Twogether – das Friedensfest der Geschlechter; am 19. März 2026, in der Wiener Urania

by Bianca Bogad-Frey

Klaus Podirsky - Twogether – das Friedensfest der Geschlechter

Klaus Podirsky war nicht nur vor über 40 Jahren zwei Jahre in Vater-Karenz, sondern er hat für sich auch einen sehr „weiblich“-intendierten Berufsweg entschieden: als Waldorf-Lehrer, Heilpädagoge, Behinderten-Betreuer, Mental- bzw. Bewusstseins-Coach sowie für mehr als ein Jahrzehnt als Sozial-Pädagoge. Heute spricht er mit uns über eine harmonische Zusammenarbeit von Männern und Frauen und wie diese am besten möglich ist.

Du sprichst vom „Friedensfest der Geschlechter“ – was heißt Frieden zwischen Männern und Frauen für Dich konkret, jenseits von Schlagworten und ideologischen Fronten?

Wenn ich auf eigene Erfahrungen als Coach aber auch in meiner Ehe schaue – und wir hatten da selbst eine sehr schwierige Krise zu meistern, die wir erst kürzlich lösen konnten – dann zeigt sich doch, wo der Schlüssel für echten Frieden zumeist liegt: Anerkenne den anderen in dem, wer er / sie ist und erwarte nicht, dass er / sie so tickt, wie Du selbst! Ignoriere den Schmerz nicht. Sei echt und sprich eigene Verletzungen an. Und vielleicht das Wichtigste: Anerkenne Verletzungen und Nöte Deines Partners / Partnerin ohne sie abzuwerten, zu marginalisieren – oder gar zu pathologisieren. Jeder / jede von uns hat bereits Schmerzen und Nöte erfahren, ob körperlicher oder seelischer Art. Wenn einseitige oder auch gegenseitige Verletzungen passieren, sich erinnernd dessen bewusst zu sein, ist m.E. das Um und Auf. Die eigenen Nöte kennt jeder leicht. Worum es in unserer partnerschaftlichen Entwicklung geht: Anerkennend zu begreifen, dass persönliche Nöte des Partners / der Partnerin ebenso wenig dieselben sind, wie unser aller persönliche Bedürfnisse und unser unterschiedlicher Blick aufs Leben. Wie für einen stabilen Frieden in der Gesellschaft, braucht es auch in Partnerschaften ein neues Verständnis von Gerechtigkeit auf Basis der Unterschiede – auch in der Rechtsprechung (siehe weiter oben Frage 3).

Meiner Erfahrung nach gibt es derart signifikante Unterschiede nicht nur zwischen Partnern, sondern viel grundsätzlicher: auch auf der Geschlechter-Ebene. – Das ist jener Bereich der Versöhnung / “Vertöchterung”, den wir vonseiten twogether.wien kulturell und gesellschaftlich mit unserem Empathie-Impuls stärken wollen.

Frieden ist kein Zustand, sondern gelebte Praxis.

Am 19. März 2026 findet diesbezüglich unser 6. twogether Friedens-Fest statt. Diesmal steht unser aller “Herzraum” im Fokus. Sowie jedes Jahr: ein “Gehen-in-den-Schuhen-des-anderen-Geschlechts”.

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Wenn wir über Männlichkeit und Weiblichkeit reden: Haben diese Begriffe für Dich heute noch Substanz – und wenn ja, wie können sie gelebt werden, ohne andere auszuschließen oder abzuwerten?

Deine Frage möchte ich gerne in Bezug auf die Wichtigkeit von Partnerschaftlichkeit zwischen Mann & Frau in der Gesellschaft aufgreifen – mit starkem Bezug zu meiner Antwort auf Deine erste Frage.

Und damit betreten wir jenen Bereich der Friedens-Sehnsucht, der – jenseits “ideologischer Fronten” – durch Natur-geprägte Unterschiede bestimmt ist. – Weiblich / männlich sind polare Qualitäten, die gemeinsam mit Tag / Nacht sowie Winter / Sommer etc. unsere gesamte Evolution bestimmt haben. Nichts davon ist Tradition. Es ist Natur. Natur, die wir alle an uns tragen: als unseren Körper (zu dem auch unsere Gehirn-basierte Psyche, mit allen Hormonen, Botenstoffen und Genen gehört. Wie also schaffen wir Verständnis, Fairness & Mitgefühl für die Polaritäten männlich / weiblich – ohne diese so Evolutions-prägenden Unterschiede der Geschlechter, meinen ideologisch aushebeln zu müssen?

