
Head of Global Quality Management | Schenker
Mein Name ist Maria Gleie-Königs, ich bin 43 Jahre alt und lebe in Velbert-Langenberg, das liegt zwischen Essen, Bochum, Wuppertal und Düsseldorf. Ich bin glücklich verheiratet und habe leider keine Kinder bekommen können. Ich bin seit gut 25 Jahren im IT-Umfeld unterwegs, angefangen habe mit einigen Praktika im Bereich Elektrotechnik und einer Ausbildung als IT-Systemelektronikerin die ich nach einem Umzug dann als Fachinformatikerin für Systemintegration fortgesetzt und abgeschlossen habe. Beruflich ging es bei mir nach der Ausbildung zuerst in einer Unternehmensberatung weiter. Ich habe dort, bei unserem damaligen Kunden Schenker gelernt wie EDI Anbindungen programmiert werden.
In meine erste Führungsrolle bin ich mit 28 gestartet, als technische Leitung eines sehr großen Migrationsprojektes. Die größte Herausforderung dabei war für mich die Frage, wie ich mit älteren Kollegen umgehen kann, wenn ich Arbeitsanweisungen geben musste.
Als nächstes kamen dann Aufgaben wie der Aufbau eines Entwicklerteams in China, das ausrollen von Scrum und agilen Methoden im globalen Umfeld, ein global einheitliches Qualitätsmanagement für die EDI Anbindungen die wir programmiert haben und das Abschalten von Legacy Plattformen und dem ausrollen von neuen Plattformen dazu. Ich bin irgendwann direkt zu Schenker gewechselt und auch bis heute geblieben. Eines meiner größeren Themen war immer die Harmonisierung der Arbeitsweisen von Teams die auf unterschiedlichen Plattformen arbeiten. Um hier ein paar Zahlen zu nennen: aktuell betreiben wir 6 globale Plattformen und Verarbeiten etwa 900 Millionen Nachrichten pro Monat. Auf den Plattformen arbeiten insgesamt 240 Mitarbeiter, und das ist nur der Schenker teil.
Schenker wurde von dem dänischen Unternehmen DSV gekauft und der Merger läuft aktuell noch. Nach dem Merger wird DSV das weltweit größte Logistik Unternehmen sein. Die aktuell 240 Mitarbeitenden mit denen ich bei Schenker zusammenarbeite sind auf der ganzen Welt verteilt. Ein großer und für mich sehr wichtiger Teil meiner Arbeit war es immer zu reisen, bis sich durch Corona die Arbeit vollständig ins Homeoffice und damit auch in die digitale Welt verlagert hat.
Ich habe neben meiner beruflichen Haupttätigkeit als Führungskraft zwei Masterabschlüsse nachgemacht: einen in Wirtschaftspsychologie und einen in Interkulturellen Management. Die Zulassung für die beiden Studiengänge habe ich durch eine Mastereingangsprüfung erlangt, bei der ich insbesondere im Bereich Organisationsführung über ein halbes Jahr lang verschiedene Prüfungen ablegen musste.
Ich werde oft gefragt wie das ganze zur IT passt. Für mich ist es das ganz klar: Führung von Mitarbeitern ist ein anderer Beruf, den habe ich in der Ausbildung nicht gelernt. Im Studium habe ich gelernt wie ich besser mit Mitarbeitern umgehe, wie ich nicht nur ein Team sondern eine Organisation führe und wie ich besser darin werde Strategisch zu denken. Das ergänzt mein Wissen über IT und Technik und erlaubt es mir mehr Zusammenhänge erkennen zu können als vor dem Studium.
Treffen Sie Maria beim CIOSUMMIT Wien 2026!


