220 für #CIO2020 – Jürgen Thoma

by Annecilla Sampt

Über 220 CIOs und Top IT-Manager (m/w) aus dem DACH-Raum sind im Rennen um die prestigeträchtige Auszeichnung CIO OF THE DECADE. Eine Initiative von Confare und EY in Zusammenarbeit mit Superevent.

In dieser Blog-Reihe stellen wir unterschiedliche Persönlichkeiten vor, die für den Award nominiert sind.

Blogbeitrag-ProfilMeme_Jürgen Thoma

Jürgen Thoma
Elektrizitätswerk Mittelbaden | Head of IT & Head of Metering Service

Bisherige Stationen:
– CIO/ Head of IT | Testo AG
– CIO/Head of IT | Haufe Group
– Interim Manager – Managing Director Customer Management | Haufe Group
– Head of IT/CIO | Rudolf Haufe Publishing
– Head of Information Services | Hubert Burda Media

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 Was sind die wichtigsten Faktoren für den Erfolg als CIO?

Als CIO ist man in den letzten Jahren immer mehr in das Zentrum der Wertschöpfung gerückt. Deshalb ist es aus meiner Sicht entscheidend, die Branche in der das Unternehmen tätig ist, zu verstehen.  Nur so kann man erkennen,  welche Innovationen es braucht, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Diese Innovationen zu treiben und gleichzeitig das IT-Handwerk nicht zu vernachlässigen erfordert auch eine hohe Flexibilität, wenn es darum geht, begrenzte Ressourcen optimal auszubalancieren.

Als passionierter Sportler war eine gewisse „Ausdauer“, nicht nur in körperlicher Hinsicht durchaus hilfreich.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Aufgaben des CIO? Haben sich diese in der letzten Dekade verändert?

Als wichtigste Aufgabe sehe ich die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für das eigene Unternehmen zu antizipieren und für das Management aber auch die Mitarbeiter einzuordnen und auch mal zu „übersetzen“.

Als CIO bzw. IT-Verantwortlicher ist man hier vom Mitspieler zu einem Führungsspieler im Management Team geworden. Das ist sicherlich neben der immer höheren Innovationsgeschwindigkeit die größte Veränderung für den CIO.

BeCIO

Mit Verleihung des Confare #IDEAward …

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Wie sehen Sie das Spannungsfeld zwischen Business und IT? Hat sich das Verhältnis verändert?

Von einem Spannungsfeld ist heute kaum noch etwas zu spüren. Alle Businessbereiche haben heute die Bedeutung aber auch die Rahmenbedingungen der Unternehmens-IT verstanden. Ich habe in den letzten Jahren ein großes Interesse erfahren, die Herausforderungen gemeinsam mit der IT zu meistern. Auf der anderen Seite haben die CIOs begriffen, dass alle Bereiche im Prinzip IT machen, ja auch machen müssen und haben mehr koordiniert als reglementiert.

Was sehen Sie denn als Ihre größten Erfolge in den letzten 10 Jahren?

Für mich war es immer wichtig, dem Management Team die komplexen Zusammenhänge zwischen Businessprozessen und deren Abbildung in der IT-Architektur dem Management Team verständlich zu machen. Nur mit diesem Verständnis können Innovationen nachhaltig umgesetzt werden. Umgekehrt konnte ich als CIO sehr schnell ein gutes Verständnis für die Business Bereiche entwickeln.

Das ist mir, so denke ich, ganz gut gelungen. So bin ich heute nicht nur CIO, sondern leite auch einen ganz wesentlichen Business Bereich in unserem Unternehmen.

Wie gestalten Sie die Rolle als Führungskraft und Talente-Manager?

IT-Abteilungen unterliegen, auch getrieben durch die Digitalisierung einer großen Veränderung. Etabliertes wird in Frage gestellt. Neue Themen kommen in immer kürzeren Zeiträumen auf die IT-Mannschaft zu. Neue Talente mit neuen Perspektiven aber auch Wertvorstellungen bereichern die Teams. Mir war immer wichtig, viel Vertrauen in die Teams zu geben und auf deren eigene Veränderungsbereitschaft zu setzen. D. h. ich sehe mich mehr als Coach, der darauf achtet, dass gewisse Spielregeln eingehalten werden und der dafür sorgt, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Arbeit vorliegen. Ich habe auch immer sehr viel Zeit investiert, den Mitarbeitern die Unternehmensziele näher zu bringen, so dass sich diese damit auch identifizieren konnten.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, um als CIO Karriere zu machen?

Neben den fachlichen Fähigkeiten unterscheiden sich diese nicht wesentlich von denen anderer Führungskräfte. Man sollte über gute „Sensoren“ verfügen, wenn es darum geht hoch ausgebildete Teams zu führen. Hohe Geschwindigkeit, komplexe Themen etc… bringen Teams auch schon mal in Krisensituationen. Hier gilt es wach zu sein.

Als Querschnittsfunktion sollte der CIO auch in der Lage sein, unterschiedliche Interessen klug auszubalancieren, ohne zu viele schlechte Kompromisse eingehen zu müssen.

Was bedeutet die Auszeichnung CIO OF THE DECADE für Sie persönlich?

In dem illustren Kreis der Nominierten für diesen Award zu sein, war für mich etwas überraschend. Ich sehe die Nominierung als Anerkennung dafür, dass ich in den letzten 20 Jahren die Herausforderungen als CIO in vier ganz unterschiedlichen Branchen ganz gut meistern konnte. Deshalb freue ich mich sehr.

Wir wünschen Jürgen Thoma und allen Nominierten viel Erfolg!

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