Frauen in der #IT – Weibliche Top-Entscheider der IT-Branche zu Diversity, Gender und Mentoring

by Annecilla Sampt

Frauen in der #IT – ein Thema, mit dem wir uns im Confare Blog bereits seit längerem intensiv widmen. Auf Österreichs größtem IT-Management Treffpunkt, dem Confare CIO Summit, gab es zum diesem Thema den Talk “Digitale Heldinnen – Frauen in der österreichischen IT”.

Hören Sie Statements von Ulrike Huemer (Amt der Wiener Landesregierung), Sabine Ringhofer (CINEPLEXX Kinobetriebe), Patricia Neumann (IBM Österreich), Christina Wilfinger (Microsoft Österreich), Birgit Unger (Mediaprint), Sandra Kolleth (Xerox) u.v.m.

…Role Models, Rollenverteilung und Rahmenbedinungen…

Ein Faktor sind die fehlenden Role Models. Es gibt ein paar Frauen die in technischen Berufen in Führungspositionen sind. Und ich fürchte, wir sind nicht die besten Vorbilder für unsere Töchter. Unsere Töchter nehmen wahr, dass wir mit der Doppelrolle „Mutter-Führungskraft“ sehr gestresst sind. Das ist nicht unbedingt eine Einladung für die Töchter in technische Berufe und Führungspositionen zu gehen.

Sabine Ringhofer, CINEPLEXX Kinobetriebe

Die Vereinbarkeit muss für Männer und Frauen gegeben sein, weil die Männer auch bei ihren Kindern sein möchten. Das kann man durch die Rahmenbedingungen sicherlich gewährleisten, indem man z.B. Home-Office Möglichkeiten und möglichst flexible Arbeitszeiten anbietet und selbstorganisierte Teams zulässt!

Ingrid Kriegl, Sphinx IT Consulting

Man muss Frauen motivieren, so wenig wie möglich Teilzeit einzugehen – denn das hängt einem das ganze Leben nach. Da sind die Unternehmen ganz stark gefordert, diese Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Karrierewege nicht durch das Thema Familie unterbrochen werden!

Ulrike Huemer, Amt der Wiener Landesregierung

…Diversity…

Die Vielfalt am Ende des Tages zeigt mehr Ideen, mehr Geschäftsmöglichkeiten. Das ist gut für den, der das Geschäft anbietet aber auch für den Kunden, weil diese mit einem viel breiteren Lösungsportfolio und mehr Ideen konfrontiert werden.

Patricia Neumann, IBM Österreich

Diverse Teams sind erfolgreicher, weil mehr Ideen auf den Tisch kommen, weil Kreativität gefördert wird, weil unterschiedliche Meinungen zugelassen werden. Es gibt dann nicht nur einen Weg, sondern viele unterschiedliche Varianten und die muss man einfach ausprobieren.

Christina Wilfinger, Microsoft Österreich

Die Kunden sind selten „nur Männer“ oder „nur Frauen“. Dementsprechend ist es wichtig in einem Team, die Diversität die man auch bei den Kunden draußen hat, abzubilden.

Elisabeth Unger-Krenthaller, SAP Österreich

Wir Frauen trauen uns immer noch zu wenig zu. Männer sagen, sie machen eine Aufgabe – wir überlegen, ob wir das überhaupt schaffen. Mein Appell, vor allem an junge Damen, ist zu sagen: Ich trau mich, ich tu es einfach und ich werde es auch schaffen!

Karin Stopa, InterXion Österreich

Was ich oft beobachte (auch bei Kolleginnen und Mitarbeiterinnen) ist, dass Frauen einen sehr viel höheren Perfektionsanspruch an sich selbst haben und damit auch, z.b. bei Stellenausschreibungen sagen „Ich melde mich, wenn ich 100 oder besser noch 105 % erfülle“, während Männer durchaus selbstbewusster sind, auch wenn sie nicht alle Kriterien erfülle.

Sandra Kolleth, Xerox Österreich

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Informationen zum CIO Summit und zum  CIO AWARD finden Sie auf www.ciosummit.at

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