Matrix42 CTO Dirk Eisenberg: Proaktives und AI-gestütztes ITSM ermöglicht Sicherheit, Servicequalität und Performance im Home-Office

by Barbara Schweinberger

Dirk Eisenberg ist Chief Technology Officer von Matrix42. Das Unternehmen spezialisiert sich seit vielen Jahren auf Enterprise Service Management, Endpoint Security und die Gestaltung des digitalen Workplace. Genau diese Themen haben in Zeiten von Pandemie, Lockdowns und Home-Office besonders an Bedeutung gewonnen.

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Work from Anywhere ist in vielen Unternehmen zur gelebten Realität geworden. Welche Auswirkungen hat das auf die interne IT?

Bei Matrix42 bezeichnen wir die Auswirkung gern als Bring-your-Own-Office (BYOO), Gartner bezeichnet diese Bewegung auch Bring-your-own-Thing. Im Wesentlichen bedeutet es für die interne IT, dass sich der in den letzten Jahren geschützte Security Parameter auf Home-Offices und andere Orte ausweitet. Hierbei muss immer von einem Zero-Trust-Ansatz ausgegangen werden, da Infrastruktur-Perimeter keinen sinnvollen Indikator mehr ergeben. Zusätzlich muss die interne IT Geräte unterstützen, welche nicht Teil des verwalteten Arbeitsplatzes sind. End-User erwarten dabei, dass Ihnen bei Problemen mit der privat erstandenen Web-Cam oder auch bei Zugangsproblemen mit dem eignen Internetanschluss geholfen wird. Matrix42 hat hier eine wichtige Akquise im Jahre 2020 getätigt und kann mit der Lösung Firescope und dem Plattform AddOn “Infrastructure Forensics” Sichtbarkeit und Transparenz für die IT herstellen. Dadurch werden alle Verbindungen sichtbar und können zur Lösung von Problemstellungen in Verbindung mit dem Matrix42 Enterprise Service Management herangezogen werden.

Wie funktioniert die Integration von Business und IT beim remote Arbeiten am besten?

Die Migration hin zu Software-as-a-Service and Cloud-Angeboten ist hier ein sehr großer Hebel. In der Regel sind solche Dienste und Applikationen schon by-design auf die Arbeit von jedem Standort aus ausgelegt. Daher empfiehlt sich auch bestehende Workloads zu saasifizieren. Hierbei kann auf Technologien wie Terminal Server oder Modern-Workspace-Lösungen (z. B. Matrix42 MyWorkspace) zugrückgegriffen werden. Dadurch landen auch in die Jahre gekommene Applikationen schnell im Browser und machen den Zugang vom Heimnetzwerk aus leichter. Steht die Technik gilt es die Teams bei der Umstellung auf Fernarbeit zu unterstützen. Hier hat die Pandemie aber wahre Wunder bewirkt.

Welche Rolle spielt das ITSM dabei?

CIOSUMMIT - Dirk EisenbergIT-Service Management wirkt wie ein Kleber zwischen der IT und den Endnutzern. Durch intelligente Automatisierung von digitalen Geschäftsprozessen kann jedem Mitarbeiter innerhalb von Minuten geholfen werden. Dabei wirkt sich das Matrix42 Self-Service-Portal sehr positiv auf die User Experience und somit auf die gesamte Produktivität einer Organisation aus. Diese Bewegung macht vor der IT nicht halt, die Einführung eines Enterprise Service Management erlaubt die Übertragung der gleichen Vorgehensweisen auf alle Unternehmensbereiche.

Welche neuen Anforderungen ergeben sich an das Servicemanagement?

Proaktives Handeln gestützt durch künstliche Intelligenz und getrieben durch eine einheitliche Lösung zur Datenerfassung in der Fläche stellen sicher, dass auch in Zukunft Mitarbeiter zufrieden und produktiv mit der IT arbeiten. Die Einführung von neuen kollaborationswerkzeugen wie Microsoft Teams, Slack oder Zoom macht eine nahtlose Integration der Endbenutzerschnittstelle wie z. B. einen Servicekatalog, die Knowledge-Base oder den IT Help-Desk sinnvoll und nötig.