Bedauerlicherweise versucht der Gleichheits-Feminismus in der Gesellschaft “Fairness & Frieden” durch eine angestrebte “Gleichheit der Geschlechter” herzustellen und geht mit diesem ideologischen Bestreben über den anerkennenswerten Aspekt “gleich-vor-dem-Recht” weit hinaus. Propagiert wird, die Bedürfnisse der Geschlechter durch kultur-politische Bestrebungen bzgl. Neigungen, Fähigkeiten & Nöten möglichst anzugleichen. Fairness, Friede & Verständnis würden dann wie von selbst folgen. Das klingt in den Ohren vieler Zeitgenoss(inn)en offenbar nach einer plausiblen, weil einfachen Lösung. Einer, wie sie heutzutage zu oft unüberlegt propagiert wird.

Meiner Erfahrung nach zeigt die Wirklichkeit aber ein deutlich anderes Gepräge, denn es gibt sie: diese signifikanten Geschlechter-Unterschiede. (Dies gilt auch für Trans-Personen: Gerade diese Menschen haben eine sehr ausgeprägte Wahrnehmung der Unterschiede von männlich & weiblich! Ausnahme: all jene, die sich ganz bewusst nicht zuordnen wollen / können. Niemand wird hoffentlich deshalb ausgeschlossen!)

Jegliche Bestrebung bzgl. Nachhaltigkeit, egal auf welchem Feld, braucht als Basis eine intrinsisch fundierte Realität und authentische Wirklichkeit. Dies tritt für uns nicht nur im heutigen globalen Klimawandel, sondern auch in der Immobilien- sowie Finanzwelt, etc. immer klarer zutage. Ansonsten “platzt-eine-Blase” oder es wird andersartig “ungemütlich” … Dasselbe gilt m.E. auch für den menschengemachten Klimawandel im Sozialen. – Denn: Alles Soziale ist systemisch. Daher ist es mir wichtig zu verstehen – und anzuerkennen: ReNaturierung ≠ ReTraditionalisierung.

Und auch diese Unterschiede gilt es anzuerkennen: Geschlechterspezifische Nachteile / Vorteile sind nicht dasselbe wie gesellschaftliche Benachteiligung / Bevorzugung! Darum wissend, gilt es Empathie zu finden, um Versöhnung- / „Vertöchterung“ als Basis für heilsame Veränderungen herzustellen. Denn: Ungleichheit ≠ Ungerechtigkeit!

Individuelle Nachteile sowie Opfererlebnisse wird es in jeder Biographie und auf beiden Seiten der Geschlechter immer wieder geben. Eigenes „Opfersein“ vor sich und anderen anzuerkennen, fällt Männern meines Erachtens bedeutend schwerer. Die meisten Männer sind zumeist lieber Täter als Opfer (falscher Stolz) – letztlich sogar auch (Selbst-)Mord Täter. DARÜBER werden Männer lernen müssen, mutig zu sprechen. Ebenso wie Frauen ihre Art des „Täterseins“ anerkennen lernen – ohne tabuisierte falsche Scham! – Es gilt somit, Eigenverantwortung zu stärken, ebenso wie jene gesellschaftlich bedingten Täter/Opfer-Projektionen aufzulösen: Jeder trägt Opfer- sowie Täter-Aspekte in sich. Wir alle bilden die Gesellschaft. Wer glaubt da berechtigt vom „Opfer- bzw.  Täter-Geschlecht“ zu sprechen? Außerdem gilt: Die Opfer-Position ist die schwächste Position, etwas zu verantworten.

