Rückgrat, Herz oder Achillesferse? Diese 3 Aspekte machen den wahren Wert der IT-Infrastruktur für Ihr Unternehmen aus

by Yara El-Sabagh

Rückgrat, Herz oder Achillesferse?
Diese 3 Aspekte machen den wahren Wert der IT-Infrastruktur für Ihr Unternehmen aus

Das vollständige Factsheet können Sie gleich hier herunterladen:

Für jedes Unternehmen ist es wichtig geworden, sich nicht nur in der Digitalen Welt zurecht zu
finden, sondern selbst Teil der Digitalen Welt zu sein.“

Christian Neubauer, IT-Leitung – Barmherzige Brüder

Rückgrat, Herz oder Achillesferse?  – Infrastruktur ist Commodity, sie kommt wie Strom aus der Steckdose. Damit will sich niemand mehr befassen. Aber ist das wirklich so? Auch wenn aus Sicht der Anwender tatsächlich vieles immer einfacher wird, so blendet diese Ansicht Wesentliches aus. Nämlich, dass Strom – vereinfacht gesagt – durch wenige Anforderungen spezifiziert ist; Spannung, Frequenz und Leistung. Weil die Anforderungen moderner Software weitaus vielfältiger sind, ist es wichtig mit der IT-Infrastruktur die erforderliche Basis zu schaffen.

Sämtliche Geräte oder auch Dienstleistungen werden immer mehr mit digitaler ‚Smartness‘ aufgewertet, um einen Wettbewerbsvorteil und damit eine breitere Kundenbasis zu gewinnen. Die Rolle der IT-Infrastruktur – egal ob im eigenen Datacenter oder in Public Clouds – wird dadurch umso wichtiger, da sowohl die Anzahl der IT-Services steigt als auch die Anforderung an ihre Verfügbarkeit. Damit steht die IT-Infrastruktur in immer stärkerem, direktem Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg.“

Thomas Grill, Leiter IT-Consulting – Bacher Systems

Doch wie kann man das Vorständen und Geschäftsführern erklären. Die Confare CIO Community hat 3 wichtige Aspekte genannt, die deutlich machen, das IT-Infrastruktur den Erfolg eines Unternehmens heute, aber auch den zukünftigen Erfolg, maßgeblich mitgestaltet.

1. Rückgrat, Herz oder Achillesferse? – Rückgrat: Die IT-Infrastruktur ist Enabler und Voraussetzung der Digitalisierung

Man kann mit einem Hochgeschwindigkeitszug nicht mit voller Geschwindigkeit fahren, wenn die Gleise/Schienen nicht dafür ausgerichtet sind. Und IT-Infrastruktur zählt nebst anderen Basisthemen zu den Schienen eines digitalen Erfolges. Natürlich sehen User, Kunden und CEOs oft nur die Applikation und das User Interface und nicht die darunterliegenden Dinge. Funktionieren diese aber nicht, nützt das beste User Interface bzw. die beste Applikation recht wenig.“

Alexander Wörndl-Aichriedler, Vice President Global ICT – PALFINGER Group

Wir sprechen von Customer-Experience, von Employee-Experience und User-Experience. Danach werden Benutzeroberflächen, Apps und Usability beurteilt. Leider allzu oft nur am Frontend. Kundenzentrierung hört eben nicht bei der Eingabe ins Smartphone auf.

Hier werden die Grenzen, Dimensionen einer digitalen Entwicklung im Unternehmen definiert.“

Michael Lander, Head of IT – Siemens Austria

Michael Lander, Head of IT der Siemens AG Österreich

IT-Infrastructure ist Backbone und Enabler – also das Fundament.“

Leo Hintersteiner, CIO – LKW WALTER

Wenn also Infrastruktur die Voraussetzung für den digitalen Erfolg ist, braucht es entsprechende Awareness in Fachabteilungen und bei der Geschäftsführung. Auch über IT-Infrastruktur sollte geredet werden! Außerdem ist es wichtig, das Know-how über dieses „Rückgrat der Digitalisierung“ nicht gänzlich außer Haus zu geben. Selbst wenn die gesamte Infrastruktur in der Cloud oder beim Managed Service Provider landet, ist es entscheidend ein grundlegendes Verständnis darüber zu haben, wie die einzelnen Elemente zusammenhängen, welche Abhängigkeiten es gibt und wo die Risiken liegen.

Sie ist das Rückgrat jeder IT-Organisation. Insbesondere wenn es um digitale Services geht, spielt die Infrastruktur hinsichtlich Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Flexibilität eine entscheidende Rolle. Genau an diesem Punkt kommen moderne Cloud- Services und Strategien ins Spiel.“

Alexander N. Menches, Senior Manager Consulting – EY

2. Rückgrat, Herz oder Achillesferse? – Herz: Geschwindigkeit, Sicherheit und Performanz sind die Voraussetzung für die Akzeptanz neuer Lösungen

Jens Schulze

Die IT-Infrastruktur muss in jedem Unternehmen so selbstverständlich wie die Stromversorgung sein und auch die IT-Ausstattung der Gebäude und Räume muss genauso vorhanden sein, wie heutzutage die Raumbeleuchtung.“

Jens Schulze, CIO – Universitätsklinikum Frankfurt am Main

Es sind die branchenspezifischen Dienstleistungen und Produkte, mit denen ein Unternehmen typischerweise Geld verdient und nicht sein Netzwerk, Storage oder virtualisiertes Data Center. Jedoch ist es die ITInfrastruktur, die wie oben beschrieben, die entscheidenden Voraussetzungen für die digitalen Fähigkeiten eines Unternehmens einbringt. Sie ist nicht Bremsklotz, sondern Beschleuniger der Unternehmensentwicklung.

