Das ERP der Zukunft – Das sind seine 7 wichtigsten Eigenschaften

by Katharina Konstacky-Degasperi

Aus der Praxis, für die Praxis
Die Erwartungen an ERP Lösungen haben sich deutlich verändert. Mobilität, Cloud, Modularität läuten das Ende des Zeitalters der Software Monolithen ein. Im Rahmen des 10. Confare ERP-Infotages haben Software-Anbieter und Anwender gemeinsam jene 7 Faktoren erarbeitet, die Unternehmens-Software zukunftsfähig machen.

Im Rahmen des 10. Confare ERP-Infotages haben die Besucher der Veranstaltung innerhalb einer Creative Innovation Session (kurz: CIS) gemeinsam mit den Experten von Avanade, CNTfree-com, HR-Consulting und proALPHA die Die 7 wichtigsten Kriterien, für Ihre ERP Zukunft erarbeitet.

Moderiert wurden die Gruppen von Matthias Weber, ERP-News und Michael Ghezzo (confare).

Im Video hören Sie Experten und IT-Profis im O-Ton.

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Und hier sind sie nun, die 7 wichtigsten Kriterien, für Ihre ERP Zukunft:

Modular, aber integrierbar

Die Zeit der monolithischen Lösungen ist vorbei. Wenn jedoch ERP kleinteiliger wird, dann müssen die Komponenten gut miteinander verknüpfbar sein.

Der Anwender im Mittelpunkt

Das System muss sich den Anforderungen des Users unterordnen, nicht umgekehrt.

CIO Summit 2019 - Talente bewegen

Komplexität reduzieren

Im Zeitalter von IOT, Big Data und Social Media muss Einfachheit im Vordergrund stehen.

Offen für Innovation

Never change a running system war gestern.

Rechtssicherheit und Risikomanagement müssen berücksichtigt werden

Sich ändernde rechtliche Anforderungen müssen erfüllt werden, Risiken managebar sein, Sicherheit nicht auf die Firewall reduziert werden.

Skalierbarkeit und Verfügbarkeit

Länder-, Sprach- und Technologiebarrieren müssen überwindbar sein.

Customer Experience und Kundenwünsche stehen im Vordergrund

In einer Welt, wo gilt „everything as a service“ sind Kundenwünsche individueller. Losgrösse 1 wird zur realen Anforderung an Unternehmens-Software.

Die nächsten Confare Creative Innovation Sessions finden am 27. November. 2018 auf der Konferenz „Innovative CIO“ in Wien statt – Hier geht es um das kreative Potenzial und die Innovationskraft in Unternehmen – die Teilnahme ist für IT-Entscheider kostenfrei – Sichern Sie gleich Ihr Ticket!

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2 comments

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2 comments

Toni Krauss 19. Oktober 2017 - 10:31

Hallo zusammen.

Hier mal ein paar Tips eines Profis in Sachen ERP-Einführung bei KMU’s.

Jedes ERP-System muss in der Lage sein, Informationen per Reglerwerk mit anderen Instanzen auszutauschen. Primär ist das ein, an das Unternehmen angepasstes, CRM-System. Sekundär sind das Daten von und/oder für EDI-Subsysteme der Kunden und Lieferanten des Anwenders. Außerdem ist zu prüfen, ob es im Falle eines produzierenden Gewerbes auch Schnittstellen zur Betriebsdatenerfassung und/oder Lohnzeiterfasung geben muss; um die Planung sinnvoll zu unterstützen. Als letzter aber vielleicht wichtigster weil teuerster Bereich sollte ein Augenmerk auf eine optimal und schlanke Lagerverwaltung gelegt werden.

All diesen Teilbereichen sind Verbindungen zu den in den 7 Kernbereichen wichtig und unerlässlich – oberstes Ziel ist immer die USABILITY !

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Matthias Weber 19. Oktober 2017 - 14:56

Interessante Aspekte. Ich denke wir werden uns in vielen Fällen von einem monolithischen System wegbewegen. Die Unternehmenssoftware muss zwar als eine Lösung gesehen werden, kann aber aus verschiedenen Softwareprodukten bestehen. Je nach Branche und Anforderungen kommen die besten Programme dafür zum Einsatz. Diese werden dann, wie beschrieben, über Schnittstellen interagieren, wenn Sie von verschiedenen Herstellern kommen sollten. Gerade im KMU kann man sich große (und meist teure) Gesamtlösungen kaum leisten, daher sollte man den Best-of-Breed-Ansatz in Betracht ziehen. Die Suche und Integration einer solchen Gesamtlösung ist vielleicht nicht immer einfach, aber dafür gibt es gute Berater, ERP-Anbieter oder Dienstleister die gerne helfen. Die haben dann auch ein Auge drauf, dass die Lösung bedienbar bleibt.

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