Von Frauen für Frauen: 4 wichtige Tipps für Karriere in der IT

by Yara El-Sabagh

Von Frauen für Frauen: 4 wichtige Tipps für Karriere in der IT

Im Jahr 2021 feierte Confare die Premiere des Female IT-Mentorings im Rahmen des Confare #CIOSUMMIT Wien. Ziel war und ist den Erfahrungsaustausch zwischen erfolgreichen CIOs und Frauen, die Karriereziele in der Unternehmens-IT anstreben, zu fördern. Der Erfolg hat uns Recht gegeben. 2022 gibt es das Confare Female IT-Mentoring erstmals auch in der Schweiz, beim 11. CONFARE #CIOSUMMIT ZÜRICH 2022 und in Deutschland beim CONFARE #CIOSUMMIT FRANKFURT.

CIOSUMMIT Frankfurt 2022

4 wichtige Tipps für Karriere in der IT

1. Tipp für Karriere in der IT: Werde Netzwerkerin

Sich vernetzen ist das A und O. Das kann schon während der Ausbildung beginnen. Der Austausch mit Peers, das Andocken an fachliche Plattformen, die Präsenz in Karriere- und Berufsnetzwerken … informiere Dich, interessiere Dich und bringe Dich ein.

  • In Ausbildung und Beruf Gleichgesinnte finden

Gemeinsam geht Vieles leichter. Wer sich auf die Suche nach Menschen macht, die eine ähnliche Begeisterung habe, für den wird die Reise ganz sicher nicht einsam sondern erlebnisreich.

Geht dorthin, wo ihr euch selber challenged und sucht euch Gleichgesinnte, die richtig Lust haben, diesen Weg mit euch zu gehen und die euch inspirieren.“

Dr. Julia Freudenberg, CEO bei Hacker School

  • Nutze die Stärken des Mentorings

Von anderen lernen oder Wissen sowie Erfahrungen an andere weitergeben – beides fördert die eigene Entwicklung. Mentoring macht Sinn und öffnet dem Lernenden ganz neue Türen.

Baut bewusst Euren „inner circle“ auf. Umgebt Euch mit Menschen, mit denen Ihr einen offenen Austausch und gegenseitige Unterstützung kultivieren könnt. Tretet Mentoring-Initiativen bei – als Mentees, aber auch als Mentorinnen.”

 

Ilona Simpson, CIO EMEA bei Netskope

Gute Mentor:innen zeichnen sich durch Vertrauen und Ehrlichkeit aus. Oft bleiben sie durch ihren wertvollen Beitrag in nachhaltiger Erinnerung.

Try to find yourself a decent mentor. Someone from whom you can learn and grow, and gain confidence from – and someone who is able to give you constructive feedback. I’ve been lucky enough to work with a number of people over the years from whom I’ve learned a great deal, and who haven’t been afraid to tell me when I’ve been going wrong as well as when I’ve been getting it right.”

Lianne Riches, NAV/BC Consultant bei Brookland Solutions Ltd

Karriere

Potentielle Mentor:innen begegnen einem auf dem gesamten Ausbildungsweg. Sie zu erkennen und für sich zu nutzen ist die Kunst.

Von Anfang an bei der Ausbildung in der Schule, beim Studium, bei der Ferialpraktika, oder in ehrenamtlichen Tätigkeiten ein gutes Netzwerk aufbauen – und sich da auch Vorbilder und Mentoren suchen, das können Frauen und Männer sein.“

Christine Wahlmüller-Schiller, Marketing & Communications Lead Initiatorin WOMENinICT AIT Center for Technology Experience

  • Von Frau zu Frau – unterstützen statt konkurrieren

Derzeit boomen reine Frauennetzwerke. Auch in der IT gibt es sie. Es macht Sinn sich umzuschauen, welche Netzwerke in Frage kommen, zu einem passen und persönlich den meisten Mehrwert bringen. Das dürfen auch gemischte Netzwerke sein.

Sich zu vernetzen und sich radikal gegenseitig zu fördern! Männer machen das mit einer viel grösseren Selbstverständlichkeit als Frauen. Es gibt mittlerweile viele Initiativen, die sich speziell an Frauen in der IT richten. Darüber hinaus sind aber (zurzeit noch) gemischte Netzwerke wichtig, gerade wenn es um das berufliche Weiterkommen oder tiefere Einblicke in eine bestimmte Tätigkeit geht. Ich kann nur allen raten, sich die viele Erfahrung da draussen zu Nutze zu machen.“

Prof. Dr. Katja Nettesheim, CEO bei Culcha

Karriere

Voneinander lernen, Perspektiven wechseln und vor allem den Austausch kultivieren, das kann nützlich sein beim Stemmen fachlicher Herausforderungen.