 

Und um das in der ersten Frage angeführte Thema hier aufzugreifen: Für das gegenseitige Verständnis und Mitgefühl ist es m.E. entscheidend anzuerkennen: 1.) Frauen erleben körperlich zugefügten Schmerz stärker – Männer seelischen Schmerz. 2.) Es gibt verschiedene Formen von geschlechterspezifischer Gewalt – auch wenn am Ende (fast) jeder Gewaltspirale die körperliche Gewalt eines Mannes steht. Es geht auch hier um ein wohlwollendes Lernen aneinander und Für-Einander – twogether!

Unsere Aktivitäten, Seminare und Coachings zielen stets darauf, gegenseitiges Verständnis zu fördern sowie Rivalitäten zu überwinden. Unser Friedens-Impuls will dazu beitragen, sich von der Gleichstellungs-Politik des 20. Jahrhunderts zu fairer & individueller Geschlechter-Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert weiterzuentwickeln. Geschlechter-Gerechtigkeit Im Sinne von: dem eigenen Geschlecht gerecht zu werden, wie ebenso dem fremden, anderen: Geschlechter-Fairness auf Basis ihrer Unterschiede eben!

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Eltern-Sein verändert Biografien und Karrieren massiv. Was braucht es aus Deiner Sicht gesellschaftlich und kulturell, damit Mutter- und Vater-Sein echte Wertschätzung und Absicherung erfahren – und nicht zum persönlichen Risiko werden?

Zum Vater-Sein möchte ich gerne meine persönliche Erfahrung voranstellen: Ich selbst war vor 44 Jahren 2 Jahre in Vaterkarenz (nach fertigem Architekturstudium), während meine damalige Frau – auf eigenen Wunsch – ins Arbeitsleben wechselte. Hier ereignet sich gerade ein sehr bemerkenswerter Change, denn: Kleinkinder waren bis vor kurzem reine Muttersache. Nicht nur im sogenannten Patriarchat, sondern ohne Ausnahme bei ALLEN Säugetierarten – auch bei den Primaten. Der heutigen Forschung sind unter allen Wirbeltier-Arten genau fünf Ausnahmen in dieser genetischen Fixierung, bekannt. Alle aus dem Reich der Vögel, Fische & Reptilien: Kaiserpinguin, Emu, Seepferdchen und Buntbarsch sowie der Darwin-Nasenfrosch. Zu ihrer speziellen Art der Vaterschaft lässt sich sagen: Der Unterschied zum Menschen kann größer nicht sein. Denn ihr Vater-Verhalten ist von der Natur genetisch festgelegt: der Kaiserpinguin-Vater KANN NICHT ANDERS. ­– Daher statt Ungeduld oder Häme, ein Bravo an dieser Stelle: Bereits etwa 10% europäischer Väter haben diesen immensen Change geschafft. Diese Menschen-Väter erheben sich kulturell – und entgegen hormoneller und naturgegebener Anlagen – zurzeit gerade über ihre Prädisposition hinaus. Und manche Menschen-Mütter wohl auch. Die Mutter meiner Kinder gehörte dazumal nicht dazu. Sie konnte nicht ertragen, nach nur einem Jahr, nicht mehr der wichtigste Mensch im Leben ihres Kindes zu sein, denn das passierte ziemlich bald … und ich wurde ihr zum Rivalen …

 

Und nun zu mehr allgemeinen Herausforderungen heutiger Elternschaft in unserer Kultur: Die Anerkennung der Unterschiedlichkeit von Lebensentwürfen – ohne ideologische Vorurteile, egal ob aus traditioneller oder anti-traditioneller Sicht – ist mir sehr wesentlich. Waren eigene Kinder – und diese großzuziehen – früher der Garant für ein Auskommen im Alter, so gibt es dafür heute ganz andere Konzepte für die Sicherstellung im Alter: Pensionen / Rente. Allerdings glauben viele junge Menschen heute nicht mehr wirklich daran. Und ihre Pensionen sind vermutlich auch nur dann gesichert, wenn die demographische Entwicklung nicht weiter stagniert und “Kinder-kriegen” immer mehr als das erlebt wird, was man immer mehr zu hören bekommt, als: “Mutterstrafe”. So sprechen viele Experten heute bereits nicht mehr vom “Gender Pay Gap”, sondern vom “Motherhood-Gap”, oder treffender vom “Parents-Gap”.

