Every day, every door – Enterprise Mobility Strategie bei der Post AG

by Annecilla Sampt

IBM ist Platinum Partner des 12. Confare CIO SUMMIT. Unter dem Motto „Every day, every door“ stellt man Mobile Digitalisierung in der österreichischen Post vor. Den Vortrag am 3. April hält Martin Kersch, Leiter des Mobile Competence Center der Österreichische Post AG. Im Vorfeld haben wir ihn gefragt, was die nötigen Elemente einer Mobility Strategie sind und wie die weitere Roadmap aussieht.

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Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Bestandteile einer Mobility-Strategie für ein modernes Unternehmen?

Meme CIO Summit 2019 - Martin Kersch

 

Zunächst: eine gangbare Balance zwischen Machbarkeit und Kundennutzen zu finden – denn die durchdachteste Mobility Strategie fällt, wenn die Kunden-/Anwenderzufriedenheit auf der Strecke bleibt.

Genau aus diesem Aspekt heraus ist einer der wichtigsten, initialen Aspekte jeder Mobility Strategie für mich die Bildung eines sinnvollen, standardisierten Basisportfolios aus umfassten Endgeräten, Berechtigungen und Applikationen, die eine handhabbare Baseline für alle weiteren Schritte darstellt.

Passiert das nicht initial, ist die Frustration der “Kunden” – der Anwender – im weiteren Verlauf fast unumgänglich, z.B. durch die nachträgliche Einschränkung der zur Verfügung stehenden Endgeräte, oder aber auch durch eine Verschärfung der Mobile Policies. Was hier also wie eine rigide, initiale Herangehensweise klingt, sichert in Wahrheit die konstante Wahrung des Kundennutzens ab.

In weiterer Folge sind die Komponenten einer funktionierenden Mobility Strategy klar greifbar: Usabilty, Security und ein kontinuierliches Ausrollen von neuen Features in möglichst kleinen, kontrollierbaren Schritten, um den Nutzern den sinnstiftenden Aspekt der Strategie vor Augen zu halten.

Was bedeutet das für die österreichische Post?

 Wir haben von Beginn an versucht, die oben beschriebenen Grundsätze zu berücksichtigten. Etwa durch ein klar definiertes Portfolio an mobilen Endgeräten, und ebenso klare Richtlinien für Anwendungen und Nutzer, darunter insbesondere auch Grenzen für BYOD.

Weiters haben wir etwa im Zuge der initialen Mobile Security Festlegung bei Punkten, deren finale Ausprägung uns nicht gleich klar war, im Regelfall bewusst die restriktivere Ausprägung gewählt, um ggf. positiv nachbessern zu können.

Unsere nach und nach realisierten, mobilen Features und Applikationen haben wir bewusst so gewählt, dass sie alltägliche Arbeitsschritte eines möglichst großen Nutzerkreises unterstützen. Bsp.: Zeiterfassung, Freigabeprozesse, …

In Summe haben wir so in nur wenigen Jahren die Nutzung von Smartphones und mobilen Endgeräten in einem dahingehend ehemals konservativen Konzern zu etwas Alltäglichem gemacht.

CIO Summit 2019 - Talente bewegen

 Wie sind die Auswirkungen auf die Mitarbeiter, Organisation und Zusammenarbeit?

Es ist für viele Mitarbeiter heute alltäglich, Informationen und Arbeitsschritte auf mobilen Endgeräten zu sehen und zu nutzen und damit erfolgte natürlich auch eine Flexibilisierung der Organisation und der Zusammenarbeit. Nicht zuletzt in einer Zeit, in der Dinge wie die Möglichkeit zu Home-Office Tagen v.a. von jungen Mitarbeitern oftmals als Commodity gesehen werden, ist das unerlässlich.

Wie viel Changemanagement ist für den Erfolg notwendig?

Das so zu quantifizieren halte ich für unmöglich, zumal eine funktionierende Mobility Strategie – und somit auch das damit einhergehende Change Management – oftmals als Bestandteil größerer Projekte und Vorhaben ins Unternehmen getragen wird, die sie als Enabler nutzt.

In jedem Fall ist aber kontinuierliches Change Management und eine fachliche Begleitung dieses Unterfangens unerlässlich.

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit IBM dabei?

IBM hat uns als Technologielieferant des von uns eingesetzten MDM/MAM Tools wesentlich bei der Einführung unserer aktuellen, mobilen Geräte und Plattformen unterstützt. Nicht zuletzt bildet dieses Tool – Maas360 – aktuell das Herzstück unseres Management Setups für rund 15.000 mobile Geräte (Smartphones und Zusteller-Devices).

Wo sehen Sie die künftigen Potenziale?

Die immer stärkere Nutzung mobiler Devices für alltägliche Arbeitsschritte wird das “Mobile First” Paradigma auch für Enterprise Applikationen unumgänglich machen, die Mobility heute oftmals noch als Addon, aber nicht als Kernfunktion begreifen. Aus demselben Aspekt heraus werden Enterprise-tailored Apps eine immer stärkere und zentralere Rolle spielen. Mittelfristig kann ich mir auch vorstellen, dass sich das auch auf die den Mitarbeitern zur Verfügung stehenden Geräte niederschlägt – etwa durch den Einsatz von Docking Stations für mobile Geräte, anstatt jedem Mitarbeiter einen Laptop zusätzlich zum Mobile zu stellen.

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