aktiv einzubeziehen. So entsteht ein konstruktiver Dialog und gegenseitiges Vertrauen.

Drittens: Veränderungen aktiv gestalten und Menschen mitnehmen. Wandel betrifft nie nur Technik, sondern immer auch die Kultur. Deshalb nehme ich Ängste ernst, mache Erfolge sichtbar und gebe Orientierung, damit Veränderung nicht als Bedrohung empfunden wird, sondern als Chance.

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Welche neuen Fähigkeiten und Talente sind in der heutigen IT-Landschaft entscheidend, um in Zeiten der Veränderung erfolgreich zu sein? Und kann man diese im Team fördern?

Neu sind diese Fähigkeiten nicht – aber sie gewinnen heute mehr denn je an Bedeutung:

Erstens Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen verändern sich rasant. Entscheidend ist deshalb die Bereitschaft, Bestehendes immer wieder kritisch zu hinterfragen und Neues kontinuierlich aufzunehmen.

Zweitens interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation. IT ist längst in alle Unternehmensbereiche integriert – und diese Vernetzung wird sich in Zukunft noch verstärken. Teams müssen deshalb Brücken schlagen können: zwischen Bereichen, Kulturen und Hierarchien.

Drittens digitale Innovations- und Problemlösungskompetenz. Gefragt sind nicht nur technisches Know-how, sondern vor allem kreatives Denken und die Fähigkeit, pragmatische Lösungen schnell in die Praxis zu bringen – ganz im Sinne von „fail fast, learn fast“.

Um diese Fähigkeiten im Team zu fördern, braucht es Leadership-Kompetenzen. Für mich bedeutet das konkret:

  • eine Lernkultur schaffen, die Zeit und Ressourcen für Weiterbildung ermöglicht – etwa auch durch Shadowing in anderen Rollen oder Bereichen.
  • Transparenz und Dialog fördern – durch regelmäßige Retrospektiven, gelebte Feedbackkultur und die Offenheit für cross-funktionale Teams.
  • die Eigenverantwortung stärken – indem Mitarbeitende genügend Raum für Kreativität und Ownership haben und unternehmerisches Denken in jeder Rolle unterstützt wird.

So entstehen Teams, die Veränderungen nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten.

Die IT-Branche durchläuft in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung: Sie wird flexibler, zukunftsorientierter und zunehmend weiblicher. Trotz dieser Fortschritte, sind Frauen in der IT nach wie vor unterrepräsentiert – insbesondere in Führungspositionen. Was ist Deine Erfahrung und Einschätzung dazu?

Ich nehme das genauso wahr – Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert, gerade in Führungsrollen. Die Gründe sind vielschichtig: Rahmenbedingungen im Unternehmen, Erwartungshaltungen an Führung, aber auch die Art, wie Karrieren gefördert und Stellenausschreibungen formuliert werden. All das beeinflusst, ob Frauen sich angesprochen fühlen und ob sie Chancen tatsächlich ergreifen können.

Es gibt Unternehmen, die hier bereits aktiv gegensteuern und gezielt Programme aufsetzen, um Frauen in der IT zu gewinnen und zu halten. In anderen Umfeldern passiert dagegen noch sehr wenig. Insgesamt sehe ich aber: Wir haben noch einen langen Weg vor uns.

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass mehr Diversität in der IT nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit ist, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Lösungen – und genau diese Vielfalt brauchen wir, um die Transformation erfolgreich zu gestalten.

Mentoring, wie wir es bei unsern Confare Events im DACH-Raum anbieten, halte ich für eine wichtige Ergänzung, damit Frauen mehr auf Events gehen, sich vernetzen und sich besser positionieren. Ich denke in Beziehung auf Führung ist es besonders essentiell sich auszutauschen. Was ist Deine Einschätzung?

Mentoring ist für mich ein zentraler Erfolgsfaktor – nicht nur, weil es fachliche Impulse vermittelt, sondern weil es neue Perspektiven eröffnet, die man alleine oft nicht sieht. Es stärkt das Selbstbewusstsein, erleichtert den Zugang zu Netzwerken und unterstützt dabei, die eigenen Karriereziele klarer zu verfolgen.

Besonders wertvoll finde ich, dass beide Seiten profitieren: Mentees gewinnen Orientierung und neue Impulse, Mentor:innen erweitern ihre Sichtweise und können aus den Fragen und Erfahrungen der Mentees selbst viel mitnehmen.

Events und Konferenzen schaffen dafür einen idealen Rahmen: Sie bieten Raum, Wissen und persönliche Erfahrungen offen zu teilen, voneinander zu lernen und Hürden gemeinsam schneller zu überwinden.

Für mich ist Mentoring daher eine Investition in die Qualität von Führung insgesamt. Wer Wissen und Erfahrungen teilt, erspart anderen unnötige Umwege – und trägt dazu bei, dass wir als gesamte Community stärker werden.

Das Motto 2025 lautet bei unseren Confare CIOSummits: “Balancing in challenging times – Enabling visions”. Denkst Du zukunftssicher werden wir nur, wenn Teams durchmischt sind und mehr Frauen auch führen?

Auf jeden Fall – je diverser ein Team ist, desto besser. Und dabei ist das Geschlecht nur eine von vielen Dimensionen. Unterschiedliche Erfahrungen, kulturelle Hintergründe, Arbeitsweisen und Persönlichkeiten erweitern den Blickwinkel. Je mehr Vielfalt vertreten ist, desto vielschichtiger und offener wird der Lösungsraum – und das führt zu besseren Entscheidungen und nachhaltigeren Ergebnissen.

Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir Teams, die kreativ, resilient und flexibel sind. Das entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch Diversität. Frauen in Führungsrollen leisten dazu einen wichtigen Beitrag, weil sie Perspektiven einbringen, die in vielen IT-Bereichen bisher noch unterrepräsentiert sind.

Ich bin überzeugt: Vielfalt ist kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil – für Unternehmen genauso wie für die IT-Branche insgesamt.

Es gibt 3 Schlüsselpunkte, die eine weibliche Karriere braucht in der IT: MUT, weniger Perfektionismus und eigenes Marketing. Fehlt Dir etwas?

Für mich gehört noch ein weiterer Punkt unbedingt dazu: Resilienz. Sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen, sondern immer wieder aufzustehen und den eigenen Weg weiterzugehen. Gerade in der IT – einer Branche, die von Veränderung und Dynamik lebt – ist das entscheidend.

Es geht darum, an die eigenen Ziele zu glauben, auf die eigenen Stärken zu vertrauen und diese bewusst zu verstärken. Der Fokus sollte nicht auf den vermeintlichen Schwächen liegen, sondern darauf, das eigene Potenzial konsequent auszuschöpfen.

Was hast Du für Visionen für die Zukunft der IT. Was kann sie schaffen, verändern, gestalten?

Ich sehe IT nicht nur als Dienstleister, sondern als aktiven Gestalter der Unternehmenszukunft. Sie hat das Potenzial, Prozesse radikal zu vereinfachen, völlig neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und eine Brücke zwischen Technologie und Mensch zu bauen.

Meine Vision ist eine IT, die strategisch mitgestaltet, Veränderungen vorantreibt und eine Kultur schafft, in der Innovation, Sicherheit und Nutzerorientierung Hand in Hand gehen. So wird IT nicht als Kostenfaktor gesehen, sondern als echter Werttreiber – und als elementarer Bestandteil für nachhaltigen Erfolg, Innovation und Wettbewerbsvorteile.

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