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Confare #ImpactAward Nominee Susanne Schuldt: Von Tradition zu Agilität – Die transformative Kraft der IT bei der BVG

by Manuela Lungu

Neu im #ConfareBlog – Stand Out of the Crowd! Susanne Schuldt – Von Tradition zu Agilität – Die transformative Kraft der IT bei der BVG

CIOs und IT-Manager*innen machen die Welt zu einem besseren Ort. Sie leben neue Führungsprinzipien vor, schaffen die Voraussetzungen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz oder helfen gesellschaftlichen Herausforderungen mit Digitalisierung und Technologie zu meistern. Sie verändern Unternehmen oder sogar ganze Branchen, helfen Menschen, die in Not sind und leben gesellschaftliche Verantwortung vor.

Die Confare #ImpactChallenge macht diese Leistungen sichtbar. Die Gewinner*innen werden beim Confare #CIOSUMMIT Frankfurt gekürt. Wollen Sie persönlich die besten Beispiele erleben? Melden Sie sich jetzt an.
Susanne Schuldt leitet den Bereichsstab IT-Strategie und Portfoliomanagement in der Informations- und Vertriebstechnologie bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Die BVG zählen weltweit zu den in ihrer Heimat beliebtesten ÖPNV-Unternehmen. Die Berliner lieben ihre BVG einfach. IT spielt eine ganz wichtige Rolle dabei, um kundennah, service-orientiert und sicher zu agieren. Aber auch Nachhaltigkeit und soziale Faktoren haben ihren Impact auf Susannes Strategiearbeit. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, passiert eine umfassende Transformation in Richtung einer produktorientierten IT-Organisation. Getreu dem Motto der Confare #CIOSUMMITs 2024, ist die Human Xperience ist es ein wichtiges Anliegen für Susanne, dass dabei die Menschen im Unternehmen und seine Kunden im Mittelpunkt stehen. Lesen Sie mehr dazu im Interview anlässlich der Nominierung zum #ImpactAward.

Ab Mai können Sie Susanne und weitere hochkarätige IT-Leader*innen täglich mit Ihrer Stimme beim Voting unterstützen.
Sie kennen weitere IT- und Digitalisierungs-Profis, die die Welt zu einem besseren Ort machen? Jetzt für den Confare #ImpactAward nominieren.

Wie ist die IT bei BVG aufgestellt? Welche Rolle spielt sie im Unternehmen, für die Anwender und für die Kunden?

Susanne Schuldt: Unsere IT spielt für den reibungslosen Betrieb eine zentrale Rolle. Wir betrachten uns in der IT als Innovator und setzen mit zukunftsorientierten Susanne Schuldt-BVG-confare-ImpactChallenge Lösungsansätzen Impulse, die unternehmensweit als Vorreiter gelten. Wir tun dies durch unsere Arbeitsweise, unsere Produktorganisation aber auch durch neue Austausch- und Wissensformate für Mitarbeitende. Dabei legen wir den Fokus stets auf interne Effizienz, die sich dann in der externen Kundenzufriedenheit spiegelt. Nur wenn wir unseren Mitarbeitenden ein gutes Arbeitsumfeld bieten, können die Produkte am Ende unsere Kund*innen überzeugen.

Wie unterstützt die Unternehmens-IT die Nachhaltigkeitsziele der BVG?

Susanne Schuldt: Unsere IT setzt sich stark für die Nachhaltigkeitsziele der BVG ein. Wir haben eigenständige Projekte, in denen wir unseren Unternehmensbereich reflektieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit entwickeln. Ein Beispiel dafür ist unsere Initiative Green IT. Derzeit ermitteln wir den CO2-Fußabdruck unseres IT-Bereichs und überlegen, wie wir hier einsparen können. Im Zuge dessen steigen wir derzeit komplett auf cloudbasierte Speichersysteme um und schaffen unsere stromintensiven Rechenzentren ab. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wir unseren Ressourcen effizienter gestalten.

Die IT trägt durch die Mitgestaltung von Projekten wie dem autonomen und elektrischen Fahren zur Nachhaltigkeit im gesamten Betriebsablauf bei.

Was bedeutet Kundenzentrierung in der Unternehmens-IT aus Deiner Sicht in der Praxis?

Susanne Schuldt: Kundenzentrierung bedeutet für mich, die IT an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Das erfordert regelmäßige unternehmensweite Feedbackschleifen, damit wir wissen, welche Lösungen wir in der IT entwickeln können, die im Fahrbetrieb gebraucht werden. Nur durch die Erfahrungswerte unserer Nutzer*innen können wir unsere Produkte verbessern.
In unserer Produktorganisation sind wir zudem so aufgestellt, dass sie die Produktteams den gesamten Lebenszyklus eines Produktes betreuen. Das vereinfacht Anpassungen und Absprachen immens und verkürzt die Kommunikationswege.

