Wiener Stadtwerke, CIO, Rainer Kegel – Was die IT dazu beiträgt ein Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen

by Cansu Karacan

Employee Experience: OUT NOW im #ConfareBlog mit Wiener Stadtwerke CIO Rainer Kegel: Was die IT dazu beiträgt ein Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen

Mitarbeiter zu finden und zu halten wird zur Königsdisziplin für Unternehmen. Dementsprechende Bedeutung kommt der Employee Experience zu. Die IT spielt dabei eine wichtige Rolle, meint Rainer Kegel, CIO der Wiener Stadtwerke im Zuge unserer Recherche für das kommende Confare Factsheet „Employee Experience“ in Zusammenarbeit mit Nexthink.

Rainer Kegel und mehr als 500 weitere hochkarätige IT-Chefs treffen Sie auf dem Confare #CIOSUMMIT Wien, dem wichtigsten IT-Management Treffpunkt Österreichs. Die Teilnahme ist für IT-Entscheider nicht mit Kosten verbunden. Hier wird der Confare #CIOAWARD an die CIOs des Jahres verliehen. Einreichen und Nominieren ist ab sofort möglich.

Welchen Beitrag kann die interne IT leisten, um das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten?

Die IT kann wesentlich dazu beitragen. Als absolute Basis ist eine zeitgerechte und gute IT-Ausstattung zur Verfügung zu stellen, alte „Arbeitswerkzeuge“ auszusortieren und aktuelle sinnstiftende Softwareprodukte anzubieten.

Im Bereich der Prozessabwicklung im internen Bereich ist die Abwicklung von Supportprozessen so weit zu automatisieren, dass nur noch unbedingt notwendige Schritte manuell gemacht werden müssen und sich die Kolleg*innen auf die eigentliche Arbeit konzentrieren können. Auch Innovationen aus der IT zu treiben und damit zum Image des Unternehmens beizutragen ist eine wichtige Aufgabe der IT-Organisation und macht auch diese attraktiver – besonders bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation enorm wichtig!

Geschwindigkeit, Innovationsbereitschaft und Zusammenarbeit sind heute entscheidende Faktoren. Was können IT-Verantwortliche tun, damit Mitarbeiter produktiv arbeiten können?

Die entsprechenden Rahmenbedingungen und Kolleg*innen sind da enorm wichtig! Für Innovation benötigt man Zeit, für Geschwindigkeit braucht man zum einen Fokussierung auf die relevanten Themenbereiche und zum anderen klare Prozesse, für die Innovationsbereitschaft und Zusammenarbeit braucht man Vertrauen und klare Richtlinien. Das sollte alles in einer entsprechend klaren und verständlichen Governance zusammengefasst sein und allen Mitarbeiter*innen transparent gemacht werden.

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass die IT-Verantwortlichen mit gutem Beispiel voran gehen, denn nichts wirkt so gut, wie jemand, der den Weg vorausgeht!

Was macht das Erlebnis des Anwenders am digitalen Arbeitsplatz aus? Welche Indikatoren müssen dabei betrachtet werden, wie messen Sie diese und wie kann die IT darauf positiv wirken?

Aus meiner Sicht besteht das Erlebnis aus dem Vorhandensein der auf die Person passenden Werkzeuge also den Grad der Individualisierbarkeit des Arbeitsplatzes. Der wesentliche Indikator dafür ist die direkte Rückmeldung der User. Natürlich ist auch klar, dass nicht alle Vorlieben und Wünsche realisiert werden können.

Was kann man als CIO tun, damit Investitionen in die Digitale Transformation und in neue Werkzeuge auch angenommen werden und sich so am Ende rechnen?

Change Management hat uns in der Vergangenheit dabei sehr geholfen. Die Klarheit zu haben, wie und warum mir neue Werkzeuge das Leben erleichtern führt dazu, dass Neuerungen auch sehr gut angenommen werden.

Das bedingt aber auch ein vorheriges Wissen, ob diese Tools überhaupt den Bedarf der Kolleg*innen treffen. Beteiligte zu Betroffenen zu machen ist dabei das Ziel!

Wie verändern die Cloud, hybride Infrastrukturen und Systeme die Anforderungen der Mitarbeiter an die eigene IT? Was kann man tun um diese Anforderungen zu verstehen?

Die Anforderungen ändern sich dahingehend, dass die gewünschten Realisierungszeitspannen immer kürzer werden. Tatsächlich ist das manchmal auch in Ordnung, jedoch nicht in jedem Fall. Der Wunsch sich Kosten im großen Stil zu ersparen ist ebenfalls spürbar, nur leider in den meisten Fällen nicht realistisch.

Die Anforderung überall uneingeschränkt für das Unternehmen arbeiten zu können – also mobiles Arbeiten – konnten wir sehr gut umsetzen, natürlich auch mit gewissen Einschränkungen hinsichtlich IT Security. Um die Anforderungen zu verstehen verwenden wir die gleichen Methoden, wie vor der Cloud!

Remote- und Home-Office haben die Zusammenarbeit im Unternehmen verändert. Wie kann die IT proaktiv dabei unterstützen, das verteilte Arbeiten produktiv zu gestalten?

Mit dem zur Verfügung stellen der geeigneten Arbeitsmittel wie bspw. Mobile Devices, Video-Conferencing-Lösungen, Collaboration-Tools und der Digitalisierung aller Prozesse, die für mobiles Arbeiten benötigt werden. Zudem klare Richtlinien zur Benutzung der Arbeitsmittel und entsprechende IT-Sicherheitsmaßnahmen.

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