Gegenseitig unterstützen statt sich miteinander zu vergleichen: Wenn andere in gewissen Bereichen über mehr Knowhow verfügen oder schneller vorankommen, heisst es nicht, dass man seinen Job weniger gut macht. Jeder und jede hat einen anderen Background und bringt andere Stärken mit. Verschiedene Expertisen und Erfahrungen ermöglichen Wissensaustausch und folglich das Bewältigen komplexer Problemstellungen.“

Nadine Felicioni, Full Stack Applikations-Entwicklerin bei Zürcher Kantonalbank

  • Wilhelm Busch hat mal gesagt: „Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.“ Doch wäre es nicht effektiver in den Austausch zu gehen, statt sich zu beneiden?

Unterstützung: Suchen und geben – wir Frauen sollten nicht voller Neid andere bewundern, sondern uns gegenseitig unterstützen und auf den Weg bringen.“

Sylvia Resetarits, CEO bei Expleo Group

2. Sei Dir Deiner bewusst

Selbstvertrauen, klare Ziele und ein sicheres Auftreten sind Teil der Ausrüstung für eine erfolgreiche Karriere. Wer aus Fehlern und Misserfolgen lernt und nicht gleich aufgibt, entwickelt sich weiter. Bei Unsicherheiten kann oft ein gutes Coaching helfen.

Glaub an dich und deine Passion! Lass dir niemals einreden, du könntest etwas nicht, und gib nicht auf, auch wenn es einmal Rückschläge gibt.“

Ulrike Meyer, CIDO bei Willenbrock Fördertechnik

Ulrike Meyer

Wie heisst es so schön: Der Glaube kann Berge versetzen. Auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen und die Zukunftsträume Schritt für Schritt umsetzen.

Nie aufhören an sich zu glauben! Interessiert dich etwas und hast du Freude daran? Mach es! – auch wenn andere sagen, das schaffst du nicht, das ist nichts für dich, das kann nie gut gehen… Doch es kann! Du hast die Kraft! Wenn es funktioniert – mach mehr davon. «Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, dann mach etwas anderes.» – Steve de Shazer“

Vanessa Tudor, Senior Projekt Manager & SCRUM MASTER bei Palfinger AG

Gross denken, alles ist möglich, du kannst alles werden, was du möchtest, glaube nur an dich selbst!“

Denise Baidinger, Manager IT-Strategy: Data Governance bei Deutsche Bahn

Denise Baidinger

Tue Gutes und rede drüber! Das ist die ausdrückliche Erlaubnis dazu. Es geht hier nicht um Prahlerei, sondern um die eigene Wertschätzung dem Geleisteten gegenüber.

Give yourself permission to be excellent! I find that we are often taught to downplay our talents, not to express our achievements, to be excessively humble. It’s okay to take pride in your work, your knowledge, what you’ve achieved and what you’ve learned – and it’s definitely okay to highlight it. Whilst this should apply to anyone, again research does show that women are much more likely to downplay their achievements – learn to be comfortable speaking about the great things you’ve done, and the chances are you’ll be more likely to offered a chance to achieve more.”

Lianne Riches, NAV/BC Consultant bei Brookland Solutions Ltd

Karriere

Sich selbst treu sein sowie zu sich und seinen Stärken stehen sind wichtige Schritte für den eigenen Erfolg. Der Vergleich mit anderen Menschen sollte nur dazu dienen, abzufragen, wo ich selbst stehe jedoch niemals, um mich negativ zu bewerten.

Trau dich! Wir können mehr als wir selbst vermuten, dabei ist der erste Schritt oft der schwierigste. Wer interessiert ist, schafft es, hier Fuss zu fassen. Man sollte sich nicht einschüchtern lassen, von denen, die vielleicht lauter sind oder selbstbewusster wirken – oft spiegelt das nicht das tatsächliche Wissen und die Umsetzungskraft wider.“

Daniela Graussam, Head of Corporate Application Management bei SIGNA

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Mut, Mut und nochmals Mut – sei proaktiv, zeige Dich und wage Dich ein wenig aus deiner Komfortzone heraus.

