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DAS LEBEN EIN STÜCKWEIT GESÜNDER MACHEN – WASSERHYGIENE & DIE DIGITALISIERUNG IN DER VERANTWORTUNG FÜR MENSCHEN

by Annecilla Sampt

Die Bedürfnisse der Menschen hinsichtlich der Herkunft, Reinheit und Nutzung von Wasser stellen in den nächsten Jahrzehnten angesichts immer geringer werdender Ressourcen eine ganz besondere Herausforderung dar. Einen wesentlichen Beitrag leisten hier Karl-Rüdiger Barth, CDO bei Vetter + Engels, und sein Team.

Mit Ihrem Projekt zeigen sie, wie eng Digitalisierung die Aspekte von Innovationen und Umwelt, in diesem Fall die saubere Versorgung mit Wasser, miteinander verknüpft sind. Das macht ihn in der Augen der Jury zu einem Kandidaten für die Auszeichnung  #IDEAward 2019, der am 26. September im Rahmen des 3. Confare BeCIO Summits verliehen wird.

Anmeldungen* zum 3. Confare #BeCIO SUMMIT 2019 sind noch möglich!

* Die Teilnahme ist für CIOs, CDOs, IT-Manager und Fachbereichs-Manager mit keinen Kosten verbunden.

Was waren die Beweggründe für die Wasserhygiene als strategische Ansatz für Digitalisierung?

WasserhygieneDie Anforderungen an moderne Trinkwasserinstallationen sind vielfältig, individuell und werden durch ständig neue Verordnungen immer anspruchsvoller. Speziell Gefährdungsanalytiker und Probenehmer übernehmen hier fachliche Aufgaben als auch Aufgaben der Digitalisierung. Da das Feld der Trinkwasserhygiene sehr neu ist haben sich hieraus auch verschiedene Aufgabengebiete ergeben. Auf der technischen Seiten der oben genannten Berufsgruppen sowie auch auf der IT Seite durch zum Beispiel Verknüpfung von Daten, Protokollen und Prüfergebnissen. Die digitale Absicherung von Probenahmen durch online Speicherung, Einscannen von Proben via Barcode etc. sorgt dafür dass der Auftraggeber eines solchen Verfahrens später verbindliche Sicherheit in das Ergebnis erhält.

Mit der Integration und Beratung für die Nutzung eines digitalen Assistentensystems reagieren wir im Bereich der Wasserhygiene auf die Anforderungen von unter anderem Wasserversorgern, Schwimmbädern, Heilwasserstätten und Haushalten. Die Bedürfnisse der Menschen hinsichtlich der Herkunft, Reinheit und Nutzung von Wasser stellen in den nächsten Jahrzehnten angesichts immer geringer werdender Ressourcen eine ganz besondere Herausforderung dar.

Neben einem breiten Portfolio an Produkten für die Trinkwasserinstallation stellen die digitalen Transformationslösungen einen wichtigen Bestandteil des diffizilen Themas „Rund ums Wasser“ dar.

Übersichtliche Informationsführung und Reduktion von Details sorgen für eine hohe Nutzerakzeptanz bei der sachlichen Handhabung der digitalen Lösungen wie z.B. APPs etc.. Dafür war es enorm wichtig die Verbindungsfunktion zwischen Industrie und Nutzer bis hin zum Menschen durch die erforderlichen Fachkompetenzen aufzubauen. Services waren nun in der Lage die Integration eigener Lösungserfahrungen und dadurch mehr Nähe an der Einsatzstelle zu sichern.

Was waren die technischen und organisatorischen Hürden?

Im Rahmen der Integration des Aufbaus der digitalen Kommunikationskette mussten die Anforderungen an die technische Infrastruktur detailliert überdacht werden. Höchste Priorität war: Wie erreichen wir die schnellstmögliche technische und organisatorische Reaktion auf einen Fehlerfall, Dekontaminationsfall an der Anlage zum Zeitpunkt den täglichen Betrieb der Anlage aufrecht zu erhalten.