Was braucht es, um die IT eines Traditionsunternehmens zu einer produktzentrierten Organisation zu machen?

Susanne Schuldt: Um ein Traditionsunternehmen in eine produktzentrierte Organisation zu transformieren, braucht es vor allem Veränderungswillen und Veränderungsdruck. Den Veränderungswillen bringt bei uns die IT-Organisation mit, aber es sind vor Allem externe Faktoren, wie die Forderung nach umweltfreundlichen, nachhaltigen Mobilitätslösungen, die den Veränderungsdruck mit sich bringen. Auf diese veränderten Marktbedingungen müssen wir stets flexibel reagieren können. Dazu haben wir ein flexibles und agiles Arbeitsumfeld geschaffen. Wir arbeiten mit agilen Rollen wie Teamlots*innen und Produkteigentümer*innen. Auch unsere produkt- und ergebnisbezogene neue Arbeitsweise ist ein Teil der agile und digitalen Transformation. Dabei liegt der Fokus steht auf innovativen Lösungen. Als Führungskraft braucht es Mut und jede Menge Commitment, um diese Veränderung zu begleiten.

Welche Auswirkung hat eine solche Veränderung für Dich als Führungskraft?

Susanne Schuldt: Für meine Rolle als Führungskraft ist Anpassungsfähigkeit eine der wichtigsten Eigenschaften. Die BVG steht für den Wandel in der Mobilität, daher muss auch ich diesen Wandel leben und in meinem Teams anregen. Meine Entscheidungen muss ich mit strategischer Weitsicht treffen, da diese nachhaltige Auswirkungen auf den IT-Bereich haben können. Die Rolle der Führungskraft ändert sich im Zuge unserer neuen agilen Produktorganisation ebenfalls, weshalb ich auf meinen Führungsstil und mein Handeln viel reflektiere. Ich nehme viele Weiterbildungsmöglichkeiten wahr und lebe eine offene Feedbackkultur im Team – auch mir gegenüber. Mir ist ein Führungsstil auf Augenhöhe sehr wichtig.

Wie geht es den Mitarbeitern und den Fachbereichen mit so einem umfangreichen Wandel?

Susanne Schuldt: Auch in unserer IT spüren wir den Wandel in der Arbeitnehmerkultur und in den Fachbereichen. Oft treffen wir mehrere Generationen aufeinander, die verschiedene Arbeitsweisen durchlebt haben. Darum ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden Eigenverantwortung übernehmen und genau wie unsere Produktorganisation in ihrer Arbeitsweise möglichst agil, flexibel und offen für Neues sind. Dies erreichen wir durch viele Austauschformate, in denen die Mitarbeitenden ihre Projekte transparent vorstellen und so Wissen und Verständnis füreinander geteilt werden kann. Auch ich als Führungskraft unterstütze meine Mitarbeitenden bei diesem Prozess, indem ich Raum und Zeit für Fragen und innovative Austauschformate anbiete.

Wieviel gesellschaftliche Verantwortung trägt man als Führungskraft in der IT? Was bedeutet das für Dich in der täglichen Praxis? ?

Susanne Schuldt: Als Führungskraft in der IT ist mir meine gesellschaftliche Verantwortung sehr bewusst. Alle Entscheidungen, die ich treffe, reflektiere ich auf Basis meiner Wertvorstellungen. Ich trage stets die Verantwortung für das Team und die Dynamik darin, daher ist mir ein diversitätsgerechtes Umfeld sehr wichtig. Jede*r soll sich bei uns einfinden und einen individuell motivierten Beitrag leisten können.

 Welche Bedeutung hat der Confare #ImpactAward für Dich persönlich?

Für mich steht der ImpactAward vor allem für Weiterentwicklung und Vernetzung. Diese Challenge ist eine tolle Möglichkeit, um einen Einblick in andere Unternehmen und deren Herangehensweise an innovative IT-Lösungen kennenzulernen. Wir können als Vorreiter in der IT vorangehen und tragen damit eine große gesellschaftliche Verantwortung. In der IT sind wir ganz vorn mit dabei, Veränderungen anzustoßen und umzusetzen.

Gender-Hinweis:

Zur besseren Lesbarkeit dieses Blogartikels verwenden wir das generische Maskulinum. Die in diesem Blogartikel verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.

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