Noch mehr Endgeräte, noch mehr Komplexität: 3 Schlüsselelemente für Ihr Endpoint Management

by Alp Keser

Die goldenen Zeiten, in denen der Server alles und der Client gar nichts konnte, sind für Admins und IT-Manager vorbei. Es gilt unterschiedlichste Daten und Anwendungen auf unterschiedlichsten Endgeräten verfügbar zu machen. Jedes dieser Geräte ist natürlich mit dem Internet verbunden. Endpoint Management heißt jene Disziplin, die sich der Aufgabe widmet, trotzdem Sicherheit und Managebarkeit zu gewährleisten.

Gerhard Gerstmayer ist Geschäftsführer bei baramundi software Austria GmbH, wo man nicht nur State-of-the-Art Lösungen zum Unified Endpoint Management anbietet, sondern auch aus zahlreichen Projekten einen breiten Überblick dazu gewonnen hat, was den Erfolg solcher Projekte ausmacht. Die Experten von baramundi treffen Sie auf dem 13. Confare CIO Summit, zusammen mit knapp 600 weiteren IT-Managern und Branchenprofis. Für den Confare Blog wollten wir wissen, was ein modernes Endpoint Management leisten und welche Fehler man bei der Umsetzung vermeiden sollte.

Welche Rolle kommt dem Endpoint und dem Endpoint Management in Zeiten von Cloud und Digitalisierung zu?

Endgeräte Management wird auch in Zukunft ein Thema sein, um das kein Unternehmen herumkommt. Egal ob Cloud oder on premise – IT-Infrastruktur bestehend aus internetfähigen Geräten muss gepflegt, gewartet und gepatcht werden. Die fortschreitende Digitalisierung sorgt zudem dafür, dass die Zahl der Endgeräte eher noch zunehmen wird. Mobile Endgeräte haben den Arbeitsmarkt zudem bereits erobert. Daher sind passende Managementlösungen für die Absicherung und Konfiguration von Smartphones, Tablets & Co. unabdingbar.

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Automatisierung ist laut Gartner einer der wichtigsten Trends für die nächsten Jahre. Wo haben Unternehmen Ihrer Erfahrung nach den größten Handlungsbedarf?

Gerade weil die Zahl der Endgeräte, sowie auch die Gerätevielfalt stetig steigt, ist der Bereich Security-Automation essentiell für die Zukunft: Ohne Automatisierung der verschiedenen Security-Maßnahmen durch Unified Endpoint Management (UEM) wird es schlicht unmöglich sein, Sicherheitslücken zu entdecken und diese zeitnah und zielgerichtet mit Patches zu schließen. Aber auch Updates und Roll-Outs neuer Software sind ohne Automatisierung bei einer gleichzeitig dünner werdenden Personaldecke nur schwer zu realisieren.

Was sind die wichtigsten Elemente eines Endpoint Managements?

Ein gutes Unified Endpoint Management hat drei wesentliche Elemente: Es schafft Transparenz in der Infrastruktur und ermöglicht Administratoren so überhaupt erst zu erkennen, wo mögliche Probleme bestehen. Daraus folgen die erwähnten Aspekte Sicherheit und Automation: Das Aufdecken von Sicherheitslücken und deren Schließung kann damit schnell und automatisiert über das gesamte Netzwerk erfolgen, Software wird von zentraler Stelle aus für alle Unternehmensstandorte automatisiert verteilt. Darüber hinaus erlaubt UEM durch Automation auch eine schnellere Migration auf neue Betriebssystem-Versionen.

Was ist bei der Implementierung eines Endpoint Management Systems zu beachten? Welche Fallstricke sollte man vermeiden?

Ein gutes UEM System sorgt für eine Reduktion der Komplexität statt eine weitere Schicht an Komplexität zu schaffen. D.h. die Implementierung muss schnell und einfach gehen, so dass der laufende Betrieb nicht zu lange unterbrochen wird. Außerdem sollte die Lösung vorzugsweise nur ein einziges Interface haben und nicht aus verschiedenen, nicht miteinander integrierten Elementen bestehen. Langfristig wichtig ist es auch eine Lösung mit gutem Support und Schulungen zu wählen – sonst wird es schwer echte Produktivitätsgewinne zu realisieren.

Welche Effekte lassen sich damit erzielen?

In erster Linie stellt ein gutes UEM eine Entlastung für die Administratoren dar, die ihre wertvolle Zeit nicht mehr mit Routineaufgaben verschwenden müssen. Diese gesparten Mannstunden können stattdessen in strategische Projekte, wie die Weiterentwicklung der IT im Unternehmen – Stichwort Digitalisierung, gesteckt werden. Letztendlich spart Unified Endpoint Management damit Zeit, Geld und hilft dem Unternehmen langfristig in der zunehmend digitalen Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

Empower your IT

Um reibungslose Abläufe innerhalb Ihrer Organisation zu gewährleisten, müssen IT-Administratoren immer mehr und immer komplexere Aufgaben bewältigen. Mit der baramundi Management Suite wird der Aufwand für zeitaufwändige Routinejobs wie z.B. Softwarerollouts, Betriebssystemupgrades und Patch Management, konsequent auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig kann der gesamte Lifecycle aller im Unternehmen eingesetzten Endgeräte gemanaged werden – vom klassischen Windows-Client bis hin zum mobilen Endgerät ist zu jedem Zeitpunkt der Überblick über die gesamte IT-Infrastruktur gewährleistet. Egal ob in kleineren Unternehmensnetzwerken oder in globalen Konzernen: Mit der baramundi Management Suite gewinnen Sie Zeit für neue Projekte und reduzieren Ihre Kosten.

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