Was ist in Bezug auf Servicekultur und Zusammenarbeit zwischen ITSM und Fachbereich zu beachten?

Die IT hat die Möglichkeit sich bei der Wahl des ITSM-Systems auf einen Plattform-Anbieter zu fokussieren. Dadurch ergibt sich die Option für alle Fachbereiche ein Digitalisierungsangebot zu schaffen und damit „die Flucht nach vorn“ anzutreten. Somit kann die IT weiter gestalten, statt einfach nur die Anforderungen der Fachbereiche umzusetzen. Gestalterisch tätig zu bleiben hat wiederum einen hohen Einfluss auf die Gesamtsicherheit des IT-Systems.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen für hohe Endpoint Security?

Die wichtigste Maßnahme für hohe Endpoint Security ist eine Closed-Loop-Betrachtung. Die IT-Landschaft als Ganzes muss betrachtet werden und es muss sichergestellt sein, dass es keine offenen Enden gibt, wie z. B. einen MS Teams Client auf einem nicht verwalteten PC. Diese Betrachtung erlaubt es dann an den richtigen Stellen Security Produkte zum Einsatz zu bringen, wie z. B. Remote Device Encryption von Matrix42. Hierbei müssen alle Lösungen wie die Instrumente in einem Orchester harmonisch zusammenspielen. Ein hohes Maß an Verantwortung kommt hier dem engagierten Security Manager zu. Dieser sollte die gewählten Lösungen gut kennen und sinnvoll miteinander integrieren.

Welche Rolle spielt Matrix42 im „Work from anywhere“ Ökosystem des CIO?

Matrix42 bedeutet uneingeschränktes digitales Arbeiten ohne Abstriche bei Compliance, Security und der Vielfalt beim verwendeten Endgerät. IT-Abteilungen standardisieren mit der Matrix42 digital Workspace Management Plattform die Verwaltung und Absicherung von Geräten, Software, Services und IT-Assets in einer integrierten Lösung anstelle vieler Speziallösungen. Technische, organisatorische und lizenzrechtliche Bereitstellungs- und Serviceprozesse sind dabei so ineinander verzahnt und automatisiert, dass Mitarbeiter die für sie richtigen Services und Applikationen via Self Service mit 1-2 Klicks auf Ihr gewünschtes Endgerät beziehen und von überall sicher auf Ihre gewünschte Arbeitsumgebung zugreifen können. CIOs gewährleisten so die Umsetzung flexibler und sicherer Arbeitsmodelle, minimieren Security und Compliance Risiken und reduzieren die Komplexität und Kosten ihrer IT-Infrastruktur. Dazu haben Sie mit Matrix42 eine agile IT, die neue Services und Apps sowie Changes schneller und mit weniger Ressourcen umsetzen kann.

Dirk Eisenberg ist als Chief Technology Officer verantwortlich für die Produkt-Strategie und die technische Weiterentwicklung der Matrix42 Workspace Management Software. Er verantwortet maßgeblich Innovation, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Darunter fällt ganz besonders die ganzheitliche Zusammenführung des Produktportfolios auf Basis der Digital Workspace Management Plattform (DWP), die Transformation in die Cloud und die Integration passender M&A Ziele.

Dirk Eisenberg kam 2010 zu Matrix42 und war dort bis 2015 Technical Director Cloud & Mobile Management, bevor er dann als VP Research & Development für Produktstrategie, Entwicklung und Roadmap Verantwortung übernahm.

Vor Matrix42 war Dirk Eisenberg bei enteo Software und FrontRange Solutions verantwortlich für Cloud & Software. Während seiner Zeit bei Platinion, der Technologie Tochter der Boston Consulting Group, konnte er mit vielen Unternehmen an der Modernisierung ihrer IT-Strategie arbeiten. An der Berufsakademie Stuttgart absolvierte er das Studium der Technischen Informatik (BA) mit dem Abschluss zum Dipl.-Ing.

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