220 für #CIO2020 – Urs Püntener

by Annecilla Sampt

Über 220 CIOs und Top IT-Manager (m/w) aus dem DACH-Raum sind im Rennen um die prestigeträchtige Auszeichnung CIO OF THE DECADE. Eine Initiative von Confare und EY in Zusammenarbeit mit Superevent.

In dieser Blog-Reihe stellen wir unterschiedliche Persönlichkeiten vor, die für den Award nominiert sind.

Blogbeitrag-ProfilMeme_Urs Püntener

Urs Püntener
Rychiger AG | IT Director

Bisherige Stationen:
– Head of IT | Rhätische Bahn
– Selecta | Group Head of Applications
– Owner | Püntener Informatik Consulting

Confare #TopCIO

Linkedin

Was sind die wichtigsten Faktoren für den Erfolg als CIO?

Ein CIO muss die Firmenstrategie verinnerlicht haben. Und er muss sich selbst befähigen die Informatik Strategie als Teil der Firmenstrategie zu definieren, zu initiieren und schlussendlich auch umzusetzen. Wenn er den Brückenschlag zwischen Nutzen, Kosten und Können schafft, so wird er erfolgreich sein.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Aufgaben des CIO? Haben sich diese in der letzten Dekade verändert?

Haben sich diese in der letzten Dekade verändert? Die Rolle des CIO im Unternehmen hat sich stark gewandelt. Sah man ihn noch vor Jahren gerne als Techniker, der sich mit Computern zu befassen hat, so sehen ihn heute Mitarbeiter eher als Kontaktstelle um ihre Prozesse und Arbeiten zu verbessern. Währenddessen die Unternehmensführung ihn als Manager, der quer durch das Unternehmen den Nutzen der IT klärt, Projekte und Betriebswirtschaftliche Aufgaben löst, wahrnimmt.

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Wie sehen Sie das Spannungsfeld zwischen Business und IT? Hat sich das Verhältnis verändert?

Seit ca. 1990 steht die Informatik für die Automatisation von Prozessen mit Hilfe von «Computern». Und seit 1990 wird von einem Spannungsfeld zwischen Business und IT geredet, dass ich mit bestem Willen nicht wahrnehmen kann. Was ich wahrnehmen kann ist, dass die IT und das Business im Laufe der Jahre immer besser gelernt haben, die Bedürfnisse des Anderen wahrzunehmen, zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele zu definieren. War es rund um die Jahrtausendwende noch gang und gäbe alles was mit Computern zu tun hat an die IT zu delegieren, so sind es heute gemischte Teams die firmenweiten Aufgabenstellungen lösen.

Was sehen Sie denn als Ihre grössten Erfolge in den letzten 10 Jahren?

Meine grössten Erfolge: Mobilität bei der RhB? Fairtiq? Applikationsmanagement bei Selecta, RhB und Rychiger flächendeckend? Nein. Ich glaube mein grösster Erfolg ist es Mitarbeiter so gefordert und gefördert zu haben, dass Sie heute selbst Führungspositionen innehaben.

Wie gestalten Sie die Rolle als Führungskraft und Talente-Manager?

Es gibt keine schlechten Mitarbeiter. Es gibt nur schlecht geführte Mitarbeiter. Wir alle wissen es und wollen es doch nicht wahrhaben: Die Informatik lebt vom Wissen und der Kreativität der Mitarbeiter und nicht von Software und Hardware. Als Führungskraft habe ich mir schon vor Jahren eine goldige Regel aufgestellt … und die ist sehr simpel: Die bessere Idee zählt, und das muss nicht meine sein.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, um als CIO Karriere zu machen?

Er ist ein Mittler zwischen 3 Welten: den Businessbedürfnissen, dem finanziell Sinnvollen und dem technisch Machbaren. Stellt man sich nur auf eine der Welten ein, ist man vielleicht in dieser Welt effizient, aber als Ganzes gesehen nicht effektiv. Aus meiner Sicht bedarf es insbesondere der Fähigkeit, eine Aufgabenstellung aus verschiedenen Blickwinkeln zu analysieren und in einer schnelllebigen Welt auch rasch und kosteneffizient lösen zu können.

Was bedeutet die Auszeichnung CIO OF THE DECADE für Sie persönlich?

In unserer Welt wird der Fokus gerne auf die grossen Firmen und somit auch auf die Manager dieser Firmen gelegt. Ich persönlich glaube aber, dass die Wirtschaftskraft des DACH Raums von den unzähligen KMU erbracht, ja gesteigert wird. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass viele der Nominierten CIO aus diesem Bereich stammen. Und dass ich einer davon bin, hat mich stark berührt. Insofern bedeutet mir allein schon die Nominierung viel. Ich sehe mich stellvertretend für alle die namelosen CIO, Leiter Informatik und IT Mitarbeiter all dieser KMU, die die Informatik tagtäglich weiterbringen.

Wir wünschen Urs Püntener und allen Nominierten viel Erfolg!

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