Bei uns sollte die IT-Infrastruktur wie eine gut geölte Maschine laufen, für den Anwender möglichst nicht spürbar sein und wenig Administrationsaufwand verursachen.“

Philippe Strübin, Head of IT – Yuanda Europe Ltd.

Die Anforderungen von Anwendern und Kunden sind nämlich hoch. In der Always-On Gesellschaft wird eine hohe Verfügbarkeit vorausgesetzt. Als Google oder Apple User ist man gewohnt, dass man sich weder mit komplizierten Einstellungen befassen muss, noch Wartungsfenster zu berücksichtigen hat. Digitale Innovationen sollten nicht daran scheitern, dass sie nicht halten, was sie versprechen.

Michael Lander, Head of IT der Siemens AG Österreich

Die Stabilität einer Basis Infrastruktur ist darüber hinaus eine Grundvoraussetzung für eine digitale Transformation, da die User sich mehr an instabilen Betriebssystemen stören, als über darauf basierende digitale Lösungen freuen werden.“

Michael Lander, Head of IT – Siemens Austria

Nur wenn man in der IT-Infrastruktur für die nötige Stabilität, die Redundanz, die Sicherheit und die Performance sorgt, stellt man sicher, dass die darauf laufenden digitalen Services angenommen und benutzt werden. Wenn diese einmal etabliert sind, dann ist die Erwartungshaltung durch den Benutzer derart, dass die Services ständig und rasch verfügbar sind.“

Christian Neubauer, IT-Leitung – Barmherzige Brüder

3. Rückgrat, Herz oder Achillesferse? – Achillesferse: Wenn die IT-Infrastruktur nicht funktioniert, wird sie zu einem Risiko

Ohne eine geschützte und je nach Anforderung redundant ausgelegte Infrastruktur wird diese zur Achillesferse, sofern der Ausfall einer Applikation besser abgesichert ist als dessen Basisinfrastruktur.“

Urs Hübscher, Leiter IT Infrastructure Services – Schweizerische Mobiliar

Die enorme Bedeutung der IT-Infrastruktur für den digitalen Erfolg des Unternehmens hat eine Kehrseite. Fehler bei Architektur und Planung sind keine verzeihlichen Nachlässigkeiten, sondern bringen spürbare Risiken. Dementsprechend gut geübt und erprobt sollten dementsprechend Backup und Restore Prozesse sein.

Schon in der Vergangenheit war eine den Servicelevels entsprechend verfügbare IT-Infrastruktur ein Teil des Erfolges. Die IT-Infrastruktur ist somit einerseits ein Hygienefaktor ‚Sie muss funktionieren‘ anderseits führt ein ‚Nicht funktionieren‘ zu erheblichen Risiken.“

Christian Ott, CIO – Banner

Innovation stellt im Zeitalter der Digitalen Disruption einen wichtigen Erfolgsfaktor da. Für die Ausrichtung der Infrastruktur muss das Ermöglichen künftiger Geschäftsmodelle genauso ein Kriterium sein, wie die Auslegung auf das aktuelle Business. Das schlimmste Risiko wäre es, heute die Voraussetzungen dafür zu schaffen, im Markt der Zukunft nicht mehr mitspielen zu können.

Die IT-Infrastruktur muss die Geschäftsprozesse des Unternehmens tragen und sich damit auch laufend an die immer schneller werdenden Entwicklungen anpassen. Für ihre Ausrichtung ist es daher wichtig in die zukünftigen Strategien und Entwicklungen rechtzeitig eingebunden zu werden, um die entsprechenden Ressourcen rechtzeitig und mit der richtigen Technologie zur Verfügung zu stellen.“

Günther Fischer, Director IT – TTTech Group

Die IT-Infrastruktur ist der Motor für das Geschäft. Motoren werden für spezifische Anwendungen gebaut – es ist wichtig zu wissen, ob man ein Schiff antreiben möchte oder einen Elektroroller. Klar ist: steht der Motor, steht das Werk. Moderne IT-Infrastrukturen geben uns nun die Möglichkeit unsere „Motoren“ während voller Fahrt flexibel anzupassen und durch die Cloud zu vergrößern. In anderen Worten: Moderne
Infrastruktur wird genauso flexibel rekonfigurierbar wie die Software, die auf ihr läuft. Das schafft noch mehr Geschwindigkeit und dadurch schnelleren Geschäftswert, es steigt aber auch die Komplexität des Systems. Dafür braucht es Menschen, die diese Komplexität verstehen und die Technologie managen können. Denn die Option den Motor anzuhalten und zu reparieren gibt‘s in der IT so nicht mehr.

Nicolai Czink, Leiter Strategie und Transformation, Bacher Systems

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