So schön es persönlich auch erlebt werden kann, Kinder zu haben und sie heranwachsen zu sehen, so muss dennoch die existenzielle Frage gestellt werden: “Wer hat finanziell etwas von einer stabilen Situation im Bereich der Nachkommenschaft?” – Schaut man auf die Statistiken bzgl. Lebens-Einkommen, Karriere, Pensionen, etc. zeigt sich für Mütter / Eltern – im Vergleich zu Nicht-Eltern – sind Kinder zumeist ein finanzielles Desaster. Bzgl. der Entscheidung zum Elternsein gilt zunehmend das Argument: “behindernd & wenig lukrativ” als entscheidend.

Vom “Kinder-kriegen” profitiert finanziell somit nur die Gesamtheit dieser Gesellschaft. Deshalb sehe ich es als entscheidend, dass die Politik sich zu einer bedeutend flexibleren Denkweise aufschwingt, um neue Impulse fürs “Kinder-kriegen” zu setzen. Chancen-Gleichheit für Eltern & Nicht-Eltern ist schon seit langem nicht mehr gegeben. Fairness auf Basis der Unterschiede bedeutet: Nicht jedem/ jeder das Gleiche, sondern das jeweils Seine / Ihre, weil: Stimmige.

Für die Anerkennung unterschiedliche Lebens-Entwürfe (z.B. mit oder ohne Kinder) braucht es ein neues Verständnis von Gerechtigkeit auf Basis der Unterschiede ­sowie einen gesellschaftspolitischen Maßnamen-Katalog, um Gerechtigkeit auf allen Ebenen der Gesellschaft weiterzuentwickeln bzw. neu zu stabilisieren. Ohne dies über “Ergebnisgleichheit” zu definieren oder anzustreben. So gilt es Bewusstheit zu schaffen, dass jegliches Streben bzgl. Nachhaltigkeit im Bereich Elternschaft sowie im Gender- Diskurs nur erreicht werden kann, wenn sich alle Seiten in ihren Bedürfnissen, Nöten und ihrer Lebensrealität mit einbezogen fühlen: Chancengleichheit ≠ Ergebnisgleichheit!

In einer zunehmend vermännlichenden Kultur erscheint es entscheidend, weiblichen Qualitäten in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur doch endlich die gebührende Anerkennung und Wertschätzung zu zollen. Weiblichkeit zu fördern und zu bestärken, bei Männern wie bei Frauen! – Das betrifft u.a. die bessere Bezahlung in den als “weiblich” konnotierten Berufs-Sparten, die Bezahlung von Erziehung & Pflege durch Angehörigen, die Sicherung der Lebensgrundlagen für Elternschaft / Mutterschaft.

Viele Frauen wechseln nicht aus Neigung in männlich konnotierte Berufe, sondern primär, weil dort schlicht mehr zu verdienen ist. (Detaillierte Aussagen dazu: siehe das Buch: “Der Eisberg des Gender Gap” oder den Confare-Podcast 2025).

 

Ideen / Maßnahmen, um Nachteile bei Nachkommenschaft & Kindererziehung für Eltern auszugleichen

Gleichheitsgrundsatz auf Basis der Unterschiede (zeitl. & finanz. Anforderung von Eltern / Nicht-Eltern)

 

Einführung eines staatlichen “Kindergehalts” (gestaffelt!) für die betreuenden Eltern, zur Sicherstellung der Erziehenden (Mütter + Väter) sowie als staatliches Geld statt Alimentations-Pflicht im Trennungsfall.

– Oder: Grundeinkommen für Eltern in den Jahren der Kindererziehung als angemessenes “Pflegegehalt” orientiert an der Stufung des Pflegegeld-Satzes (Bedingung: Commitment zu kompetenter Elternschaft)

– Oder: Rechtsanspruch auf 25 Stunden-Woche für Eltern bei vollem Lohnausgleich (durch Staat) für Eltern, die Kindererziehung kompetent & wertschätzend nachkommen (regelmäßige Elternkompetenz-Trainings durch Jugend- und Sozialarbeiter).

Müttern UND Vätern muss gleicher Arbeitsschutz nach (max. 3) Kindererziehungsjahren zukommen.