Selbstvertrauen mitbringen: Wir Frauen trauen uns oftmals viel zu wenig zu, das zeigt sich beim Melden für neue Aufgaben oder schon beim viel zu realistischen oder zu wenig „marketing-bestückten“ Bewerbungsschreiben. Traut euch, kann ich nur sagen, was soll schon passieren – das Schlimmste ist ein „nein“ als Antwort zu bekommen.“

Sylvia Resetarits, CEO bei Expleo Group

Eine klare Erfahrungsansage:

Sich nichts einreden zu lassen! Das Ignorieren von Beiträgen von Frauen in Meetings, Machtgehabe, Posertum, Einschüchterungsversuche und auch Anzüglichkeiten sind immer noch an der Tagesordnung. Meine Taktik, die ich mir über Jahrzehnte erarbeitet habe, ist, mir zunächst klar zu machen, dass es sich beim Verhalten meines Gegenübers um eben solche Dysfunktionalitäten handelt. Und dann weiterzumachen mit sauberer, aber für den anderen gesichtswahrender Sacharbeit. Und erst wenn das dann auch nicht funktioniert, ein klares Gespräch unter vier Augen zu führen, in dem ich diese Mechanismen auch dem Mann bewusst mache – am besten mit ein bisschen Humor. Denn oft ist so ein Verhalten „vorreflexiv“ und das kann sich heute niemand mehr leisten. Im besten Fall ist er nach dem Gespräch dankbar!”

Prof. Dr. Katja Nettesheim, CEO bei Culcha

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Wir dürfen uns selbst belohnen und uns Anerkennung geben, wenn wir in unserer Arbeit erfolgreich sind. Das bestärkt und richtet den Fokus auf das Positive.

Feier deinen Erfolg! Wir tendieren dazu, unsere Arbeit als selbstverständlich anzusehen. Das sichtbar machen unserer Erfolge hilft, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken und auch von anderen so wahrgenommen zu werden.“

Daniela Graussam, Head of Corporate Application Management bei SIGNA

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Selbstbewusst sein heisst: sich seiner selbst bewusst sein, seine Stärken kennen, sein Wissen gut einschätzen können. Damit fällt es leicht, sich und sein Know-how zu präsentieren. Sei mutig!

Don’t be afraid to speak up. Women are often less likely to stand up and make their case in a meeting, even if they have a good idea or a counter point, and it’s definitely a challenge we need to tackle. Be confident in your knowledge, and remember that if you’ve been invited to that meeting, you’ve been invited to share that knowledge.”

Lianne Riches, NAV/BC Consultant bei Brookland Solutions Ltd

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3. Bleibe am Ball

Gerade in der IT erleben wir hautnah die Schnelligkeit unserer Zeit. Neue Technologien erobern die Märkte und finden immer mehr Einzug in unseren privaten und beruflichen Alltag. Wer in der IT bestehen will, braucht neben einer soliden Ausbildung die Energie und den Willen, sich regelmässig weiterzubilden, sich mit neuen Trends auseinanderzusetzen und sich proaktiv mit innovativen Ideen einzubringen. Es gilt am Ball zu bleiben und seine Skills sichtbar zu machen.

Mein Rat ist ganz einfach: Girls, just do IT! Was weiter hilft: Eine gute Ausbildung anfangen und diese auch fertig machen, sich ständig weiterbilden; immer gute Arbeit leisten; Mut haben nach vorne zu treten und Verantwortung für strategisch wichtige Themen zu übernehmen.

Ich glaube dies sind einfach gute Voraussetzungen für die Karriere, wie auch immer sie in der Zukunft ausschauen wird. Die Karriere muss man sich aber selber proaktiv gestalten. Wenn man nur ruhig auf eine Beförderung wartet, kann es gut sein, dass statt der Beförderung nur ein neuer Chef kommt.“

Laura Hauser, CTO bei der Österreichischen Kontrollbank CSD GmbH

Laura Hauser, Österreichische Kontrollbank

Der Anspruch ist nicht, alles zu wissen und zu können. Damit ist das Scheitern vorprogrammiert. IT hat einfach zu viele Facetten. Neugierig sein, sich in unbekannte Themen einarbeiten und mutig neues Terrain betreten sind gute Ansätze im Umgang mit der Lebendigkeit der IT.

Keine Angst vor neuen Herausforderungen: Kaum eine Branche ist so schnelllebig und vielfältig wie die IT. Es ist völlig normal, dass man kein Experte, keine Expertin in jeder Technologie und Programmiersprache sein kann. Es geht allen gleich: Man kann nicht alles wissen. Mit dieser Einstellung muss man Herausforderungen angehen und diese als Chance betrachten. Wenn mal was nicht klappt, dranbleiben! Es ist alles lernbar.“

Nadine Felicioni, Full Stack Applikations-Entwicklerin bei Zürcher Kantonalbank

Wer Abenteuer und Abwechslung in der Ausbildung und im Job liebt, der baut seine Fertigkeiten durch spezielle Projekte aus, die im In- und Ausland von Firmen oder Organisationen angeboten und finanziell unterstützt werden.