Eine weitere Herausforderung war es, die logistischen Ketten auf digitalem Wege so zu verknüpfen das die unterschiedlichen digitalen Systeme und die realen organisatorischen Stellen reibungslos miteinander interagieren können. Hierzu zählen insbesondere

  • Austausch defekter Bauteile
  • Gefährdungsanalysen
  • Dokumentation von Anlagen
  • Beratung beim Aufbau solcher Anlagen
  • Weiterführende Beprobung

Für die Umsetzung dieser sehr anspruchsvollen Aufgabe ist ein interdisziplinäres Team bestehend aus Fachleuten des Herstellers, Handwerkern des Fachbetriebes, Verbraucher, Experten aus den Fachabteilungen und unser IT Digitalisierungsteam gebildet worden. Dieses Team wird auch die zukünftig folgenden Umsetzungsprozesse weiterhin betreuen und erfolgreich begleiten.

Welche Anforderungen gibt es von Seiten der Anwender?

Da die Anwender aus sehr unterschiedlichen Bereichen stammen und somit auch differenzierte Sichtweisen erforderlich machen, werden die Digitalen Transformationslösungen diesen Sichtweisen gerecht werden müssen. Zu den Anforderung gehören schon heute:

  • • Leichte Bedienbarkeit von APPs
  • • Lernende Anwendungen welche Erfahrungswerte aus z.B. Schwachstellenanalysen zur qualitativen Serviceverbesserungen aktualisieren
  • • Ständige technische Erneuerung der eingesetzten Komponenten um die Transformationszyklen adäquat zu unterstützen
  • • Einsatz von e-Learning Systemen (youtube Kanal)

Welche Technologien finden Sie im Verhältnis Hersteller, Handel und Mensch darüber hinaus interessant?

Um nur ein Beispiel zu nennen, sei an dieser Stelle der Hinweis auf APPs genannt. Diese Lösungen unterstützen nicht nur in der Kontrolle von Trinkwasseranlagen sondern geben immer mehr Auskunft über Grad der Nutzbarkeit, Wasserhygiene-Zustand, Defektanalyse zur Sicherung der Betriebsbereit-schaft und Bereitstellung von Qualitätsmerkmalen des genutzten Wassers und vieles mehr.

Weitere Technologien die interessant werden sind:

  • • Spracherkennung
  • • Sensoren-Kommunikation zum Abgleich der IST, SOLL und NORM-Werte
  • • Effizienz und Statistik – Analyse Software
  • • Steuerungssoftware für die Fernwartung

Was bedeutet für Sie der IDEAward? Warum ist es wichtig Leuchtturmprojekte vor den Vorhang zu holen?

Der IDEAward bedeutet für mich und hier spreche ich für unser Unternehmen, den Innovationsgrad im Mittelstand und die damit verbundene Verantwortung für Menschen, Umwelt und Natur im Zeitalter der Digitalisierung aufzuzeigen.

Einen derartigen Leuchtturm kann es in verschiedenen Formen und Größen geben. Wenn sein Leuchtfeuer aber dazu bewegt, dass der Leuchtturm und synonym hier das Digitalisierungsprojekt sein Licht weit erkennen lässt, dann bin ich sehr zufrieden.

Gerade die Sicherung unserer Grundversorgung und der elementaren sozialen und persönlichen Bedürfnisse entspricht seiner Bedeutung.

3. BeCIO Summit mit Verleihung des Confare #IDEAward

Raus aus der Komfortzone – Digitale Pioniere zeigen, wie sie Unternehmen mit Mut und Konsequenz verändern

Anmeldungen zum 3. Confare BeCIO Summit am 26. September in Frankfurt am Main (Design Offices Frankfurt Wiesenhüttenplatz) sind auf www.becio.de möglich. Das vielfältige Konferenzprogramm finden Sie ebenfalls auf www.becio.de. Für IT-Manager ist die Teilnahme nicht mit Kosten verbunden.

BeCIO

Die Confare CIO Summits 2019 im DACH-Raum

Swiss CIO Summit

Confare Swiss CIO & IT-Manager Summit
11. September 2019
Zürich

BeCIO

Confare #BeCIO Summit
26. September 2019
Frankfurt am Main

Confare #Innovative CIO
26. November 2019
Sky Stage, Wien

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