
Skillbrowser wurde neu programmiert. Die grösste Neuerung: die kombinierte Suche nach Anbietern, Skills, Services und Solutions in einer Suchmaske. In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die Neuheiten und beschäftigen uns mit der Frage, wie es den CIO-Alltag massgeblich beeinflusst.
Du hast Skillbrowser komplett neu programmieren lassen – was war der Moment, an dem klar war: ein Relaunch reicht nicht, es braucht einen echten Neustart?
Die bestehende Plattform war technisch veraltet und ist mit steigender Anzahl von Anbietern und Skills langsam geworden. Wir wollten neue Funktionen und eine einfachere Handhabung. Als Update wäre dies fast teurer geworden als die neue Programmierung.
Die kombinierte Suche nach Skills, Services und Solutions ist neu: Was ändert sich dadurch konkret im Auswahlprozess von IT-Partnern?
Was neu ist, ist die kombinierte Suche nach Anbietern, Skills, Services und Solutions in einer Suchmaske. Hier ging es in erster Linie darum, die Suche benutzerfreundlicher zu gestalten und die Anzahl Klicks deutlich zu verringern. Zudem ist es auch möglich, mehrere Anforderungen in einer Suche zu kombinieren, um somit Anbieter für komplexere Projekte zu evaluieren.
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Über 390 Anbieter und mehr als 1.000 bestätigte Skills – warum ist Validierung aus Kundensicht so entscheidend?
Um Zeit zu sparen, ich kenne das aus eigener Erfahrung als CIO. Bei Skillbrowser sehe ich IT-Anbieter, welche Bestätigungen von IT-Managern aus meiner Branche haben. Mit diesen kann ich mich im Vorfeld austauschen und sehe genau, welche IT-Anbieter zu uns passen könnten.
Skillbrowser versteht sich als Plattform von IT-Managern für IT-Manager: Wie lässt sich Skillbowser im CIO-Alltag einbauen?
Unser Ziel ist klar: Skillbrowser soll die erste Anlaufstelle werden, wenn man auf der Suche nach neuen IT-Anbietern ist. Das kann der Fall sein, wenn man neue Projekte und Anforderungen hat, oder wenn man mit bestehenden Anbietern einfach nicht mehr zufrieden ist.
Für IT-Dienstleister wird Skillbrowser zunehmend ein Vertriebsinstrument – wie verändert das die Rolle der Plattform im Markt?
Aus unserer Erfahrung sind die bestehenden Vertriebsinstrumente oft nicht zielführend, denn diese bevorzugen die Anbieter mit dem grössten Budget und nicht diejenigen mit den zufriedensten Kunden. Bei uns bekommen kleine und innovative Anbieter die gleichen Chancen, denn gross ist nicht immer besser. Die Feedbacks der IT‑Anbieter zu unserem Konzept sind grossartig. Man spürt, dass man sich neue Möglichkeiten wünscht.
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Welche typischen Fehlentscheidungen bei der IT-Partnerwahl wolltest Du mit Skillbrowser von Anfang an vermeiden helfen?
Fehlentscheidungen zu vermeiden, lernt man als CIO ohnehin, da haben wir Werkzeuge wie Anforderungskataloge, Bewertungsmatrizen und Bauchgefühle ;-). Bei Skillbrowser geht es in erster Linie darum, Zeit zu sparen. In wenigen Klicks sehe ich alle Anbieter für meine Herausforderung. Anhand der Bewertungen kann ich abschätzen, wer zu mir passt und mit diesen beiden Schritten weiss ich bereits, mit welchen Anbietern ich ins Gespräch gehen kann.
Wie stellst man sicher, dass Wachstum nicht auf Kosten von Übersichtlichkeit und Qualität geht?
Wir prüfen alle Anmeldungen und stellen sicher, dass nur echte Firmenkunden hinter den Bestätigungen stehen. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Anonyme Bestätigungen wird es nicht geben.
Wenn Du ein Jahr in die Zukunft blickst: Woran würdest Du messen, dass dieses neue Kapitel von Skillbrowser wirklich aufgegangen ist?
Das werden wir anhand der Nutzerzahlen merken, und wenn wir uns einen Stand am Confare CIO Summit in Zürich leisten können 😉


