Mit LOW CODE die Time To Market massiv verbessern

by Annecilla Sampt

Sascha Wendt ist als Customer Innovation Lead bei Mansystems in zahlreichen Digitalisierungs-Initiativen involviert. Im Vorfeld von IDEE 2019, wo österreichische Top Unternehmen wie ÖBB, RHI Magensita oder homegate.ch über ihre Digitalisierungserfolge sprechen, haben wir Sascha gefragt, was Low Code in der Praxis bedeutet und welche Auswirkungen Low Code Entwicklung auf den Einsatz von Fachkräften und die time to market von Innovationen hat.

Mehr zum Thema Digitalisierung beim Confare Event IDEE 2019 in Wien am 20. Mai 2019 – mit Beispielen aus Unternehmen wie Constantia Packaging, Homegate AG und vielen mehr. Hier wird der IDEAward 2019 für Digitale Innovation in Unternehmen verliehen.

Hier wird auch der IDEAward 2019 für digitale Innovation in Unternehmen verliehen.

Was sind die Erfolgsvoraussetzungen für digitale Innovationen? Warum scheitern so viele Projekte?

IDEE Meme - Sascha Wendt

 

Ich denke, das Wichtigste ist, dass man Digitalisierung ganzheitlich betrachtet und dass diese auch von der Geschäftsleitung vollumfänglich unterstützt wird. Häufig werden in Unternehmen einzelne Digitalisierungsprojekte von unterschiedlichen Teams, basierend auf unterschiedlichen Technologien gestartet. Dadurch entsteht zu den vorhandenen Altanwendungen zusätzlich noch eine ganze Landschaft an neuen digitalen Insellösungen. Das kann gerade ein mittelständisches Unternehmen vor enorme Herausforderungen stellen, die sich später nur schwer managen lassen.

 

Wir bei Mansystems betreiben einen ganzheitlichen Ansatz mit unserer „SMART Digital Factory“. Diese fördert die Schaffung von mehr Wissen und Knowhow im Unternehmen selbst und gewährleistet die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Innovation.

Was bedeutet Low-Code-Entwicklung in der Praxis?

Low-Code bedeutet eine maximale Steigerung der Effizienz. Wir sind produktiver bei geringerem zeitlichen Aufwand. Das ist möglich, da man bei der Anwendungsentwicklung ohne herkömmliche Programmierung auskommt.

Wir setzen dabei auf die Low-Code-Plattform Mendix, die sich als einer der Marktführer bewährt hat. Mit Mendix „modelliert“ man die Prozesse visuell und kann sich, wie in einem Baukasten, in einem App-Store an verschiedenen Modulen, Widgets und Konnektoren bedienen.

Banner Idee 2019 ohne Datum

Warum ist Low-Code-Entwicklung beim Umsetzen digitaler Produkte so wichtig?

In der IT gibt es ein vorherrschendes Problem: Ressourcenknappheit. Es wird immer schwieriger entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Man kann die Rahmenbedingungen nicht ändern, aber man kann mit den richtigen Werkzeugen angemessen darauf reagieren. Eine leistungsstarke Low-Code-Plattform ist ein solches Werkzeug.

Man kann mit vorhandenen Mitarbeitern auch hochkomplexe Anwendungen schneller als bisher umsetzen. Ebenfalls ist das Arbeiten mit einer Plattform wie Mendix durch IT-fremde Mitarbeiter möglich. So steigt der Personenkreis potenzieller Entwickler und es können auch interessierte Mitarbeiter anderer Fachbereiche Ideen nicht nur einbringen, sondern auch direkt entwickeln. Dies ermöglicht eine zuvor nie dagewesene Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und der IT.

Welche Rolle spielt dabei die „SMART Digital Factory“?

Mit der „SMART Digital Factory“ können Unternehmen aus ihren Digitalisierungsprozessen noch schneller Werte generieren und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Sie verringert die Markteinführungszeit von Anwendungen und unterstützt Unternehmen bei der Festlegung, Ausführung und Absicherung ihrer Digitalisierungsstrategie. Wir haben die „SMART Digital Factory“ in Zusammenarbeit mit mehreren Kunden entwickelt und bereits mehrfach erfolgreich bei Kunden implementiert. Zu diesen Kunden zählen z. B. Cargolux, Louwman und Achmea. Außerdem nutzen viele Kunden bereits unsere Schulungen und Tools, die Mendix-Entwickler bei ihrer Arbeit unterstützen.

Wie kann man sich den Einsatz der „SMART Digital Factory“ in der Praxis vorstellen?

Die „SMART Digital Factory“ besteht aus einer Reihe von Elementen und beschreibt den Prozess der digitalen Umsetzung.
Sie umfasst die notwendigen Rollen und Verantwortlichkeiten für die Ausrichtung von Business und IT, die einzuhaltenden Prozesse, die notwendige Automatisierung, die dazugehörigen Tools, unsere „Best Practice“ Erfahrung und die richtige Art der Schulung.
Alle Elemente wurden speziell für die Mendix-Plattform entwickelt, sodass die Stabilität des IT-Prozesses sichergestellt ist, ohne die Schnelligkeit der Low-Code-Entwicklung einzubüßen.

Mehr zum Thema Digitalisierung beim Confare Event IDEE 2019 in Wien am 20. Mai 2019 – mit Beispielen aus Unternehmen wie Constantia Packaging, Homegate AG und vielen mehr. Hier wird der IDEAward 2019 für Digitale Innovation in Unternehmen verliehen.

Hier wird auch der IDEAward 2019 für digitale Innovation in Unternehmen verliehen.

Die Confare CIO Summits 2019 im DACH-Raum

CIO Summit 2019

Confare #CIOSUMMIT
03. & 04. April 2019
METAstadt Wien

Swiss CIO Summit

Confare Swiss CIO & IT-Manager Summit
11. September 2019
Zürich

BeCIO

Confare #BeCIO Summit
26. September 2019
Frankfurt am Main

⇒ Der Confare Blog ist Ihr Informations-Vorsprung. Jetzt abonnieren!

Sharing is caring!

0 comment

Für Sie ausgewählt

Leave a Comment