Pension: Für Eltern zählen die besten 10 Verdienst-Jahre für die Pensionsbemessung. (Oder: die finanziell schwächsten 15 Jahre werden für Pensionsbemessung ausgespart, etc.)

Perspektiven-Wechsel im Verständnis von „social caring“ im Bereich Familie muss initiiert werden: Der Care-factor ‚Arbeit IN der Familie‘ möge dem Care-factor ‚Arbeit FÜR die Familie‘ finanz- sowie pensions-rechtlich gleichgestellt sein: Denn: Beide Partner betreiben auf IHRE Weise “Care-Arbeit”! – Weder nur die / der zuhause, noch lediglich der / die verdient. Die Einsicht möge zum Wandel der österreichischen Rechtsprechung – und in Folge auch in der sozial-politischen Realität der Gesellschaft führen.

– Einführung eines “Solidar-Beitrags” von Nicht-Eltern, um Staatshaushalt ausgeglichen zu bilanzieren, (z.B.: höherer Steuersatz, wie er in Deutschland kürzlich bereits diskutiert wurde.)

Viele Debatten kreisen um Gerechtigkeit, Rechte und Ausgleich. Du betonst Dialog, Empathie und Ergänzung der Gegensätze – wie kann aus Polarität tatsächlich Kooperation entstehen, die unsere Gesellschaft stärkt?

Entscheidend scheint, mir zu verstehen, dass Polaritäten etwas sind, was einander braucht – wo das eine ohne das andere nicht heilsam möglich ist, nicht weiterkommt. – Wie Frau & Mann / männlich & weiblich. Doch diese Einsicht hat auch seine Konsequenzen: Sie weiß um die Ergänzung der Gegensätze – um die Bedeutung von Kooperation und Gemeinsamkeit, statt Rivalitäten zu schüren. Wir bei twogether setzten das ins folgende Bild: Es gibt nur EIN Boot!

Ganz anders verhält es sich vom Standpunkt der Dualität betrachtet. Manch feministische Ideen sehen männlich / weiblich oder Mann / Frau nur auf der Ebene von Dualitäten. Daraus entsteht dann die zeitgeistliche Vorstellung, diese unsägliche “Welt der Dualität” endlich hinter sich zu lassen. Klar, denn: Dualitäten schließen einander ja aus (kalt schließt z.B. warm aus). Wenn Frau aber Mann in seiner Art versucht auszuschließen (ebenso wie umgekehrt), weil man meint, dass dies das “Leben leichter mache” – dann wird dies keinem der Geschlechter dienen, sondern es werden sich Rivalität und Konkurrenz breit machen – und Widerstand, derjenigen, denen das SO nicht passt. Frauen haben uns ihre Reaktion in den letzten 100 Jahren vorgezeigt. Reaktionäre Bewegungen vonseiten der Männer treten heute – nicht nur in den USA, sondern auch in Europa – immer ungehaltener auf. (Ja, es gibt Gottseidank nicht nur diesen Entwicklungsstrom).

 

Abschließend:

Für einen heilsamen Frieden in Partnerschaften, zählt auch ­in unserer Kultur & Gesellschaft nicht nur ein “gleich vor dem Recht”, sondern ein neues Verständnis von Gerechtigkeit auf Basis der Unterschiede in der Rechtsprechung.

Entwickelte Zeitgenossenschaft braucht dringend, dass beide Seiten über geschlechter-immanente Spezifika sowie die Unterschiedlichkeit des anderen Geschlechts wertschätzend informiert sind. Dass sie sich bereitfinden, zuzuhören und das Andersartige anzuerkennen – im besten Fall: zu lieben. So kann es konstruktiv weitergehen, kann nachhaltig Versöhnung / Vertöchterung stattfinden.

Für unser twogether Friedens-Fest der Geschlechter zur Zeit der “TagundNacht-Gleiche”, am 19. März 2026 (in der Wiener Urania) gibt es noch Tickets (zum Selbstkosten-Preis von 33.-). Sei dabei und stärke unseren Frieden-Impuls! – Männer setzen sich für Frauen-Anliegen ein, Frauen für Männer-Anliegen 🕊️🌈👫👫👫👫👫👫

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Weitere Infos zur Veranstaltung über unsere Website www.twogether.wien

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