Informiere dich! Es gibt verschiedenste Formen der Förderung (EU, Stiftungen, Unternehmen) – nutzt alle Wege, um berufliche Erfahrungen zu sammeln.“

Denise Baidinger, Manager IT-Strategy: Data Governance bei Deutsche Bahn

Denise Baidinger

Über den Tellerrand schauen, fachliche Interessen vertiefen und seinen Wissensdurst über verschiedene Medien stillen – so bleibt alles im Fluss.

Eine möglichst gute IT-Ausbildung im gewünschten Fach machen und immer neugierig bleiben und sich für neue Technologien und Trends interessieren. Viel lesen und selbst lernen.“

Christine Wahlmüller-Schiller, Marketing & Communications Lead Initiatorin WOMENinICT bei AIT Center for Technology Experience

Positive Einstellung und Mut helfen, herausfordernde Zeiten zu meistern. Wie beim Wandern kommt nach jedem Abstieg wieder ein Aufstieg, der dem beruflichen Vorhaben Stück für Stück näher kommt.

Nie aufgeben! Immer weitermachen! Wenn eine Tür schliesst, steige durch das Fenster hindurch. Es gibt immer Wege, dein Ziel zu erreichen. Manchmal müssen diese einfach nur kleiner sein. Step by step zum Ziel!“

Vanessa Tudor, Senior Projekt Manager & SCRUM MASTER bei Palfinger AG

Ein Begriff, der die IT gut beschreibt, ist vielfältig. Sie umfasst eine extrem grosse Anzahl an diversen Themen, in die es sich zu vertiefen lohnt.

Sei neugierig! Speziell in der IT-Branche verändert sich der Status-quo sehr rasch. Es gibt viel mehr Möglichkeiten und Richtungen, in die man sich entwickeln kann, als den klassischen IT Systemadministrator.“

Daniela Graussam, Head of Corporate Application Management bei SIGNA

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Ein kraftvolles Mittel in unserer Sprache sind Fragen. Wir setzen sie unter anderem ein, um unsere Neugier zu befriedigen oder um kreative Prozesse in Gang zu bringen. Fragen zu stellen ist legitim und für jeden Entwicklungsprozess unabdingbar.

Wenn Aufgabenstellungen oder Aufträge nicht klar sind, heisst es nicht, dass zu wenig Kompetenz vorhanden ist, um sie zu verstehen – einfach nachfragen! Fragen zu stellen ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche oder Inkompetenz. Fragen bedeutet, weiterkommen zu wollen, offen für Neues und interessiert an der Lösung eines Problems zu sein.“

Nadine Felicioni, Full Stack Applikations-Entwicklerin bei Zürcher Kantonalbank

4. Nutze Deine Stärken

Noch ist die Realität, dass mehr Männer als Frauen in der Technik arbeiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Frauen die Arbeit weniger gut machen. Im Gegenteil – Frauen bringen zahlreiche Stärken mit, die für die Vielfalt in der IT von grossem Vorteil sind.

Ich denke, dass viele junge Frauen im technischen Bereich oft von vornherein eingeschüchtert sind und glauben, dass sie fachlich ihren männlichen Kollegen unterlegen wären. Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass Männer in diesem Bereich einfach viel selbstbewusster auftreten. Dies vermittelt jedoch häufig ein falsches Bild, denn Frauen bringen gerade deshalb – neben anderen wichtigen Eigenschaften – umso mehr Motivation und Wille mit, über sich selbst hinauszuwachsen. Das Wichtigste ist es also, seine Interessen zu kennen, zu seinen Fähigkeiten zu stehen, Motivation zu zeigen und sich dementsprechend auch zu verkaufen!“

Sabrina Mai, Projektmanagerin für digitale Projekte bei Verbund

Karriere

Es gibt viele Wege, eine Herausforderung zu meistern. Das Ergebnis zählt.

Vertraut darauf, dass ihr genauso gut Probleme lösen könnt, wie Männer – nur eben anders.“

Melanie Fichtner, Leitung Operations IT bei BayWa IT

Karriere

Henry Ford hat mal gesagt: Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Das ist der konkrete Aufruf dazu, mal etwas anders zu machen und ausgetretene Pfade zu verlassen. Spring über Deinen Schatten!

Mutig sein: Etwas Mut, mal auch ungewöhnliche Lösungen vorzuschlagen oder neue Wege einzugehen gehört dazu. In manchen Situationen ist es auch wichtig, über seine eigenen Regeln und Konventionen hinwegzusehen.“

Sylvia Resetarits, CEO bei Expleo Group

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1 comment

Sandra 18. Juni 2022 - 10:35

Danke für die Tipps und die spannenden Zitate!

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