SORAVIA IT und die Coronakrise: Warum sich der eingeschlagene Digitalisierungsweg in der Krise bezahlt macht

by Fernando Ducoing

CIOSUMMIT AT

2016 hatten wir die Ehre Hannes Gutmeier mit dem Confare #CIOAWARD auszuzeichnen. Inzwischen leitet er als Konzern CIO die IT-Geschicke der SORAVIA Group GmbH mit dem Ziel, den Konzern in eine digitale Zukunft zu führen. Mit seinem Team hat Hannes nicht nur ambitionierte Modernisierungs- und Digitalisierungsvorhaben umgesetzt, er hat auch die Grundlagen dafür geschaffen, diesen Digitalisierungsweg in Zukunft erfolgreich weiterzuführen. Diese erledigten Hausaufgaben waren die Voraussetzung, dass die SORAVIA IT für die plötzlichen Herausforderungen des Corona Outbreaks erstklassig gewappnet war. So wirkt Hannes nun sehr entspannt, wenn er über Business Continuity und Remote Leadership spricht. Als mehrfach nominierter für den #CIOAWARD der auf dem Confare #CIOSUMMIT verliehen wird, hat er die Vorbereitung der Award-Unterlagen genutzt um eine Bestandsaufnahme des bisher Erreichten und der weiteren Ziele zu machen. Wir wünschen viel Erfolg!

  • Was SORAVIA CIO Hannes Gutmeier zu einem Kandidaten für den Confare #CIOAWARD macht.
  • Warum der Immobilienkonzern auf verschiedene Art und Weise von der Coronakrise betroffen ist.
  • Warum sich für die IT dadurch trotzdem nicht viel ändert.

Der Digitalisierungsweg - Hannes GutmeierWie sehr ist Euer Unternehmen von der Coronakrise betroffen?

Nachdem wir sehr breit in den Geschäftsfeldern rund um die Immobilie aufgestellt sind, hat uns die Coronakrise auch unterschiedlich getroffen. Im Großen und Ganzen sind wir aber sehr gut durch die Krise gekommen. Die meisten Geschäftsbereiche sind auch schon wieder in Vollbetrieb. In einzelnen Bereichen gibt es noch Einschränkungen, da es z.B. im Bereich bei den Behörden zu großen Verzögerungen kommt, da alle Bauausschusssitzungen bis September abgesagt wurden. In anderen Bereichen haben wir uns sehr schnell auf die Covid-Beschränkungen eingestellt und z.B. die Wohnungsbesichtigungen auf Onlinevideobesichtigungen umgestellt. Auch die konstituierenden Bauherrenversammlungen haben wir auf Videositzungen umgestellt und somit die Geschäfte erfolgreich weitergeführt. Die größten Auswirkungen hatten wir sicher im Bereich der Reinigungsfirmen, da hier sehr viele unserer Kunden das Modell der Kurzarbeit in Anspruch genommen haben und dadurch Reinigungsaufträge reduziert wurden. Aber auch da haben wir schnell reagiert und neue Kunden akquiriert und somit Teile der Umsatzeinbrüche ausgeglichen. In unserem Kerngeschäftsfeld der Projektentwicklung haben wir es sogar geschafft neue, große Projekte abzuschließen und somit erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Auch die Akquisition von neuen Unternehmen konnte erfolgreich weitergeführt werden.

Wie wichtig ist IT für das Kerngeschäft Eures Unternehmens?

Die IT ist von sehr großer Bedeutung in unserem Geschäft. Wir haben vor 2 Jahren einen sehr intensiven Digitalisierungsweg eingeschlagen, welcher sich jetzt natürlich immens auf das gesamte Unternehmen auswirkt. Diese Digitalisierungsstrategie hat uns sehr geholfen die Corona Situation zu meistern. Home-Office war überhaupt kein Problem und die Adaptierung von Geschäftsprozessen auf die neue Situation konnte schnell umgesetzt werden.

Wie hat sich das auf Deine Arbeit ausgewirkt? Welche Rolle hat die IT dabei gespielt, damit umzugehen?

Die Auswirkung auf meine Arbeit war nicht besonders groß. Wir haben nur gezielt einzelne Projekte unserer Digitalisierungsstrategie zeitlich nach vorne verlegt. Dabei ging es unter anderem um die Kommunikationsmedien oder auch um digitale Signaturen.

Mein Top aufgestelltes Team besteht aus drei Teilbereichen:

  • IT-Infrastruktur und Support
  • Konzeption und Umsetzung von (Dritt-)Applikationen und
  • Software-Entwicklung von individuellen Applikationen.

Anhand dieser Kombination der unterschiedlichen Bereiche können wir die zahlreichen Unternehmen und Fachabteilungen in der SORAVIA perfekt bei der Umsetzung, Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen unterstützen. Hier gab es keine wesentlichen Änderungen in der Rolle der IT zurzeit vor Corona. Wir haben nur die Kommunikation mit den Mitarbeitern noch mehr verstärkt, da dies aufgrund der Home-Office Situation notwendig wurde.

Hat sich das Standing der IT im Unternehmen verändert?

Nein.

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Was hat Dich dabei persönlich als Führungskraft betroffen? Was hat Dich angetrieben und motiviert? Welche Ziele hast Du Dir dabei gesetzt?

Als Führungskraft war ich sicher im Bereich der Kommunikation mehr gefordert. Die Corona Krise hat aber nichts am Antrieb oder der Motivation geändert. Meiner Meinung nach kann es nicht nachhaltig zum Erfolg führen, wenn man sich in einer Krisensituation motivieren muss oder gar neue Ziele setzen muss.

Was wird in der Post-Corona Zeit einen guten CIO ausmachen? Was braucht es, um in dieser Rolle erfolgreich zu sein?

Ich bin der Meinung, dass die notwendigen Skills für einen guten CIO sich durch die Corona Zeit nicht verändert haben. Ein guter CIO soll ein Stratege und ein Kommunikator sein, der auch den Mut hat, Entscheidungen zu treffen.

Was bedeutet der Confare #CIOAWARD für Dich persönlich?

Der #CIOAWARD ist eine schöne Bestätigung einer nachhaltigen Arbeit und immer wieder eine gute Gelegenheit, bei der Einreichung der Unterlagen, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

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